1. 24RHEIN
  2. Köln

Köln: Kampf gegen Obdachlosigkeit – „Menschen engagieren sich über das Trennende hinweg FÜR etwas“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Pauls

Ein Obdachloser am Neumarkt in Kölnv kurz vor Weihnachten
Ein Obdachloser am Neumarkt in Köln © Jochen Tack / Imago

Der Kölner Verein „Arche für Obdachlose“ besteht aus Menschen, die sich trotz aller Unterschiedlichkeiten gemeinsam für die gute Sache engagieren

Köln – Zu den liebenswerten Seiten von Köln* gehört, dass Menschen sich über Trennendes hinweg FÜR etwas engagieren können. So entstand unter Mithilfe der Stiftung von Erich und Roswitha Bethe die „Arche für Obdachlose“. Völlig unterschiedliche Menschen wie der Notar Konrad Adenauer, Alexander Wehrle vom 1. FC Köln*, Rainer Kippe von der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM), Günter Wallraff oder Hedwig Neven DuMont engagieren sich hier.

Obdachlosigkeit sei in unserer Gesellschaft ein ernstes Risiko geworden, sagt der Sozialarbeiter Franco Clemens*, der die Arche berät. Er hat beobachtet, was sie mit Menschen macht, wie diese unter dem Verlust ihrer bürgerlichen Strukturen schon nach kurzer Zeit zusammenbrechen. Verwahrlosung und Alkohol haben dann ein leichtes Spiel. Über die Jahre seien die Probleme gewachsen und Corona habe nun ein Übriges getan. Auch mir fallen die zahlreichen Obdachlosen im Stadtbild auf, und mit ungläubigem Staunen habe ich jüngst die endlos erscheinende Schlange von Menschen gesehen, die an einer Essenausgabe auf ihre Zuteilung warteten. Über die Arche können Sie sich hier informieren. Und Erich Bethe dürfen Sie beim Wort nehmen: Er verdoppelt die eingehenden Spenden!

Der Verein Arche für Obdachlose e.V. Köln

Falls auch Sie sich beteiligen möchten, finden Sie auf arche-obdach.org alle notwendigen Informationen. Die „Arche“ steht für Köln, denn sie will die Welt sofort verändern - dort, wo man das am besten kann: vor der eigenen Haustür. (pp/IDZRW) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant