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Cessna 551 stürzt in Ostsee: Hunderte trauern im Kölner Dom

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Von: Johanna Werning

Das in der Ostsee abgestürzte Privatflugzeug soll von Peter Griesemann, jahrelanger Präsident der Blauen Funken, geflogen worden sein. Wrack- und Körperteile wurden entdeckt.

Update vom 17. September, 16:12 Uhr: Viele Fragen zu dem tragischen Flugzeugabsturz von Peter Griesemann und seiner Familie sind noch offen, doch zumindest Angehörige haben nun Abschied genommen. Am Samstag hat (17. September) eine öffentliche Trauerfeier im Kölner Dom stattgefunden, wie der Express berichtet. Hunderte Menschen waren gekommen um den insgesamt vier Mitglieder der Familien Griesemann und Völlmer zu gedenken. Darunter auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

In voller Bekleidung standen die Blauen Funken und andere Kölner Karnevalsvereine Spalier, um insbesondere ihrem Ehrenpräsidenten Peter Griesemann Respekt zu zollen. „Wir danken allen Rettungskräften und Helfern“, sagten Familimitglieder laut Express. „Eure große Anteilnahme, tröstende Worte, euer stilles Mitgefühl und die vielen Umarmungen tragen uns durch diese dunkle Zeit. Das Gefühl der tiefen Verbundenheit gibt uns Kraft für den großen Verlust, den wir erlitten haben“. Die Beerdigung der Verstorbenen findet derweil nur im engsten Familienkreis statt.

Cessna 551 stürzt in Ostsee: „Ermittlungen laufen“

Update vom 13. September, 11:46 Uhr: Wie kam es zu dem rätselhaften Absturz der Cessna 551 am 4. September? Weiterhin sind viele Fragen offen. „Die Ermittlungen laufen weiter“, so ein Pressesprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU. Die nächsten Schritte: Wie kann das Wrack aus 60 Meter Tiefe aus der Ostsee geborgen werden? „Da laufen aktuell die Absprachen.“

Gleichzeitig laufen aktuell auch die Untersuchungen der geborgenen Flugzeugteile, Privatgegenstände der Insassen und Leichenteile. Zwar soll es sich bei den vier Insassen um Peter Griesemann und seine Familie handeln, von den Behörden offiziell bestätigt wurde das allerdings noch nicht. „Da laufen aktuell die DNA-Untersuchungen“, erklärt der BFU-Sprecher weiter. „Man muss bei der Bergung schauen, ob noch Personen im Flugzeug sind.“

Flugzeugabsturz Ostsee: „Fassungslos und zutiefst geschockt“

Update vom 10. September, 13:22 Uhr: Die Ermittlungen zur abgestürzten Cessna 551 laufen weiter. Noch immer sind viele Fragen unklar. Nachdem die Blauen Funken einen Nachruf zum Piloten und Ehrenpräsidenten Peter Griesemann veröffentlichen, kondoliert nun auch die Bürgergarde „blau-gold“.

Man sei „fassungslos und zutiefst geschockt über die Nachricht vom Flugzeugunglück der Familie Griesemann“, heißt es in einem Facebook-Post. „Unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen sowie bei unseren Freunden der Blauen Funken. Wir wünschen euch lieber Björn und lieber Georg viel Kraft in diesen schweren Stunden.“

Cessna 551 stürzt in Ostsee: Insassen „auf unfassbar tragische Weise aus dem Leben gerissen“

Update vom 9. September, 17:23 Uhr: Die Blauen Funken veröffentlichen einen emotionalen Nachruf. Ex-Präsident und Ehrenpräsident Peter Griesemann ist bei dem Flugzeugabsturz in der Ostsee mutmaßlich ums Leben gekommen. „Für seine Tätigkeit und all das, was Peter Griesemann für die Blauen Funken, den Bauverein und den Karneval getan hat, ist das Wort ‚Dank‘ zu klein“, heißt es am Freitag. „Er hat die Gesellschaft maßgeblich geprägt und sein Fußabdruck wird ewig bleiben.“ Abschließend schrieben die Blauen Funken „Es bleibt uns nichts als tiefe Traurigkeit.“

Links: Eine Person zeigt mit einem Stift auf die letzte bekannte Position der Cessna mit der Kennung OE-FGR. Rechts: Ex-Präsident der Blauen Funken Peter Griesemann
Die Cessna war in Jerez (Spanien) gestartet und stürzte in der Ostsee ab. Pilot war Ex-Präsident der Blauen Funken Peter Griesemann ©  Helmut Fohringer/dpa & Festkomitee Kölner Karneval.

Flugzeugabsturz Ostsee: Ermittlungen laufen – Ergebnisse erst im November?

Update vom 9. September, 14:04 Uhr: Viele Fragen sind noch offen, darunter auch, wie es zu dem Cessna-Absturz kommen konnte. Genau das soll jetzt von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersucht werden. „Kollegen sind aktuell vor Ort und untersuchen“, so ein BFU-Sprecher gegenüber 24RHEIN. Der Einsatz in Lettland läuft noch mindestens bis Montag. Bei Bedarf bleiben die Kollegen länger, heißt es weiter. „Das wird allerdings spontan geschaut“.

Ein Problem bei den Ermittlungen: Der Privatjet verfügte weder über einen Flugschreiber (Black Box), noch über einen Voice-Recorder. Das erschwert die Untersuchungen. Dennoch soll aufgeklärt werden, was genau in der Cessna 551 ablief. Einen ersten Zwischenbericht soll es Ende November geben. „Der Abschlussbericht dann Ende des Jahres.“ Normalerweise sollten die Ermittlungen innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein, sagt der BFU-Sprecher weiter.

Flugzeugabsturz: Cessna-Pilot war Peter Griesemann – Flugroute

Flugzeugabsturz Ostsee: Vermutlich alle Insassen tot – nun ermittelt Deutschland

Update vom 8. September, 17:32 Uhr: Neben den Wrackteilen wurden von lettischen Rettungskräften nun auch persönliche Gegenstände der Insassen der Cessna 551 gefunden, die am Sonntag über der Ostsee abstürzte. Die Funde seien bereits am Mittwoch mithilfe eines Roboters auf dem Meeresboden entdeckt worden, sagte die Sprecherin der lettischen Marine, Liva Veita, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Leta.

Die Filmaufnahmen des Roboters seien demnach an die zuständigen Behörden übergeben worden, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Nach Angaben von Veita ist die Suchaktion der Marine damit abgeschlossen. Hoffnung auf Überlebende gibt es lettischen Behörden zufolge keine mehr.

Die weitere Untersuchung des Flugzeugabsturzes wird nach Angaben der lettischen Unfalluntersuchungsbehörde nun von deutschen Behörden übernommen. „Wir sind eine Art unterstützende Stelle aus Lettland, aber Deutschland wird alle weiteren Informationen haben“, sagte Behördenleiterin Anita Skinuma.

Abgestürztes Flugzeug
Typ:Cessna 551 Zitat II/SP
Kennzeichen:OE-FGR
Abflughafen:Flughafen Jerez-La Parra (XRY/LEJR) , Spanien
ZielflughafenFlughafen Köln/Bonn-Konrad Adenauer (CGN/EDDK) , Deutschland
Absturzstelle:Ostsee – vor der lettischen Küste

Flugzeugabsturz Ostsee: Vermutlich alle Insassen tot – Cessna-Wrackteile entdeckt

Update vom 8. September, 12:04 Uhr: Weitere Wrackteile der Cessna 551 wurden gefunden. Das bestätigte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) am Donnerstagvormittag gegenüber Focus Online. „Die lettische Marine hat die Sucharbeiten abgeschlossen. Es wurden diverse Wrackteile geborgen, die nun von dreien unserer Mitarbeiter aus Braunschweig, die bereits in Lettland sind, vor Ort untersucht werden“, sagte ein Sprecher.

Trotz des wichtigen Fundes sind weiter Ermittlungen unter anderem zur Unfallursache weiterhin sehr schwer. Denn entgegen der Erwartung, stellte sich heraus, dass das Flugzeug weder über einen Flugschreiber (Black Box), noch über einen Voice-Recorder verfügte, erklärte das BFU. Die Behörde ist seit Mittwoch (7. September) offiziell für die Ermittlungen zuständig.

Flugzeugabsturz Ostsee: Weitere Wrackteile entdeckt

Update vom 7. September, 13:15 Uhr: Lettische Rettungskräfte haben am Mittwochmorgen weitere Wrackteile gefunden. Die Teile wurden etwa 200 Meter vom ursprünglichen Suchort in einer Tiefe von etwa 60 Metern gefunden, wie der Leiter des lettischen Seerettungskoordinationszentrums, Peteris Subbota, am Mittwoch im Fernsehen sagte.

Nach Angaben von Subbota soll nun durch weitere Analysen geklärt werden, ob es sich tatsächlich um das gesuchte Flugzeug handelt. Die Überreste seien relativ klein, weshalb das Anheben mit Kränen unproblematisch sein dürfte. Die Tiefe, in der die Teile liegen, könnten die Arbeiten allerdings erschweren. 

Flugzeugabsturz Ostsee: Vermutlich alle Insassen ums Leben gekommen

Update vom 7. September, 9:42 Uhr: Drei Tage sind seit dem rätselhaften Absturz der Cessna 551 vergangen. Nach Einschätzung der lettischen Behörden sind alle Insassen der verunglückten Maschine ums Leben gekommen. „Es ist nun klar, dass keine Hoffnung mehr besteht, Überlebende zu finden“, sagte der Leiter des lettischen Seerettungskoordinationszentrums, Peteris Subbota, am Dienstagabend im lettischen Fernsehen.

Dies lasse sich nach den bisherigen Funden bei der Suchaktion im Meer als erste Schlussfolgerung über den Moment des Aufpralls ziehen. „Die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Aufpralls war sehr hoch und das Flugzeug ist in viele kleine Teile zerbrochen.“  

Nachdem bereits mehrere Wrackteile und Trümmer der verunglückten Maschine aus dem Meer geborgen wurden, fanden die Retter nun auch menschliche Körperteile nahe der Absturzstelle. Die Überreste wurden der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben. Sie seien am Montagabend in der Ostsee vor Einbruch der Dunkelheit entdeckt worden. Viele Fragen zum Unglück und dessen Ursache blieben aber weiter offen. Dazu zählt auch, wie genau es zum Absturz kommen konnte.

Flugzeugabsturz Ostsee: Viele Fragen offen – was ist mit Peter Griesemann und seiner Familie passiert?

Update vom 6. September, 16:46 Uhr: Nach dem rätselhaften Absturz eines Privatjets in der Ostsee suchen lettische Einsatzkräfte weiter nach den vermissten Insassen aus Köln. Nachdem bereits mehrere Wrackteile und Trümmer der verunglückten Maschine aus dem Meer geborgen wurden, fanden die Retter am Montagabend auch menschliche Körperteile nahe der Absturzstelle.

Die Überreste seien der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben worden, sagte die Sprecherin der lettischen Marine, Liva Veita, am Dienstag der Nachrichtenagentur Leta. Bei den vier Insassen soll es sich um Peter Griesemann, seine Ehefrau Juliane, Tochter Lisa und deren Freund handeln. Griesemann ist Unternehmer und ehemaliger Präsident der Blauen Funken.

Verschiedene Kölner Karnevalsgesellschaften kondolierten bereits und auch Kölns Oberbürgermeisterin Reker äußerte sich. Aktuell gelten die vier Insassen der Cessna 551 allerdings weiterhin als vermisst. Die Ermittlungen laufen weiter – auch zur Absturzursache.

Flugzeugabsturz Ostsee: „Tragisches Unglück“ – Pilot war Peter Griesemann

Update vom 6. September, 14:31 Uhr: Auch weiterhin sind viele Fragen bei dem mysteriösen Flugzeugabsturz in der Ostsee offen. Der Privatjet stürzte am Sonntag vor der lettischen Küste ab. Seitdem werden die vier Insassen gesucht. Die Vermutung allerdings: Pilot und Karnevals-Gigant Peter Griesemann sowie seine Ehefrau Juliane, Tochter Lisa und deren Freund sind tot.

Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich zum Unglück der Familie Griesemann geäußert. An die Hinterbliebenen habe sie unter anderem folgende Sätze geschrieben: „Die Nachricht von dem tragischen Unglück habe ich mit ehrlicher Betroffenheit aufgenommen und sie erfüllt mich mit großer Bestürzung. Mein sehr herzliches Beileid zu Ihrem unermesslichen Verlust.“ Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. „Die Kölnerinnen und Kölner trauern mit der Familie und Ihren Freunden“, so Reker weiter.

Flugzeugabsturz Ostsee: Pilot war Peter Griesemann – Körperteile im Meer gefunden

Update vom 6. September, 12:14 Uhr: Lettische Rettungskräfte haben nach dem rätselhaften Absturz eines Flugzeugs in der Ostsee bei ihrer Suche nach Unglücksmaschine und Insassen möglicherweise menschliche Körperteile im Meer gefunden. Die Überreste seien am Montagabend in der Ostsee vor Einbruch der Dunkelheit entdeckt worden, sagte die Sprecherin der lettischen Marine, Liva Veita, am Dienstag der lettischen Agentur Leta.

Der Chef des lettischen Seerettungskoordinationszentrums, Peteris Subbota, bestätigte im lettischen Radio den Fund, der nach Ventspils gebracht und der Kriminalpolizei zur Untersuchung übergeben worden sei. Bei der Familie an Bord des abgestürzten Flugzeugs soll es sich um den bekannten Kölner Karnevalisten Peter Griesemann, seine Ehefrau Juliane, Tochter Lisa und deren Freund handeln. Das bestätigte am Montagabend auch die Anlagentechnik-Firma Griesemann aus Wesseling bei Köln. Offiziell wurde die Identität der Passagiere noch nicht bestätigt.

Zur Suche auf See werden Schiffe der lettischen Marine und des Grenzschutzes eingesetzt. Bislang wurden nach Angaben der lettischen Behörden insgesamt elf Fragmente der Unglücksmaschine gefunden. „Heute werden wir mit der Suche unter Wasser beginnen und nach den größten Teilen des Flugzeugs suchen, das höchstwahrscheinlich genau an der Absturzstelle gesunken ist. Wir setzen dazu Spezialausrüstung der Marine ein“, sagte Subbota. So soll etwa mit Hilfe von Drohnen unter der Meeresoberfläche gesucht werden.

Das Privatflugzeug war am Sonntag auf dem Weg von Spanien nach Köln bis über die Ostsee geflogen. Dort stürzte es am Abend vor der Küste westlich der lettischen Hafenstadt Ventspils ins Meer.

Flugzeugabsturz Ostsee: Pilot war Peter Griesemann – ehemaliger Karnevals-Präsident in Köln

Aktualisierte Erstmeldung vom 5. September, 10:20 Uhr: Köln – Auch am Dienstag – zwei Tage nachdem die Cessna abstürzte – fehlt von den vier Insassen jede Spur. Nun soll mit Hilfe von Unterwasser-Drohnen in der Ostsee weitergesucht werden. Das Privatflugzeug war auf dem Weg von Spanien nach Köln. Vor der lettischen Küste stürzte das Privatflugzeug allerdings aus noch unbekannter Ursache ins Meer. Geflogen wurde das Kleinflugzeug mit der Kennung „OE-FGR“ von Peter Griesemann, Ex-Präsident der Blauen Funken, einem bekannten Traditionskorps im Kölner Karneval. Nun soll mit Hilfe von Drohnen unter Wasser weitergesucht werden.

Peter Griesemann: Pilot der abgestürzten Cessna und ehemaliger Funken-Präsident

► Er war von 2014 bis 2018 Präsident der Blauen Funken.

► Von 2000 bis 2014 war er Senatspräsident des Traditionskorps.

► Zuletzt wurde er zum Ehrenpräsidenten der Karnevalsgesellschaft ernannt.

►  Außerdem setzte sich Griesemann für den Ausbau des Funken-Turms in Köln ein.

Cessna stürzt in Ostsee: Pilot war Peter Griesemann – Schock für Kölner Karneval

Bereits am Montag erreichte die schreckliche Nachricht den Kölner Karneval: In der Cessna sollen sich neben Peter Griesemann auch seine Ehefrau Juliane, Tochter Lisa und deren Freund befunden haben. Von allen vieren fehlt nun jede Spur. Die Überlebenschancen gehen gegen null.

Das Traditionskorps bestätigt auf Nachfrage vom Kölner Stadt-Anzeiger, dass es sich um Griesemann handeln soll. „Wir bestätigen den Absturz und die genannten Personen an Bord“, heißt es am Montagvormittag. „Wir wissen, dass die Hoffnung, dass jemand von ihnen überlebt hat, gering ist. Aber wir möchten dennoch das Ergebnis der Suchaktion vor Ort in der Ostsee abwarten“, so die Gesellschaft weiter. Besonders tragisch: Aktueller Präsident der Blauen Funken ist Björn Griesemann, der Sohn von Peter Griesemann.

Zwar wurde das Wrack gefunden, von den Insassen fehlt aber weiterhin jede Spur. Die Absprache haben die Blauen Funken gemeinsam mit Griesemanns Familie getroffen, so der Kölner Stadt-Anzeiger weiter.

Cessna stürzt in Ostsee: Pilot war Peter Griesemann – „sein Herz schlug für den Fastelovend“

Das Festkomitee Kölner Karneval äußert sich ebenfalls zu Griesemann. Immerhin war er neben seiner Tätigkeit bei den Blauen Funken auch Aufsichtsratsvorsitzender des Festkomitees. Zudem unterstützte er tatkräftig das Festkomitee Kölner Karneval und „half bei der Weiterentwicklung des Karnevals“ weiter, heißt es in einem emotionalen Facebook-Post.

„Sein Herz schlug für den Fastelovend und die Menschen, die er verbindet. Unsere Gedanken sind bei der Familie Griesemann, der wir in dieser schweren Zeit viel Kraft wünschen.“ Auch die Roten Funken trauern auf ihrer Facebook-Seite. „Unsere Gedanken sind bei allen Angehörigen und Freunden, sowie dem Korps der Blauen Funken. Wir senden euch viel Kraft in diesen schweren Stunden. Leeven Pitter, als Ehren-Obrist-Wachtmeister der Reserve, bist und bleibst du einer von uns. Jott trüß dich en d´r Iwigkeit“, schreiben sie.

Cessna stürzt in Ostsee: Luftwaffe wollte Flugzeug von Griesemann abfangen

Wie es zu dem rätselhaften Absturz kommen konnte, ist auch am Dienstag weiterhin unklar. Klar ist nur, dass die Cessna des Typs 551 in Jerez (Spanien) am Sonntag um 12:56 Uhr (UTC, +2 Stunden für deutsche Zeit) startete und am Flughafen Köln/Bonn landen wollte. Dort kam das Privatflugzeug allerdings nie an. Nach mehreren Kursänderungen sollte sogar die deutsche Luftwaffe das Flugzeug abfangen, da die Flugsicherungsbehörden den Piloten nicht erreichten.

Um 17:31 Uhr (UTC) begann die Cessna schließlich an Höhe zu verlieren und stürzte schließlich vor der lettischen Küste ab. Das Wrack soll nun in die Hafenstadt Ventspils gebracht und untersucht werden. Der Flugsicherheitsexperte Hans Kjäll vermutet nach Angaben des schwedischen Rundfunksenders SVT, dass es einen Druckabfall in der Kabine des Flugzeugs gegeben haben könnte, worauf die Insassen bewusstlos geworden seien. Bestätigt wird das auch dadurch, dass die Kommunikation mit dem Flugzeug vor dem Unfall für lange Zeit unterbrochen gewesen ist. (jw mit dpa) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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