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Köln: Verwirrung um Sirenen-Probealarm am 4. Juni – was ist da los?

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Von: Johanna Werning

Links: Der Kölner Dom. Rechts: Eine Sirene.
Der Probealarm in Köln am 4. Juni wurde nun abgesagt (Montage). © YAY Images/Imago & Sylvio Dittrich/Imago

In Köln sollte eigentlich am 4. Juni ein Probealarm der Warnsirenen stattfinden. Doch der Warntag fällt offenbar aus. Stattdessen: Ein neuer Termin. Aber warum?

Köln – Immer wieder gibt es kommunale und landesweite Warntage, bei denen der Probealarm ausgelöst wird – auch in Köln. Der Grund: Zum einen sollen die Sirenen technisch überprüft werden und zum anderen soll die Bevölkerung sensibilisiert werden, wie man sich im Notfall richtig verhält. Damit jedoch keine Verunsicherung entsteht, wird der Warntag lange Zeit im Voraus bekannt gegeben – eigentlich.

Köln: Probealarm für 4. Juni abgesagt? Neues Datum sorgt für Verwirrung

Denn um den kommunalen Warntag in Köln gibt es jetzt Verwirrung. Eigentlich sollten am Samstag, 4. Juni, pünktlich um 12 Uhr die Sirenen aufheulen. Geplant war, dass zu Beginn ein einminütiger Dauerton läuft. Der bedeutet im Ernstfall „Entwarnung“. Danach würde theoretisch eine fünfminütige Pause folgen. Anschließend gibt es einen einminütigen auf- und abschwellender Heulton – das eigentliche Warnsignal. Nach weiteren fünf Minuten gibt es abschließend den einminütigen Entwarnungsdauerton.

Doch am 4. Juni bleibt der Probealarm nun offenbar doch aus. Eigentlich hatte die Stadt Köln schon online auf den Warntag hingewiesen. Jetzt wurde jedoch das Datum gelöscht. Stattdessen gibt es einen neuen Termin für den Probealarm: Donnerstag, 8. September 2022, 11 Uhr.

Aber warum wurde der Termin im Juni gelöscht? Ganz klar ist das nicht. Auf Nachfrage von 24RHEIN teilt die Stadt Köln mit, dass der stattfindende Probealarm im Juni aktuell intern geklärt werde. Ob der Warntag stattfindet oder ausfällt, soll „kurzfristig“ entschieden werden.

Köln: Wann und wie der nächste Probealarm abläuft

Der nächste Probealarm in Köln findet am Donnerstag, 8. September 2022, um 11 Uhr statt

Ablauf des Kölner Probealarms:
- Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet.
- Danach folgt eine fünfminütige Pause.
- Anschließend ist ab 11:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist.
- Danach erfolgt erneut eine fünfminütige Pause
- Um 11:12 schließt ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab.

Köln ist nicht die einzige Stadt mit Probealarm-Absage: Grund ist häufig der Ukraine-Krieg

Klar ist: Köln wäre nicht die erste Stadt, die den Probealarm in letzter Zeit verschoben, beziehungsweise abgesagt, hat. Der landesweite Probealarm in NRW, der eigentlich Anfang März stattfinden sollte, wurde ebenfalls abgesagt.

Der Grund: Der Ukraine-Krieg. Es gehe darum, eine „Verunsicherung der Bevölkerung oder sogar Fehlinterpretation“ zu vermeiden, teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) mit. Ob das allerdings auch der Grund für die Kölner Absage ist, ist aktuell nicht klar. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Der Text wurde zuletzt am 20. April aktualisiert. Neuerung: Statement der Stadt.

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