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Köln-Flittard: Wasserleiche identifiziert – keine Hinweise auf Unfall oder Fremdverschulden

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Ein Teil des Rheins bei Hersbtstimmung/Nebel
In Höhe Flittard wurde am Rhein am am 13. Dezember eine Leiche geborgen (Symbolbild). © Oliver Berg/picture alliance

Die Polizei hat die Wasserleiche, die am 13. Dezember in Köln-Flittard am Rheinufer gefunden wurde, identifiziert.

Update vom 19. Januar, 12:35 Uhr: Die Polizei hat die Wasserleiche, die am 13. Dezember am Rheinufer in Köln-Flittard gefunden wurde, identifiziert. Demnach handelt es sich bei dem toten Mann um einen 28-jährigen Iraker. Die Ermittler gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass der junge Mann Ende November vergangenen Jahres von der Hohenzollernbrücke gesprungen und ertrunken ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder ein Unfallgeschehen gibt es nicht. (nb)

Polizei Köln bittet um Mithilfe bei der Wasserleiche von Flittard

Köln – Mit Lichtbildern einer unbekannten männlichen Wasserleiche, die am 13. Dezember am Rheinufer in Köln-Flittard aufgefunden worden ist, sucht die Polizei Köln nach Zeugen. Das Alter des dunkelhaarigen Toten wird auf etwa 20-40 Jahre geschätzt.

Wasserleiche aus dem Rhein: Auffällige Tätowierung auf dem Unterarm

Besonders auffällig sind Narben auf dem Brustkorb und dem linken Arm des Toten, sowie eine Tätowierung des Buchstabens „A“ auf dem linken Unterarm, wie die Polizei in einer Mitteilung erklärte. Die Wasserleiche war von einem Spaziergänger gefunden worden, der kurz darauf die Polizei alarmierte. Zudem teilte die Behörde mit, dass der Leichnam des Mannes bereits über einen längeren Zeitraum im Wasser gelegen hätte.

Dies hätten bisherige Ermittlungen ergeben. Die Bilder sind auf der Homepage der Polizei unter diesem Link abrufbar, vor Ansicht wird darauf hingewiesen, dass die Inhalte empfindsame Menschen schockieren könnten.

Nach Bergung von Wasserleiche aus dem Rhein in Höhe Flittard: Polizei bittet um Mithilfe

Für die Kriminalpolizei sind insbesondere Hinweise auf die Identität des Mannes oder dessen vorherige Aufenthaltsorte von herausragender Bedeutung. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen zur Identifizierung des Mannes aufgenommen und nimmt Hinweise unter 0221 229-0 und per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (mo)

Hinweis zu Berichterstattung nach Suizid: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.

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