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Wo man in Köln bei Schnee Schlittenfahren kann

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Von: Sofia Popovidi

Nicht nur im Umland gibt es Rodelstrecken. Auch in Köln kann man bei Schnee gut Schlittenfahren. 24RHEIN zeigt beliebte Pisten.

Köln – In NRW gab es bereits den ersten Schnee – und wegen des Wetterphänomens „Arctic Outbreak“ kommt wahrscheinlich noch mehr. Im Bergischen Land, in der Eifel sowie im Sauerland, hatte es bereits am Wochenende glatte Straßen und erste Schneefälle gegeben. Doch Schnee kann auch etwas Schönes sein. Zum Beispiel, wenn es ums Schlittenfahren geht. Nicht nur in den Skigebieten von NRW kann man gut rodeln, auch in Köln gibt es einige Möglichkeiten, den Schlitten beim ersten Schnee auszupacken.

Zwei Kinder rodeln mit ihren Schlitten einen Hügel hinab.
Wenn es schneit, hat auch Köln einige Rodelstrecken zu bieten (Symbolbild). © Moritz Frankenberg/dpa

Wetterphänomen „Arctic Outbreak“

Eine eiskalte Polarluft zieht nach Deutschland. Es werden viel Schnee und eisige Temperaturen erwartet, die mehrere Tage anhalten sollen. Meteorologen des DWD sprechen sogar von einem sogenannten „Arctic Outbreak“, einem Vorstoß von arktischer Kaltluft.

Hier in Köln kann man Schlittenfahren – Eine Auswahl

Rodeln auf dem Herkulesberg

Der Herkulesberg ist der größte von insgesamt elf Trümmerbergen in Köln. Genau genommen ist er ein 25 Meter hoher Schuttberg aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs – auch „Mont Klamott“ genannt. Auf der 100 Meter langen Abfahrt kann man mit dem Schlitten Gas geben. Die Bedingungen sind jedoch nichts für Kinder: Die Rodelpiste ist schmal, steil und hat einen holprigen Untergrund. Als Sprungschanze dient der Fußweg an der Ecke Subbelrather Straße/Innere Kanalstraße. Der Herkulesberg ist mit der KVB-Linie 3, KVB-Linie 4 oder KVB-Linie 5 bis „Köln West Bahnhof“ zu erreichen.

Schlittenfahren am Vingster „Doppelberg“

Auch auf dem „Doppelberg“ in Vingst (Kuthstraße) kann eine Strecke von 100 Metern mit dem Schlitten zurückgelegt werden. Diese Strecke ist familienfreundlicher als der Herkulesberg. Als „Doppelberg“ wird er bezeichnet, weil er aus zwei Abfahrten hintereinander besteht. Zu finden ist der Rodelberg am Spielplatz in Vingst. Der Berg ist mit der KVB-Linie 9 bis „Köln Vingst“ zu erreichen.

Rodeln am Aachener Weiher

Der Aachener Weiher bedeckt von Schee, in der Mitte ein kahler Baum.
Der Aachener Weiher in Köln glänzt auch mit einer Schneedecke. Hier ist Rodelspaß vorprogrammiert. © Boris Franz/imago

Zwischen Innenstadt und Lindenthal, direkt in der Nähe der Universität zu Köln befindet sich der Aachener Weiher, ein beliebter Treffpunkt für Studenten und Spaziergänger. Wenn der Aachener Weiher vom Schnee bedeckt ist, ist er auch ein perfekter Ort zum Rodeln. Der Rodelhügel ist langgezogen und flach, dementsprechend auch für Familien geeignet. Für die erfahreneren Rodler gibt es auch einen etwas steileren Hang. Der Aachener Weiher ist mit der KVB-Linie 7 bis „Universitätsstraße“ zu erreichen.

Schlittenfahren auf der Jahnwiese neben dem Rheinenergie-Stadion

Menschen fahren im Schnee Schlitten auf der Wiese, im Hintergrund ist das Rheinenergie-Stadion zu sehen.
Die Jahnwiese am Rheinenergie-Stadion in Köln hat genug Fläche zum Schlittenfahren. Die Strecke ist etwa 300 Meter lang. © Herbert Bucco/imago

Auch auf der Jahnwiese in Junkersdorf, direkt hinter dem Rheinenergie-Stadion, lässt es sich gut Schlitten fahren. Die flache Strecke ist etwa 300 Meter lang und 50 Meter breit – und somit geeignet für Groß und Klein. Wer mehr Lust auf Eislaufen hat, kann an ausgewählten Terminen auf der Eisfläche des Rheinenergie-Stadions eislaufen. Die Jahnwiese ist mit der KVB-Linie 1 bis „Köln Rhein-Energie-Stadion“ zu erreichen.

Schlittenfahren in NRW

Wo man in Nordrhein-Westfalen Rodeln kann, gibt es im Überblick.

Schlittenfahren im Beethovenpark

Familien und Kinder fahren mit ihren Schlitten im Schnee den Abhang runter.
Der Beethovenpark in Köln bietet viel Platz zum Schlittenfahren. © Revierfoto/Imago

Der Beethovenpark in Klettenberg ist nicht nur schön für lange Spaziergänge, auf dem Pilzberg hat man auch viel Spaß auf dem Schlitten. Die Abfahrt ist etwa 100 Meter lang und 80 Meter breit. Neben einem steilen Hang, gibt es auch mehrere kleine Hügel, geeignet für Kinder. Den Beethovenpark erreicht man mit der KVB-Linie 18 bis „Klettenbergpark“.

Rodeln im Forstbotanischen Garten

Der Forstbotanische Wald in Köln.
Im Forstbotanischen Garten in Köln hat eine Fläche von 25 Hektar und verfügt über eine große Artenvielfalt. © 24RHEIN

Neben dem wunderschönen Garten mit seltenen Pflanzen und frei laufenden Pfaus hat der Forstbotanische Garten in Rodenkirchen auch einen Hügel zum Rodeln zu bieten. Auch hier ist der Abhang nicht zu steil und es sind keine Bäume in der Nähe. Eltern können ihre Kinder also beruhigt fahren lassen. Der Forstbotanische Garten ist mit der KVB-Linie 16 bis „Siegstraße“ zu erreichen, von da sind es noch etwa neun Minuten Fußweg.

Rodeln am Ufer der Mülheimer Brücke

Die Uferwiese an der linksrheinischen Seite der Mülheimer Brücke ist ebenfalls geeignet für eine schnelle Rodelpartie. Der Abhang des Fußwegs bietet an einigen Stellen eine perfekte Piste. Hier rodeln die Schlittenfahrer mit einem tollen Blick auf den Rhein.

Rodeln auf der Schlittenzone der Poller Wiesen

Auch rechtsrheinisch findet man einige Gelegenheiten zum Rodeln. Vom Fuß- und Fahrradweg ist der Abhang steil genug, um ordentlich mit dem Schlitten zu flitzen. Kinder können sich einfach über die breite Fläche der Poller Wiesen ziehen lassen. Auch hier hat man einen schönen Blick auf den Rhein. Die Poller Wiesen sind mit der KVB-Linie 7 bis „Raiffeisenstraße“ zu erreichen.

Und wer in der Winterzeit neben Spaß im Schnee Lust auf einen wärmenden Weihnachtsmarktbesuch hat, findet hier einen Überblick zu allen Kölner Weihnachtsmärkten. (spo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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