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Kölner Schulen in Not: Klassenräume durch Hochwasser beschädigt

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Von: Oliver Schmitz

Eine zerstörter Klassenraum nach dem Hochwasser in NRW.
Einige Schulen in Köln haben vor dem Schulstart mit den Folgen der Flutkatastrophe zu kämpfen. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Vor Ferienende haben einige Schulen in Köln mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen. Einige Räume sind nicht nutzbar, eine Einrichtung ist komplett geschlossen.

Köln – Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen gehen langsam aber sicher aufs Ende zu. Bereits kommende Woche Mittwoch, am 18. August, startet auch in Köln das neue Schuljahr. Doch neben den üblichen Sorgen und Problemen wegen der Corona-Pandemie kommen unter anderem in der Domstadt nun noch weitere hinzu.

Schule in Köln: Hochwasser sorgt für viele Schäden – eine Förderschule komplett geschlossen

Im Zuge des Starkregens und dem anschließendem Hochwasser Mitte Juli haben einige Schulgebäude immer noch mit Schäden zu kämpfen, wie die Stadt Köln am Donnerstag mitteilte. Dabei seien teils größere Schäden an „Technik und Gebäude“ entstanden, weshalb nicht alle Räume nach den Sommerferien genutzt werden können. Zwar arbeitet die Stadt „intensiv an den erforderlichen Instandsetzungen“, dennoch würden die Schäden erstmal Folgen für den Alltag einiger Schulen haben.

Besonders stark getroffen hat es die städtische Förderschule „Lindweiler Hof“. Dort wurden nach Angaben der Stadt durch die Wassermassen sogar Fenster eingedrückt, weshalb der gesamte Keller und das Erdgeschoss überflutet wurden. Deshalb kann nun das komplette Schulgebäude „bis auf Weiteres“ nicht genutzt werden.

In der Katholischen Grundschule Mengenicher Straße sind vier Klassenräume des Offenen Ganztags sowie zwei weitere Räume im Untergeschoss nicht nutzbar. Dort müssen wegen „eingedrungener Feuchtigkeit“ die Böden komplett herausgerissen werden. Auch die Sporthalle ist davon betroffen. Für drei Klassenräume der Grundschule Erlenweg sowie die Mensa der Bertha-von-Suttner Realschule gilt dasselbe. In der Henry-Ford-Realschule wird der Mensacontainer ebenfalls nicht nutzbar sein, da dort das komplette Erdgeschoss mit Wasser vollgelaufen war.

Schulstart nach Hochwasser: 1000 Eschweiler Realschüler müssen in Nachbarstadt

In Eschweiler hat das Hochwasser sogar noch weitaus größere Folgen als in Köln. Dort muss eine Realschule nun komplett saniert werden, weshalb die rund 1000 Schüler nach Ferienende in die Nachbarstadt Würselen umziehen müssen.

Das Unwetter vergangenen Monat hatte in ganz NRW und auch in der Domstadt für viel Chaos gesorgt. In vielen Stadtteilen war es tagelang zu Stromausfällen gekommen, die Feuerwehr war dabei im Dauereinsatz und musste über 1000 Mal ausrücken. Dabei wurden auch zwei Tote in einem Keller gefunden. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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