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Köln: Großrazzia bei „Hells Angels“-Mitgliedern – SEK und Sprengstoffspürhunde im Einsatz

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Polizisten bei einer Großrazzia.
Seit dem frühen Dienstagmorgen läuft eine große Polizei-Razzia bei Mitgliedern der „Hells Angels“ (Symbolbild). © Boris Roessler/dpa

Die Polizei führt eine große Razzia bei mehreren Mitgliedern der Rockergruppe „Hells Angels“ durch. Es werden Objekte in Köln und im Rhein-Erft-Kreis durchsucht.

Köln – In Köln und im Rhein-Erft-Kreis läuft seit dem frühen Dienstagmorgen eine Groß-Razzia der Polizei bei mehreren „Hells Angels“-Mitgliedern. Wie ein Polizeisprecher berichtet, werden 16 Objekte von Angehörigen der Rockergruppe durchsucht.

Köln: Razzia bei „Hells Angels“ – Ermittlungen gegen 15 Männer

Hintergrund der Razzia ist laut Polizeiangaben ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes nach den Schüssen auf ein ehemaliges „Hells Angels“-Mitglied in der Kölner Altstadt am 23. Oktober. „Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen 15 Männer im Alter von 23 bis 51 Jahren, allesamt Angehörige der Ortsgruppe ‚Hells Angels MC Honorfield‘“, erklärt der Polizeisprecher.

Bei der Razzia seien zahlreiche Spezialeinheiten sowie Bereitschaftspolizisten und Sprengstoffspürhunde im Einsatz. Die insgesamt rund 250 Einsatzkräfte hoffen, neben Beweisen, auch die mögliche Tatwaffe zu finden.

Köln: Anschlag auf ehemaliges „Hells Angels“-Mitglied im Oktober

Bei dem Anschlag im Oktober in Köln auf ein ehemaliges Mitglied der „Hells Angels“ (31) seien mindestens drei Schüsse abgefeuert worden. „Eines der Geschosse schlug durch die Rollläden in die Wohnung eines Unbeteiligten ein. Es ist dem Zufall zu verdanken, dass niemand verletzt worden ist“, betont der Sprecher. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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