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Köln: Was tun, wenn die Sirenen heulen? Probealarm am Samstag

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Von: Luisa Funck

Sirenenanlage zum Probealarm am Warntag 2020 als Symbolbild
Probealarm am Samstag (4. Dezember) soll Kölnerinnen und Kölner auf den Ernstfall vorbereiten. (Symbolbild) © localpic/Imago

Am Samstag (4. Dezember) heulen im gesamten Kölner Stadtgebiet die Sirenen. Alle Informationen zum Probealarm und die Bedeutung der verschiedenen Sirenentöne.

Köln – Im gesamten Kölner Stadtgebiet heulen am Samstag, 4. Dezember, wieder die Sirenen auf. Doch was bedeutet das überhaupt für die Bürgerinnen und Bürger – und wie sollte man sich im Ernstfall verhalten?

In regelmäßigen Abständen ertönen in ganz Köln die Warnsirenen. Durch den Probealarm wird für den Ernstfall geprüft, ob das Sirenenwarnsystem reibungslos funktioniert. Das Warnsystem wurde eingeführt, um Kölnerinnen und Kölner im Ernstfall vor Katastrophen und Großschadensereignissen zu warnen. Für den Ernstfall gibt es einige Verhaltensregeln zu beachten.

Probealarm in Köln
Datum:Samstag, 4. Dezember
Uhrzeit:12 Uhr

Sirenen-Alarm Köln: Verhalten im Ernstfall

Ertönen in Köln außerhalb eines Probealarms die Sirenen, gibt es verschiedene Dinge, die zu beachten sind. Zunächst sollte man geschlossene Räume aufsuchen. Ist man zum Zeitpunkt des Alarmsignals nicht zu Hause, gilt für alle Anwohnerinnen und Anwohner – Personen, die sich auf der Straße befinden, sollen aufgenommen werden. Anschließend Türen und Fenster schließen und Lüftungsanlagen ausschalten. Nach Möglichkeit sind außerdem hoch gelegene Stockwerke aufzusuchen.

Über das Radio (Radio Köln) und verlässliche Informationsquellen im Internet können anschließend die Behörden wichtige Mitteilungen übermitteln. So werden weitere Verhaltensregeln von der Leitzentrale durchgegeben.

Sirenenalarm Köln: Diese Mittel werden eingesetzt, um Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall zu informieren

Neben der Informations- und Verhaltensübermittlung über das Radio setzt die Stadt Köln noch andere Mittel ein. Informationen werden zusätzlich umgehend an die Internetredaktionen und die Leitstelle der Kölner Verkehrs-Betriebe weitergegeben. Außerdem wird über die Website der Stadt Köln, sowie über Twitter @Koeln und Facebook Stadt Köln informiert. Zusätzlich dazu gibt es die Kölner Service-App und die Warn-App NINA, sowie einen RSS-Newsfeed der Stadt Köln, über den Meldungen abonniert werden können. Je nach Situationslage werden auch Lautsprecherwagen eingesetzt. Auch ein Gefahrentelefon informiert über eine Bandansage unter der Nummer 0800–2210001 über die Situation.

Sirenenalarm Köln: Was die verschiedenen Sirenentöne bedeuten

Für den Alarm bei Katastrophen oder Großschadensereignissen werden verschiedene Töne verwendet, um die Bürgerinnen und Bürger zu warnen oder zu entwarnen. Der Alarmton für die Warnung ist ein auf- und abschwellender Ton, der jeweils für eine Minute ertönt. Ist die Gefahr vorüber, wird ein gleichmäßiger Dauerton für eine Minute verwendet.

Bei dem Probealarm am Samstag, 4. Dezember 2021, beginnt der Alarm nicht mit dem Gefahrenton, sondern mit dem Sirenenton zur Entwarnung. Somit wird um 12 Uhr für eine Minute ein gleichmäßiger Dauerton abgespielt. Anschließend gibt es eine fünfminütige Pause. Nach der Pause (um 12:06 Uhr) ertönt die Sirene, die im Ernstfall „Warnung“ bedeutet – ein auf- und abschwellender Ton für eine Minute. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause erfolgt erneut der einminütige Ton, der im Ernstfall „Entwarnung“ angibt.

Früher gab es für die freiwillige Feuerwehr noch einen weiteren Sirenenton, der heutzutage allerdings nicht mehr verwendet wird. Dieser war ein zweimal unterbrochener, gleichmäßiger Ton für die Dauer von einer Minute. Er wurde verwendet, um Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr im Ernstfall über einen Einsatz zu informieren – heute wird das über mobile Funkmeldegeräte gemacht. (lf) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Fair und verlässlich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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