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Sternschnuppen über Köln: Himmelsspektakel in der Nacht zu Freitag

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Von: Nina Büchs

Sternschnuppen der Lyriden am klaren morgendlichen Himmel über Wiesbaden.
Donnerstagabend auf Freitagmorgen sind in Köln wieder viele Sternschnuppen zu sehen. (Symbolbild) © Joerg Halisch /Imago

Sternschnuppen-Regen über Deutschland: Von Donnerstag auf Freitag sind am Himmel besonders viele Meteore zu sehen. Auch in Köln kann man das Spektakel beobachten.

Köln – Beinah romantisch könnte die Nacht auf Freitag, den 13. August werden. Denn dann sind wieder zahlreiche Sternschnuppen am Himmel über Nordrhein-Westfalen zu sehen. Auch in Köln kann man sie dann beobachten – obwohl der Himmel zum Teil bewölkt ist. Ein Überblick.

Sternschnuppen Köln: In der Nacht zu Freitag zahlreich am Himmel zu sehen

Jedes Jahr im August flitzen die Sternschnuppen-Schauer, „Perseiden“ genannt, über den Nachthimmel. In der Nacht vom 12. auf den 13. August sollen sogar bis zu 100 Meteore pro Stunde vom Himmel herabregnen. Wie ein Meteorologe des DWD gegenüber 24RHEIN mitteilt, sind die Bedingungen, das Himmelsspektakel in Köln zu beobachten, in diesem Jahr besonders gut. Denn: „Der Mond ist in dieser Nacht nicht zu sehen, wodurch die Perseiden besser zu sehen sind“. Doch auch das Wetter muss natürlich mitspielen. Denn ganz klar ist die Nacht in Köln am Donnerstagabend nicht. Laut dem Meteorologen machen die Wolken dem Spektakel jedoch keinen Strich durch die Rechnung. „Der Himmel über Köln ist nur geringfügig bewölkt, hier und da ziehen zwar ein paar Wolken durch, doch immer wieder klart es auch auf“, so der Metereologe des DWD.

Wer die Sternschnuppen-Schauer von Donnerstag auf Freitag beobachten will, sollte übrigens gegen Mitternacht in Richtung Nordosten sehen – um den Blick auf besonders viele Perseiden zu erhaschen.

Sternschnuppen-Schauer über Köln: Das hat es mit den Perseiden auf sich

Sternschnuppen der Perseiden sind jedes Jahr von Mitte Juli bis Mitte August zu sehen. Besonders viele von ihnen fallen im August vom Himmel. Konkret haben die Perseiden ihren Ursprung beim Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Kometen bestehen aus den „Abfällen“ der Staubspur, die der Komet im Weltraum zurückgelassen hat. Jedes Jahr am 12. August kreuzt die Erde diese Spur, wodurch die Staubteilchen mit einer enormer Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre gelangen. Dadurch leuchten die Luftmoelküle – was wir dann wiederum als „Sternschnuppe“ bezeichnen.

Das ist der Komet 109P/Swift-Tuttle

Der Komet wurde laut Angaben der Vereinigung Sternfreunde am 19. Juli 1862 unabhängig voneinander von Lewis Swift und Horace Tuttle entdeckt. 133 Jahre braucht er, um die Sonne einmal zu umrunden. Das nächste Mal wird er von der Erde aus im Jahr 2126 zu sehen sein.

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