1. 24RHEIN
  2. Köln

Köln will Geflüchteten aus Ukraine helfen: Über 1000 Hilfsangebote eingegangen

Erstellt:

Von: Johanna Werning

Zahlreiche Karnevalisten haben sich am Rosenmontag am Chlodwigplatz versammelt und halten ein Schild mit der Aufschrift „Wir sind Ukraine“.
Köln bereitet sich auf die Ukraine-Geflüchteten vor. Bürger wollen helfen (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

Rund 180 Ukraine-Geflüchtete sollen in Köln Schutz finden. Die Stadt bereitet aktuell Unterbringungsmöglichkeiten vor. Angebote gibt es auch von vielen Bürgern.

Köln – Knapp eine Woche ist es her, dass die russische Armee in die Ukraine einmarschierte und seitdem Städte wie Kiew oder Charkiw bombardiert. Hunderttausende Menschen befinden sich laut UN-Angaben auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine. Einige brechen auch in Richtung Köln auf. Derzeit bereitet sich die Stadt auf die Ankunft der ersten Ukraine-Geflüchteten vor.

Ukraine-Konflikt: Rund 180 Ukraine Geflüchtete sollen in Köln Schutz finden

Der Verein „Blau-Gelbes Kreuz“, ist an die Stadt herangetreten und hat um Hilfe gebeten. Mit Bussen sollen rund 180 Personen aus Polen nach Köln gebracht werden. Teilweise kommen die Geflüchteten privat bei Bekannten und Freunden runter. Doch nicht alle haben auf diesen Weg eine Unterkunft gefunden. Darum sollte die Stadt dem Verein helfen. Bereits seit Montag werden städtische Unterkünfte vorbereitet. Die Geflüchteten sollen dabei „stufenweise nach Kapazität“ in Köln untergebracht werden:

Laut Verein, der die Fahrt organisiert, sind jedoch noch keine Busse von Polen nach Köln aufgebrochen. Das teilt die Stadt Köln auf Nachfrage von 24RHEIN mit. Sobald die Busse losfahren, informiert der Verein die Stadt. „Im Zweifel kann das dann auch ganz schnell gehen.“ Wann sich die Busse jedoch mit den rund 180 Personen auf den Weg machen, ist aktuell noch nicht klar.

Köln will Geflüchteten aus Ukraine helfen – über 1000 Hilfsangebote eingegangen

Bei den Hilfsangeboten kann sich die Stadt Köln auch auf die Bürgerinnen und Bürger verlassen. An Rosenmontag demonstrierten rund 250.000 Menschen bei der Friedensdemo des Kölner Karnevals. Und auch konkrete Unterstützung gibt es massig.

Am Montag hat die Stadt die Mailadresse „ukraine@koelnhilft.koeln“ gestartet. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger melden, um private Unterbringungsmöglichkeiten anzubieten. „An die E-Mail-Adresse haben sich schon mehr als 1.000 Menschen gewandt“, erklärt die Stadt weiter.

Spenden für Ukraine: Geld spenden an regionale und überregionale Organisationen

(jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant