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Köln-Nippes: Weihnachtsmarkt im Restaurant „Aida“ trotz Corona eröffnet - ist das Hygiene-Konzept sicher?

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Von: Nina Büchs

Fußgänger laufen an den festlich geschmückten Weihnachtsmarkt-Büdchen in Düsseldorf vorbei (Symbolbild).
Wegen Corona finden in diesem Jahr viele Weihnachtsmärkte nicht statt. © Marcel Kusch/dpa

Wegen der Corona-Pandemie wurden viele Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland abgesagt. In Köln-Nippes haben die Büdchen aber trotzdem geöffnet.

Köln – Im Kölner Stadtviertel Nippes liegt der Duft nach Bratwürsten und Glühwein in der Luft. Denn auch in diesem Jahr sorgt das Restaurant „Aida“ mit festlich beleuchten Büdchen, deftigem Essen und heißen Getränken wieder für Weihnachtsstimmung – trotz Corona. Doch ist das Hygiene-Konzept des Restaurants ausreichend, um eine Infektion mit dem Coronavirus zu verhindern? Wir haben bei der Inhaberin nachgefragt.

„Strenge“ Corona-Auflagen bei Weihnachtsmarkt in Kölner Restaurant „Aida“: Einlass nur für zehn Personen

Damit der Weihnachtsmarkt trotz Corona stattfinden kann, hat sich die Inhaberin Aida Gonzalo ein regelkonformes Hygiene-Konzept überlegt. So werden am Eingang zum Beispiel zehn Kärtchen verteilt, um zu kontrollieren, dass sich auch nur zehn Besucher auf dem etwa 200 Quadratmeter großen Innenhof aufhalten. Ebenso gibt es Richtungspfeile auf dem Boden. Direkt im Innenhof können die Besucher dann zuerst das Angebot der sechs Kunsthandwerksstände begutachten. Erst beim Verlassen des Areals werden schließlich Heißgetränke und warme Speisen „to go“ angeboten. Damit sollen dichtes Gedränge und Menschenansammlungen vermieden werden.

Ob das Konzept funktioniert? „Ich habe das Gefühl, die Menschen hier halten sich an die Abstände und die Corona-Regeln“, so Aida Gonzalo. Schon seit elf Jahren richtet sie nun den Weihnachtsmarkt im Innenhof ihres Restaurants „Aida“ aus. „Für mich war es wichtig, dass die Tradition auch in diesem Jahr beibehalten wird. Und da ich mich an die Corona-Regeln halte, sehe ich keine Probleme“, so die Inhaberin.

Coronavirus: Kölner Restaurant veranstaltet Weihnachtsmarkt – Inhaberin will damit auch die Aussteller unterstützen

Sollte es dennoch zu Corona-Verstößen kommen, muss die Inhaberin einschreiten. Im schlimmsten Fall könnte der Weihnachtsmarkt auch abgesagt werden. Aida Gonzalo ist aber zuversichtlich, dass ihr Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr wie gewohnt stattfinden kann. Unterstützen will die Gastronomin damit vor allem auch die Kölner Aussteller, die ihre Waren in den Büdchen ihres Innenhofs anbieten.

Kölner Restaurant „Aida“ veranstaltet Weihnachtsmarkt trotz Coronavirus: Das erwartet die Besucher

Der Weihnachtsmarkt im Innenhof des Restaurants findet seit dem vergangenen Wochenende nun immer freitags ab 17 Uhr und samstags und sonntags ab 15 Uhr statt. Geplant ist, dass die Stände bis zum 20. Dezember geöffnet haben werden. Im Angebot gibt es Heißgetränke wie Glühwein, Punsch und Kakao. Und wer hungrig ist, kann sich unter anderem mit Bratwurst, Currywurst und Waffeln - oder Arepas, einem venezolanischen Fladenbrot mit Rindfleisch, Avocado, Hähnchen, Rührei, Avocado und schwarzen Bohnen stärken.

Auch das Geschenke-Shopping kommt dabei aber nicht zu kurz. So bieten die sechs beleuchteten Kunsthandwerksstände von verschiedenen Ausstellern in Köln Marmelade, Honig, Designertaschen, schöne Adventskränze und handgestrickte Mützen, Socken, Schals und auch Masken an. Ebenso gibt es eine kleine Kunstausstellung.

Übrigens: Eine Alternative zu überfüllten Weihnachtsmärkten in der Corona-Zeit bieten mehrere Kölner Gastronomien auch im Rahmen einer „Glühwein-Wanderung“ durch die Kölner Veedel an. Besucher können auf mehreren Spazierrouten von Gastwirtschaft zu Gastwirtschaft schlendern, frische Luft schnappen und Heißgetränke und Speisen to go bestellen. (nb)

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