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Flughafen Köln/Bonn: Zoll entdeckt drei Millionen Zigaretten – in Planschbecken versteckt

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Zigaretten, die als Schmuggelware in Planschbecken-Verpackungen versteckt wurden
Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn hat Zigaretten in Planschbecken-Verpackungen entdeckt. © Hauptzollamt Köln

Am Flughafen Köln/Bonn sind dem Kölner Zoll fast drei Millionen unversteuerte Zigaretten ins Netz gegangen – versteckt waren sie in Planschbecken-Verpackungen.

Köln – Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn hat mehr als 2,8 Millionen unversteuerte Zigaretten in Verpackungen von Kinderplanschbecken und Gymnastikbällen entdeckt. Der verhinderte Steuerschaden der 14.417 aus dem Verkehr gezogenen Zigarettenstangen betrage mehr als eine halbe Million Euro, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes Köln am Mittwoch.

Die Schmuggler, deren Ware aus Hongkong über den Flughafen Köln/Bonn nach Großbritannien transportiert werden sollte, seien raffiniert vorgegangen: Während in der obersten Lage pro Lieferung tatsächlich Planschbecken oder Gymnastikbälle verpackt waren, hätten in den unteren Lagen jeweils acht Zigarettenstangen pro Paket gelagert.

Flughafen Köln/Bonn: Zigarettenschmuggel per Luftfracht „ein echter Dauerbrenner“

Offenbar habe das Format der Verpackungen genau auf die geschmuggelte Ware gepasst, berichtete der Sprecher. Der Zoll war bei Stichproben-Kontrollen in den vergangenen acht Wochen auf diese aufmerksam geworden. „Der Zigarettenschmuggel per Luftfracht hat sich für uns seit Jahresbeginn zu einem echten Dauerbrenner entwickelt. Allein mit diesem Schlag gegen den internationalen Zigarettenschmuggel liegen wir bereits weit über unserem Jahresergebnis aus 2020“, sagte er. Das Zollfahndungsamt in Essen ermittle nun weiter. Erst im Juni hatte es beim Zoll am Flughafen Köln/Bonn einen Rekord-Drogenfund gegeben. (dpa/mo)

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