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Traurige Nachricht aus dem Kölner Zoo: Elefant eingeschläfert

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Von: Nina Büchs

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Artgenossen ist die Elefantenkuh „Maejaruad“ schwer verletzt worden. Der Kölner Zoo musste sie am Freitag einschläfern lassen.

Köln – Der Kölner Zoo muss derzeit um einige Tiere trauern. Erst starben bei einem Brand am Dienstag über 130 Vögel, Fische und Flughunde – nun musste auch eine Elefantenkuh eingeschläfert werden. Nach Angaben des Kölner Zoos hatte der Elefantenbulle „Bindu“ die 33-jährige Kuh „Maejaruad“ am Donnerstag, 17. März, bei einer Auseinandersetzung schwer am rechten Hinterbein verletzt. Um der Kuh weiteres Leid zu ersparen, wurde sie am Freitagmorgen in Köln eingeschläfert.

Köln: Trauer im Kölner Zoo – Elefantenkuh „Maejaruad“ eingeschläfert

Blick ins das Elefantengehege des Kölner Zoos, in dem Elefanten stehen, daneben eine Info-Tafel zu Elefant Maejaruad (Montage)
Nach einem Kampf unter Artgenossen ist Elefantenkuh „Maejaruad“ im Kölner Zoo eingeschläfert worden. © Oliver Berg/dpa & Oliver Berg/dpa

Nach dem Vorfall wurden die Elefanten alle getrennt und aufgestallt, so der Zoo. Auseinandersetzungen können bei Asiatischen Elefanten sowohl in der Wildnis, als auch unter Haltungsbedingungen vorkommen, heißt es weiter. Nach dem Unglück wurde „Maejaruad“ direkt veterinärmedizinisch versorgt. Doch um die Elefantenkuh stand es schlecht. Am Freitagmorgen kamen dann auch Kollegen und Elefantenexperten aus dem Zoo Wuppertal hinzu, so der Zoo.

Schließlich musste der Kölner Zoo eine schwere Entscheidung treffen. „Gemeinsam mit den Veterinären des Kölner Zoos und dem Team des Kölner Elefantenparks entschied man, „Maejaruad“ einzuschläfern und weiteres Leid zu ersparen“, teilt der Kölner Zoo mit.

Kölner Zoo: Elefant nach Kampf im Gehege eingeschläfert – „Wir trauern“

Wie es weiter heißt, habe die Elefantenkuh einen „komplizierten und bei Elefanten irreparablen Bruch“ erlitten und sei bereits auf dem Weg in die Pathologie. Zoodirektor Theo Pagel sagte dazu: „Mein Dank gilt unseren Kollegen aus Wuppertal sowie dem gesamten Team hier, die, obgleich emotional sehr angespannt, das alles professionell umgesetzt haben. Wir trauern um diesen Elefanten, der uns über die Jahre sehr ans Herz gewachsen war.“

Nach dem Afrikanischen Elefanten sind die Asiatischen Elefanten die zweitgrößten Landtiere der Erde. Ihr Markenzeichen ist der lange Rüssel, der zum Atmen, Riechen, Grüßen, Drohen, zur Nahrungsaufnahme oder zum Verteilen von Wasser auf dem Körper dient. Interessante Fakten zum Afrikanischen Elefanten im Überblick:

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