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Ukraine-Geflüchtete in Köln angekommen – darunter viele Kinder

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Menschen stehen vor einem Bus, rechts ist der Kölner Dom mit der Hohenzollernbrücke über dem Rhein zu sehen.
Mit Bussen sind die ersten geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Köln angekommen. © Henning Kaiser/dpa & Oliver Berg/dpa

Die ersten Geflüchteten aus der Ukraine sind in der Ukraine angekommen. Insgesamt sind es 43 Menschen, darunter überwiegend Frauen und Kinder. Weitere Busse sollen folgen.

Köln – In Köln ist am Donnerstag (3. März) ein erster Bus mit Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine angekommen. Bei den 43 Menschen handele es sich überwiegend um Frauen und Kinder, sagte eine Sprecherin des Vereins Blau-Gelbes Kreuz, der den Transport organisiert hatte. Bereits für Dienstag wurden die ersten Ukraine-Geflüchteten in Köln erwartet.

Ukraine-Geflüchtete in Köln angekommen – Stadt startet Hilfshotline

Geflüchtete aus der Ukraine stehen mit ihrem Gepäck vor den Gebäuden eines Flüchtlingsheims in Köln Worringen.
Die ersten aus der Ukraine geflüchteten Menschen sind in Köln angekommen. © Henning Kaiser/dpa

Bei ihrer Ankunft hätten die Menschen Begrüßungspakete erhalten, unter anderem mit Drogerie-Artikeln und Schokolade. In den nächsten Tagen sollten drei weitere Busse von der polnisch-ukrainischen Grenze in Richtung Köln starten. Seit dem 13. März hat die Stadt für die Ukraine-Geflüchtete ein neues Ankunftszentrum eingerichtet.

Die Stadt hat in der Zwischenzeit auch eine Hilfshotline für die Geflüchteten eingerichtet. Hinter können sich Menschen aus der Ukraine melden, die in Köln sind und dringend einen Schlafplatz suchen. Die Telefonnummer lautet (0221) 221 24232. Außerdem wurde eine Mailadresse eingerichtet. Die Hilfssuchenden könnten sich auch unter „56-UnterbringungUkraine@stadt-koeln.de“ bei der Stadt melden.

Blau-Gelbes Kreuz

Der 2017 gegründete Deutsch-Ukrainische Verein Blau-Gelbes Kreuz organisiert nach eigenen Angaben auch Hilfsgüter-Transporte und hat seit Sonntag schon mehrere Lastwagen voller Sachspenden an die ukrainische Grenze gebracht. Seit Beginn des russischen Angriffs hätten Kölner Bürger hunderte Tonnen Kleidung, Decken, Lebensmittel, Verbandsmaterial und Medikamente gespendet. Inzwischen würden in erster Linie Geldspenden gebraucht.

An Weiberfastnacht, 24. Februar, organisierte der Verein eine Friedensdemo auf dem Neumarkt mit mehreren Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Außerdem war der Verein mit Vereinsvorsitzende Linda Mai an Rosenmontag bei der Friedensdemo des Kölner Karnevals gegen den Ukraine-Krieg involviert.

Die Geflüchteten würden nun in städtischen Unterkünften mit abgeschlossenen Wohneinheiten untergebracht. In einem ersten Schritt hat die Stadt nach Angaben einer Sprecherin 200 Plätze vorbereitet. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollten die Kapazitäten auf bis zu 1500 Plätze erweitert werden. (jw mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Unabhängig informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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