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Köln: Täter-Suche nach mutmaßlicher Vergewaltigung am Decksteiner Weiher eingestellt

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Von: Lydia Schauff

Polizeibeamte und Kriminalbeamte durchsuchen ein Waldstück am Decksteiner Weiher im Kölner Stadtwald nach Spuren.
Die Polizei durchsuchte am Donnerstag ein Waldstück am Decksteiner Weiher in Köln. © Rolf Vennenbernd/dpa

Nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung am Decksteiner Weiher in Köln wird kein Täter mehr gesucht. Das vermeintliche Opfer steht weiter unter Verdacht die Tat vorgetäuscht zu haben.

Update vom 23. März, 14:12 Uhr: Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung am Decksteiner Weiher in Köln, wurde die Suche nach einem Tatverdächtigen eingestellt. Laut einer Pressemitteilung suchen Staatsanwaltschaft und Polizei Köln nicht mehr nach einer Person, die die von der Joggerin geschilderte Tat begangen haben soll.

Die Ermittlungen gegen die Frau wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat dauern hingegen an.

„Die objektive Beweislage, insbesondere das Spurenbild, deckt sich nach Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht mit den Schilderungen der Anzeigenerstatterin. Weitere Einzelheiten können mit Blick auf die noch andauernden Ermittlungen, die zügig zum Abschluss gebracht werden sollen, nicht mitgeteilt werden“, informiert Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer von der Staatsanwaltschaft Köln weiter. (lys)

Mutmaßliche Vergewaltigung am Decksteiner Weiher in Köln: keine neuen Erkenntnisse

Update vom 18. März, 13:45 Uhr: Zum Fall einer möglichen Vergewaltigung am Decksteiner Weiher gibt es nach wie vor noch keine neuen Erkenntnisse. Das ergibt eine Nachfrage von 24RHEIN bei der Staatsanwaltschaft Köln.

Nachdem eine Joggerin bei der Polizei angegeben hatte, am 25. Februar von einem Unbekannten im Kölner Stadtwald vergewaltigt worden zu sein, hegten die Ermittler zunehmend Zweifel an der Schilderung. Ermittlungen wegen des mutmaßlichen Vortäuschens einer Straftat wurden aufgenommen. Die Betroffene bestand darauf, die Wahrheit gesagt zu haben und nahm sich einen Anwalt, der auch Akteneinsicht beantragt hatte.

Was genau sich am Morgen des 24. Februar zugetragen hat, ist also weiter unklar. Weitere Ermittlungsergebnisse müssen abgewartet werden. (lys)

Mutmaßliche Vergewaltigung am Decksteiner Weiher – Opferanwalt beantragt Akteneinsicht

Update vom 10. März, 11:35 Uhr: Noch immer ist unklar, was sich genau am Mittwoch, dem 24. Februar am Decksteiner Weiher abgespielt hat. Erst gestern wurde bekannt, dass der Opferanwalt nun Akteneinsicht beantragt hat. „Nachdem er diese erhalten hat, hat der Anwalt die Möglichkeit, dazu Stellung zunehmen“, so Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer gegenüber 24RHEIN zum genauen Vorgehen. Derzeit stehen laut Bremer noch verschiedene Expertisen zum Fall aus.

Update vom 9. März, 18:30 Uhr: Mittlerweile hat der Anwalt der mutmaßlich im Kölner Stadtwald vergewaltigten Joggerin bei der Staatsanwaltschaft Köln Akteinsicht beantragt. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer der Tageszeitung Kölner Stadt-Anzeiger.

Update vom 5. März, 10:20 Uhr: Über eine Woche ist es nun her, seit die Kölner Polizei bezüglich der mutmaßlichen Vergewaltigung am Decksteiner Weiher ermittelt. Wie Thomas Held, Pressesprecher bei der Polizei Köln gegenüber 24RHEIN angab, dauern die Ermittlungen weiter an. Aus Gründen des Opferschutzes können derzeit keine weiteren Informationen zum Fall bekannt gegeben werden, auch das Gutachten werde vertraulich behandelt. (nb)

Am Decksteiner Weiher in Köln vergewaltigt? Gutachten soll weitere Aufklärung bringen

Update vom 3. März, 10:37 Uhr: Auch am Mittwoch hat sich die Polizei Köln mit Aussagen bezüglich der Kölner Joggerin, die vor einer Woche im Kölner Stadtwald vergewaltigt worden sein soll, zurückgehalten. Demnach warte man nun auf ein Gutachten zu dem Fall, welches im Laufe dieser Woche erscheinen soll. „Darauf müssen wir aktuell selber noch warten“, erklärte eine Polizeisprecherin gegenüber 24RHEIN. Das mutmaßliche Opfer hatte jüngst einen Anwalt eingeschaltet, weil Zweifel an der Wahrhaftigkeit ihrer Geschichte laut wurden. (mo)

Am Decksteiner Weiher in Köln vergewaltigt? Joggerin schaltet Anwalt ein

Update vom 2. März, 12:17 Uhr: Nachdem eine Kölner Joggerin am vergangenen Mittwoch im Kölner Stadtwald vergewaltigt worden sein soll, besteht die Möglichkeit, dass die Tat so gar nicht stattgefunden hat. Gegen die Betroffene wurden Ermittlungen wegen des Verdachts auf Vortäuschung einer Straftat eingeleitet. Die Frau hat nun laut Kölner Stadt-Anzeiger einen Anwalt eingeschaltet, weil der geschilderte Vorgang der Wahrheit entspreche. Was bisher zu dem Vorfall am Decksteiner Weiher in Köln bekannt ist, hat 24RHEIN zusammengetragen.

Vergewaltigung am Decksteiner Weiher in Köln? Polizei ermittelt gegen Joggerin

Update vom 1. März, 15:48 Uhr: Nach der angezeigten Vergewaltigung im Kölner Stadtwald am vergangenen Mittwoch ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin in alle Richtungen. Nach Auswertung der bislang vorliegenden Beweismittel ist mittlerweile nicht auszuschließen, dass die Geschädigte die von ihr angezeigte Tat vorgetäuscht oder sich die Tat anders als von ihr geschildert zugetragen haben könnte. Vor diesem Hintergrund ist wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat ein Ermittlungsverfahren aufgenommen worden.

Die zunächst gesicherten und als tatrelevant eingestuften Spuren werden derzeit beim Landeskriminalamt ausgewertet, um sich weitere Klarheit über den Fall zu verschaffen. Mit Blick hierauf können weitere Auskünfte derzeit nicht erteilt werden.

Die Frau hatte angegeben, am vergangenen Mittwochmorgen zwischen 8.45 Uhr und 9.00 Uhr vergewaltigt worden zu sein. Der unbekannte Täter sprach sie demnach in der Nähe des bekannten Ausflugslokals „Haus am See“ am Decksteiner Weiher an, bedrohte sie, führte sie in ein angrenzendes Waldstück und vergewaltigte sie dort. Die Polizei hatte daraufhin im Tatortbereich Fahndungsplakate aufgehängt und nach Zeugen gesucht. (lsc)

Mutmaßliche Vergewaltigung am Decksteiner Weiher: Polizei spricht Passanten an

Update vom 1. März, 11:33 Uhr: Die Kölner Polizei hat sich am Montagvormittag nach 24Rhein-Nachfrage mit neuen Informationen zur Vergewaltigung am Decksteiner Weiher zurückgehalten, aber angekündigt, dass es womöglich noch im Laufe des Montags weitere Informationen zum Fall geben wird. Am Freitag war die Polizei vor Ort, um Passanten anzusprechen, in der Hoffnung weitere Zeugen zu finden, die den Täter gesehen haben könnten. Ob das eine heiße Spur gebracht haben könnte, ist aktuell unklar.

Nicht nur die Polizei auch die Kölner beschäftigt das Geschehen am Decksteiner Weiher. Auf der Facebookseite von Nettwerk Köln, befürchtet eine Nutzerin, dass der Täter vielleicht aus dem Umland kommt und dort Joggingstrecken ins Visier nehmen könnte. „Die Polizei sollte auf allen beliebten Joggingstrecken sich umsehen, auch im Umland, Bergheim, Leverkusen“, schreibt die Nutzerin.

Auch die Kölner Laufgruppe Run Squad CGN hat der Vorfall am Decksteiner Weiher geschockt und aufgeschreckt macht sich in In einem Facebook-Post der Gruppe heißt es: „Wir als Running Crew sind über diese Tat wütend, erschrocken und fassungslos. Wir alle lieben und kennen die Routen am ‚Decksteiner‘ in- und auswendig und haben uns dort bisher immer wohl und sicher gefühlt. Uns ist bewusst geworden, dass die so abstrakt wirkende Gefahr eines Übergriffes etwas ist, was jedem oder jeder von uns jederzeit und überall passieren kann.“

Die Laufgruppe ruft mit Blick auf den Vorfall alle dazu auf, mehr aufeinander zu achten und im Zweifel zu helfen. Zudem macht das Laufteam einen konkreten Vorschlag dafür, wie solche Vorfälle möglicherweise vermieden werden können: Läufer anbieten diese beim Laufen zu begleiten, wenn jemand sich unsicher fühlt. „Wir haben das Prinzip #RunningBuddyKöln getauft. Was meint ihr, wäre ein Etablierung eines Netzwerkes zur Laufbegleitung denkbar und wie würdet ihr euch eine Realisierung vorstellen?“ (lsc)

Vergewaltigung am Decksteiner Weiher: Kölner sind geschockt

Update vom 28. Februar, 16:00 Uhr: Während die Polizei-Ermittlungen weiter laufen, war Vergewaltigung am Decksteiner Weiher natürlich auch ein Thema in den sozialen Medien. In einem entsprechenden Post in der Facebook-Gruppe „NETT-WERK Köln“ wurde beispielweise vor der weiterhin bestehenden Gefahr gewarnt.

Auf Twitter reagierten derweil vor allem einige Benutzerinnen äußerst geschockt. „Die Nachricht, dass eine Frau am helllichten Tag am Decksteiner Weiher vergewaltigt wurde, hat mich zutiefst getroffen. Ich bin dort selbst oft unterwegs. Und die Vorstellung, es könnte sich um einen Serientäter handeln, macht mir tatsächlich etwas Angst“, heißt es in einem Posting und auch ein weiteres geht in die gleiche Richtung: „Vorgestern wurde um 9 Uhr (!!) eine Joggerin in der sehr beliebten Grünanlage Decksteiner Weiher in Köln vergewaltigt. Ich kenne die Statistiken, aber bin zutiefst geschockt: es ist genau meine Laufstrecke“. Verständlicherweise löst die Tat demnach bei vielen Kölnern und vor allem Kölnerinnen große Empörung und auch Angst aus. (os)

Joggerin am Decksteiner Weiher vergewaltigt: Kölner Polizei geht ersten Zeugenhinweisen nach

Update vom 26. Februar, 14:40 Uhr: Es gibt wohl erste Hinweise von Zeugen im Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer Frau am Mittwoch (24. Februar) in einem Waldstück am Decksteiner Weiher in Köln. Wie ein Polizeisprecher auf 24RHEIN-Nachfrage mitteilte, werden derzeit erste Zeugenhinweise ausgewertet, die die Ermittler inzwischen erhalten haben. Ob die größer angelegte Zeugenbefragung in Tatortnähe vom Freitagmorgen neue Erkenntnisse eingebracht hat, ist indes noch offen.

Vergewaltigung am Decksteiner Weiher: Durchsuchung ohne neue Ergebnisse – Polizei hofft auf Zeugen

Update vom 26. Februar, 10:30 Uhr: Nachdem die Polizei Köln bei einer Tatortbegehung am Donnerstagnachmittag keine Hinweise auf den mutmaßlichen Täter der Vergewaltigung am Decksteiner Weiher finden konnte, hoffen die Ermittler auf Hilfe aus der Bevölkerung. Am Freitagmorgen gegen 9 Uhr begannen die Beamten am Tatort mögliche Zeugen anzusprechen. Die Ermittler hoffen darauf, dass möglicherweise jemand diese Route regelmäßig für einen Spaziergang oder zum Joggen nutzt und so am Mittwoch, 24. Februar 2021, zum Tatzeitpunkt zwischen 8:30 Uhr und 9:30 eine wichtige Beobachtung gemacht haben könnte.

Auch wenn die Polizei aufgrund der bislang erlangten Erkenntnisse zum Tatablauf davon ausgeht, dass der Täter eine ähnliche Tat erneut begehen könnte, gebe es laut Polizeisprecher Thomas Held für die Bevölkerung keinen Grund, Angst zu haben. Man solle aber vorsichtig und wachsam sein. Der Täter gilt als sehr gefährlich. Wie der Kölner-Stadt Anzeiger berichtet, seien die Details zur Tat „abgründig“. So soll sich der Täter nach der Vergewaltigung noch Zeit genommen haben, um sein Opfer zu bedrohen.

Vergewaltigung am Decksteiner Weiher: Kölner Polizei will Passanten ansprechen – hat jemand den Täter gesehen?

Update vom 26. Februar, 09:16 Uhr: Nach der Vergewaltigung einer Joggerin am Decksteiner Weiher hat eine Hundertschaft der Polizei am Donnerstagnachmittag das Waldstück rund um den Tatort nach Gegenständen, die dem Täter gehört haben könnten, durchsucht. Laut WDR verlief diese Suche aber ohne Ergebnis.

Ein bislang Unbekannter soll eine Joggerin zwischen 8:30 Uhr und 9:30 Uhr in der Nähe des Ausflugslokals „Haus am See“ angesprochen, bedroht, in ein angrenzendes Waldstück geführt und missbraucht haben. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter sehr gefährlich ist und möglicherweise erneut zuschlägt.

Es werden nach wie vor Zeugen gesucht, die den Täter möglicherweise gesehen haben und zu seiner Ergreifung beitragen können. Dafür hatte die Polizei angekündigt am Donnerstagnachmittag im Tatortbereich Fahndungsplakate aufzuhängen und am Freitagmorgen gezielt potenzielle Zeugen anzusprechen, die um diese Zeit am Decksteiner Weiher unterwegs sind.

Update vom 25. Februar, 18.33 Uhr: Am Tag nach der Vergewaltigung einer Joggerin am Decksteiner Weiher in Köln haben Polizisten und Kriminalbeamte ein Waldstück im Stadtwald durchsucht. Am Mittwochvormittag soll ein unbekannter Täter eine Frau in einem Waldstück am Decksteiner Weiher missbraucht haben.

Vergewaltigung einer Joggerin am Decksteiner Weiher: Kölner Polizei warnt Bevölkerung

Update vom 25. Februar, 12.20 Uhr: Die Vergewaltigung einer Frau am Decksteiner Weiher in Köln soll sich zwischen 8:45 und 9 Uhr ereignet haben. Damit korrigiert die Polizei erste Angaben vom Vorabend. Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass der noch Unbekannte seine Tat wiederholen könnte. Grund dafür sei das atypische Vorgehen des Täters. Die Ermittler sehen daher „die Gefahr einer Wiederholungstat“. Aus Gründen des Opferschutzes können keine weiteren Angaben gemacht werden.

Um den Vorfall aufzuklären, wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Der Bereich am Decksteiner Weiher in der Nähe des „Haus am See“ soll heute erneut nach Spuren untersucht werden. Zudem werden Fahndungsplakate verteilt. Am Freitag sprechen die Ermittler vor Ort Menschen an, um nach möglichen Beobachtungen fragen.

Fahndungsplakat der Polizei Köln.
Mit diesem Fahndungsplakat sucht die Polizei Köln nach dem Täter, der eine Joggerin am Decksteiner Weiher überfallen hat.JPG © Polizei Köln

Auf dem Fahndungsplakat gibt die Polizei zudem weitere Details zur Täterbeschriebung bekannt.

Sexueller Übergriff auf Joggerin am Decksteiner Weiher: Polizei fahndet nach Täter

Erstmeldung vom 24. Februar 2021

Köln – Die Polizei fahndet nach einem Übergriff auf eine Joggerin in Köln nach einem bislang unbekannten Täter. Der Täter soll die Frau am Mittwochvormittag am Decksteiner Weiher um kurz nach 10 Uhr angesprochen und bedroht haben. Wie die Polizei mitteilt, habe er die Frau daraufhin in ein angrenzendes Waldstück geführt und sie dort missbraucht. Der Vorfall soll sich in der Nähe des „Haus am See“ am Decksteiner Weiher ereignet haben.

Decksteiner Weiher: Sexueller Übergriff auf Joggerin – Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung

Die Polizei leitete eine umfangreiche Suche ein und fahndet nach dem unbekannten Täter. Dabei soll es sich laut Polizeiangaben um einen 30 bis 50 Jahre alten Täter handeln. Die Polizei beschreibt den mutmaßlichen Täter als hellhäutig und akzentfrei Deutsch sprechend. Zum gesuchten sind zudem weitere Details bekannt. Demnach trug der kräftig gebaute Täter eine Jogginghose, eine Laufjacke, eine Wollmütze, Handschuhe und einen Mundschutz. Der Unbekannte trug schwarze Kleidung und helle Stoffschuhe, bei denen es sich aber nicht um Laufschuhe handen soll.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen und/oder der Identität und dem Aufenthaltsort des Gesuchten geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 12 zu melden.

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