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Köln: Fliegerbombe in Lindenthal entschärft – Sperrungen aufgehoben

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Eine Fliegerbombe liegt auf einem Transportwagen, im Hintergrund ist ein Feuerwehrauto zu sehen.
Innerhalb einer Woche wurden in Köln-Lindenthal zwei Fliegerbombe gefunden. (Symbolbild) © Jannis Große/Imago

In Köln ist eine Fliegerbombe gefunden worden – erneut im Stadtteil Lindenthal. Der Blindgänger wurde am Dienstagnachmittag erfolgreich entschärft.

Update vom 17. August, 14: 25 Uhr: „Die Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal wurde um 14.08 Uhr erfolgreich durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft“, teilte die Stadt Köln nun mit. Die Sperrungen sollen nun schrittweise aufgehoben werden, heißt es weiter. Anwohnende dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Die Busline 136 kann wieder normal fahren.

Köln-Lindenthal: Freigabe zur Bombenentschärfung erteilt

Update vom 17. August, 13:50 Uhr: Die Freigabe zur Entschärfung der Bombe wurde um 13:50 Uhr erteilt.

Update vom 17. August, 13:16 Uhr: Noch ist die Evakuierung in Lindenthal nicht abgeschlossen. Sobald auch die betroffenen Bereiche des St. Elisabeth-Krankenhaus evakuiert wurden, wird die Sperrung des Luftraums beantragt. Im Anschluss kann die Freigabe zur Entschärfung gegeben werden. Wann das genau passiert, steht noch nicht fest. Der zweite Rundgang des Ordnungsamts wurde gegen 13:05 Uhr beendet. Zwei Anwohner wurden mit einem Krankentransport aus dem Evakuierungsbereich gebracht.

Bombe in Lindenthal: Erster Klingeldurchgang hat begonnen

Update vom 17. August, 10:43 Uhr: Das Ordnungsamt führt nun den ersten Klingeldurchgang durch, teilte die Stadt Köln mit. Die Straßensperren seien inzwischen aufgebaut. Ein Zeitpunkt zur Entschärfung könne aktuell noch nicht genannt werden.

Köln: Bombe in Lindenthal – Verlegung von 60 Patienten aus dem Krankenhaus hat begonnen

Update vom 17. August, 10:03 Uhr: Auch das St. Elisabeth-Krankenhaus ist von der Evakuierung betroffen. Die Verlegung von insgesamt 60 Patientinnen und Patienten hat am Dienstagvormittag gegen 08:30 Uhr begonnen, so eine Sprecherin der Klinik gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Alle Patientinnen und Patienten sollen bis Mittag das Krankenhaus verlassen haben.

Bombenalarm in Köln: Fliegerbombe in Lindenthal – Evakuierung soll um 9 Uhr starten

Update vom 17. August, 8:30 Uhr: In Köln-Lindenthal wurde eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden, so eine Warnung der Stadt Köln über die Katastrophenschutz-App Katwarn. Nun heißt es: das betroffene Gebiet meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen. Die Evakuierung des betroffenen Gebiets rund um den Fund des Blindgängers soll ab 9 Uhr starten. Die Stadt Köln bittet weiter darum, den betroffenen Bereich nun weiträumig zu umfahren.

Köln: Fliegerbombe in Lindenthal gefunden – das ist bekannt

Köln – Gerade einmal eine Woche ist es her, dass in Köln-Lindenthal eine Fliegerbombe gefunden wurde. Jetzt der nächste Fund: Am Montagmorgen wurde bei Bauarbeiten erneut ein Blindgänger in Köln entdeckt, der am Dienstag entschärft werden soll.

Köln: Fliegerbombe in Lindenthal gefunden – Entschärfung am Dienstag

Bild zum Evakuierungsradius in Köln
In einem Radius von 300 Metern müssen am Dienstag, 17. August, etwa 800 Personen den Evakuierungsbereich verlassen. © Stadt Köln

Die Weltkriegsbombe wurde im Bereich Hohenlind gefunden. Dabei handelt es sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit sogenanntem Aufschlagszünder. Die Fliegerbombe soll am Dienstag entschärft werden. Der vorläufige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf einen Radius von 300 Metern festgelegt. Der Bereich soll voraussichtlich ab 9 Uhr abgesperrt und evakuiert werden.

Fliegerbombe in Lindenthal: Krankenhaus liegt in Evakuierungsbereich

Im Evakuierungsbereich liegt das St. Elisabeth-Krankenhaus. „Patient*innen müssen in andere Krankenhäuser verlegt werden“, teilte die Stadt mit. Das Krankenhaus verfügt über knapp 400 Betten.

Das St. Elisabeth Krankenhaus in Köln-Lindenthal.
In der Nähe des St. Elisabeth-Krankenhaus in Köln wurde erneut eine Fliegerbombe gefunden. (Archivbild) © Eduard Bopp/Imago

Als vor einer Woche ebenfalls eine Fliegerbombe in der Nähe des Krankenhauses gefunden wurde, musste rund 150 Patienten in umliegende Krankenhäuser verlegt werden. Das Gebäude wurde bis auf zwei Flügel im Erdgeschoss evakuiert. Entwarnung hatte es vor einigen Tagen hingegen in Neuehrenfeld gegeben: Dort bestätigte sich der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe nicht.

Bombenfund in Köln: Etwa 800 Personen von Evakuierunsmaßnahmen betroffen

Wie die Stadt nun mitteilte, sind etwa 800 Personen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen, darunter erneut Patienten und Personal des Krankenhauses St. Elisabeth. Vor Ort sind der Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie das Ordnungsamt der Stadt Köln bereits im Einsatz, um die Entschärfung vorzubereiten. Das Ordnungsamt entscheidet über Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. In diesem Jahr mussten die Experten des Kampfmittelbeseitgungsdiensts schon mehrere Male in Köln ausrücken, zuletzt wurde eine Fliegerbombe in Raderberg erfolgreich entschärft.

Bombenentschärfung in Köln-Lindenthal: KVB betroffen, Straßen gesperrt

Auch der Verkehr der KVB ist durch die geplante Entschärfung der Fliegerbombe betroffen, hieß es. Denn aufgrund der Evakuierungsmaßnahmen kann die Buslinie 136 nicht bis zur Endhaltestelle „Hohenlind“ fahren. Zudem müssen einige Straßen gesperrt werden. Außerdem wird der Luftraum kurzfristig gesperrt.

Ein Überblick, welche Straßen am Dienstag gesperrt werden:

Fliegerbombe in Köln-Lindenthal entdeckt: Anlaufstelle ab 09:30 Uhr geöffnet

Eine Anlaufstelle für evakuierte Anwohner ist ab 09:30 geöffnet und wird in der Aula der GGS Freiligrathstraße, Freiligrathstraße 60, 50935 Köln, eingerichtet. Wer seinen Hund mitnehmen will, darf sich im Freien vor der Anlaufstelle aufhalten. Hunde müssen jedoch angeleint werden, so die Stadt.

Köln-Lindenthal: Fliegerbombe entdeckt – erster Klingelrundgang startet um 9 Uhr

Ab 9 Uhr morgens wird das Ordnungsamt voraussichtlich mit dem ersten Klingelrundgang beginnen, hieß es weiter. Zudem sollen Straßensperren rund um den Bereich aufgebaut werden. Im zweiten Klingelrundgang stellt die Stadt sicher, dass alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben. Erst wenn dies geschehen ist, alle Krankenhaustransporte und die Evakuierung des Krankenhauses abgeschlossen sind, wird die Freigabe zur Entschärfung erteilt. Ein Zeitpunkt dafür stehe aktuell noch nicht fest, so die Stadt Köln.

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