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Täter versuchen Geldautomaten in Köln zu sprengen – und flüchten über Autobahn

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Von: Johanna Werning

In Köln kam es in der Nacht zu einer versuchten Sprengung eines Geldautomaten. Die Täter flüchteten über die Autobahn in Richtung Niederlande.

Köln – In der Nacht zu Dienstag versuchten Unbekannte einen Geldautomaten in Köln zu sprengen. Gegen 0 Uhr versuchten die unbekannten Täter den Automaten in einer Bankfiliale auf der Dürener Straße in Lindenthal zu sprengen. Allerdings ohne Erfolg. Es kam zu keiner Explosion. Das teilt die Polizei Köln auf Nachfrage von 24RHEIN mit.

Die Polizei sperrt nach einer Geldautomatensprengung den Tatort.
In Köln-Lindenthal kam es in der Nacht zu einer versuchten Sprengung eines Geldautomaten (Symbolbild) © BeckerBredel/Imago

Köln: Täter versuchen Geldautomaten in Lindenthal zu sprengen – und flüchten in Richtung Niederlande

Nach der versuchten Sprengung im Stadtbezirk Köln-Lindenthal flüchteten die Täter über die Autobahn in Richtung Niederlande. Dort verlor die Polizei wohl die Spur. Beute machten die Unbekannten wohl nicht. Weitere Angaben macht die Polizei noch nicht. „Wir sammeln aktuell die Informationen“, heißt es am Dienstagmorgen auf Nachfrage von 24RHEIN.

Nur wenige Stunden nach Tat in Köln: Geldautomat in Bornheim gesprengt

Nur wenige Stunden später nach der versuchten Sprengung in Köln kam es in Bornheim zu einer Geldautomatensprengung. „Gegen 3:15 Uhr nahmen Zeugen zwei laute Knallgeräusche wahr und beobachteten eine Rauchentwicklung im Zugangsbereich der betroffenen Bank“ auf der Rheinstraße, erklärt die Polizei. Die zwei Tatverdächtigen flüchteten laut Zeugen mit Motorrollern über die Rheinstraße in Richtung Rhein. Ob die Täter Geld erbeutet haben, ist derzeit noch unbekannt. Und auch, ob es einen Zusammenhang gibt, ist derzeit noch nicht bekannt.

In NRW kommt es immer wieder zu Sprengungen von Geldautomaten. Erst im Oktober sprengten Täter einen Geldautomaten in Wermelskirchen – und bauten danach einen schweren Unfall auf der A1. Weitere Infos folgen (jw) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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