Nach über fünf Jahren

„Hier hat sich ja mal mein Schicksal entschieden“: Henriette Reker besucht Ort ihres Attentats

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Henriette Reker war anlässlich der Wiedereröffnung eines Wochenmarkts an dem Ort, an dem das Attentat auf sie verübt wurde.

Anlässlich der Wiedereröffnung eines Wochenmarktes hat Henriette Reker den Platz ihres Attentats besucht. Die Kölner OB zeigte dabei Freude über die Entwicklung im Viertel.

Köln – Rund fünfeinhalb Jahre nach dem Messerangriff auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die parteilose Politikerin am Ort des Geschehens an das damalige Attentat erinnert. Die 64-Jährige besuchte am Mittwoch die Wiedereröffnung eines Wochenmarktes im Stadtteil Braunsfeld.

In den vergangenen Tagen machte die Stadt Köln und eben auch Reker mit einer Corona-Impfaktion in sozialen Brennpunkten Kölns in ganz Deutschland Schlagzeilen. Beim ersten Einsatz des Impfbusses in Chorweiler gab es gleich großen Andrang.

Henriette Reker: Clarenbachplatz hat besondere Bedeutung – Freude über Entwicklung im Viertel

Bei ihrem Besuch sagte Reker, der Clarenbachplatz habe für sie eine besondere Bedeutung. „Hier hat sich ja mal mein Schicksal entschieden.“ Nun freue sie sich besonders, dass in dem Viertel genau das entstanden sei, was ihr Attentäter habe verhindern wollen: „ein gutes Miteinander“ und „ein Stadtleben, das jedem ermöglicht, sich zu entfalten“. Wie wichtig

Der Platz und umliegende Gebäude waren in den vergangenen Jahren neu gestaltet und modernisiert worden. Der Wochenmarkt hatte an der betreffenden Stelle daher eine Weile pausiert. Auf dem Markt war Henriette Reker im Oktober 2015 in der Endphase des Oberbürgermeister-Wahlkampfs von einem rechtsextremistischen Attentäter angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Sie lag danach mehrere Tage im künstlichen Koma.

Erst Anfang diesen Jahres musste Henriette Reker erneut im Krankenhaus behandelt werden. Die Behandlung hatte aber weder etwas mit Spätfolgen des Attentats noch mit Corona zu tun. (os mit dpa/lnw) 

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