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Köln: Bombe in Klettenberg entschärft – Sperrungen schrittweise aufgehoben

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Von: Benjamin Stroka, Johanna Werning

Philipp Blens und Stefan Höreth.
Philipp Blens und Stefan Höreth vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Köln (v. l.). © Stadt Köln

In Köln-Klettenberg wurde am Abend eine Fliegerbombe erfolgreich entschärft. Die Sperrungen werden schrittweise aufgehoben, die KVB-Linie 18 fährt wieder.

Köln – In Köln wurde am Freitag (19. November) bei Bauarbeiten im Stadtteil Klettenberg (Stadtbezirk Lindenthal) eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Fundort der Bombe liegt nahe der Kreuzung Luxemburger Straße/Militärringstraße in der Nähe des Rugbystadions. Seit 17:30 Uhr wurden etwa 300 betroffene Personen aus ihren Wohnungen und Häusern evakuiert. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Fünf-Zentner Weltkriegsbombe in Köln-Klettenberg um 21:13 Uhr erfolgreich entschärft, wie ein Stadtsprecher mitteilt.

Fliegerbombe in Köln-Klettenberg: Bombe erfolgreich entschärft

„Es handelt sich hierbei um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder“, berichtet ein Sprecher der Stadt. Auch die Warn-App NINA hatte ausgelöst.

Nun wurde die Bombe jedoch erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wird abtransportiert und „sämtliche Sperrungen werden schrittweise“ aufgehoben, so die Stadt Köln. Während alle öffentlichen Verkehrsmittel wieder fahren, kann es wegen der Straßensperrungen noch zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Der Evakuierungsbereich der Bombe in Köln.
Der Evakuierungsbereich der Bombe in Köln. © Stadt Köln

Bombenfund in Köln entschärft: Sperrungen schrittweise aufgehoben

Nachdem die Bombe gegen 21:13 Uhr erfolgreich entschärft wurde, werden die Sperrungen nach und nach aufgehoben. Da die Straßen schrittweise freigegeben werden, kann es jedoch noch zu Verzögerungen kommen.

Die bisherigen Verkehrsbehinderungen im Überblick:

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt Köln waren vor Ort. Gegen 20:15 Uhr wurde auch der Luftraum gesperrt.

Bombenfund in Köln entschärft: Aula in Köln-Sülz als Anlaufstelle

Nun können die Anwohner zurück in ihre Häuser und Wohnungen: Etwa 300 Personen waren von der Evakuierung betroffen. In der Anlaufstelle für Evakuierte in der Aula der Elsa-Brändström-Schule hielten sich 30 Personen auf.

Insgesamt mussten sechs kranke oder gehbehinderte Personen mit Krankentransporten aus dem Evakuierungsbereich und nach der Entschärfung wieder zurück gebracht werden. Das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln war mit 43 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr mit vier, die Polizei mit zwölf. Die Hilfsorganisationen unterstützen die Evakuierung mit 20 Personen.

Bombenfund in Köln-Klettenberg: Stau und Verkehrschaos

Nachdem nun die Bombe entschärft wurde, sollen auch die Sperrungen nach und nach freigegeben werden. Wann die Sperrungen auf den Straßen aufgehoben werden, ist noch unklar. Lediglich die KVB-Linie 18 fährt bereits wieder. In der Nähe des Fundorts liegt auch das Geißbockheim, das Clubhaus sowie die Trainingsanlage des 1. FC Köln.

Erst am 8. November ist in Köln-Sülz eine Fliegerbombe gefunden worden. Sie wurde erfolgreich entschärft. Damals waren 5000 Menschen von der Evakuierung betroffen. (jw/bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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