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Drei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Köln: Polizei stellt Drogen sicher

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Ein Polizeiwagen im Einsatz. Das Blaulicht ist an.
Auf der Militärringstraße in Köln-Sülz kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem Drogen sichergestellt wurden (Symbolbild). © Rene Ruprecht/dpa

Auf der Militärringstraße kollidierten ein Mercedes und ein Peugeot. Dabei wurden drei Menschen schwerverletzt. Die Polizei stellt Drogen sicher.

Köln – In Köln-Sülz wurden am späten Freitagabend bei einem Verkehrsunfall vier Menschen zum Teil schwer verletzt. Ein 19-Jähriger fuhr beim Abbiegen von der Militärringstraße auf die Berrenrather Straße in einen entgegenkommenden Peugot. Anschließend wurden im Auto des 49-jährigen Peugeot-Fahrers unter anderem Drogen und gefälschte Kennzeichensiegel sichergestellt.

Köln: Mercedes kollidiert mit 49-jährigen Peugeot-Fahrer

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Köln soll der 19-jährige Mercedes-Fahrer gegen 23 Uhr beim Linksabbiegen mit einem entgegenkommenden Peugeot (Fahrer 45) kollidiert sein. Ein vorbeifahrender Notarzt, der sich zufällig am Unfallort aufhielt, versorgte die Verletzten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte.

Rettungskräfte brachten den 45-jährigen Peugeot-Fahrer, seine 36-jährige Beifahrerin sowie den 55-jährigen Beifahrer aus dem Mercedes mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, die ambulant versorgt wurden.

Verkehrsunfall in Köln-Sülz: Polizei stellt Drogen und gefälschte Kennzeichen sicher

Währennd der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Militärringstraße und stellte den erheblich beschädigten Unfallwagen sicher. Der 45-jährige Autofahrer ist nach ersten Ermittlungen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, sein Peugeot ist zudem nicht zugelassen und die Kennzeichen waren mit gefälschten Siegeln beklebt.

Im Fahrzeug stellten die Beamten weitere gefälschte Kennzeichensiegel, Drogen und drei EC- Bankkarten sicher. Da er den Konsum von Drogen einräumte, entnahm ein Arzt ihm auf Anordnung der Beamten eine Blutprobe.

In Köln feierten am Freitagabend etwa 1.000 Menschen am Aachener Weiher eine Open-Air-Party, die mit Krawallen gegen die Polizei endete. Die Stadt und die Polizei sind sichtlich erschüttert und wollen nun deutlich härter gegen die Regelbrecher vorgehen. (jaw/ots)

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