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Sülz: Kölner im VW auf Drogen-Fahrt – Kennzeichen von Mamas Opel abgeschraubt

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Von: Nina Büchs

Ein schwarzes Auto rast über die Autobahn.
Der Fahrer eines VW-Passats konnte schließlich bei seiner Drogenfahrt von der Polizei gestoppt werden. (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Ein 34-Jähriger versuchte in Köln mit seinem VW vor der Polizei zu flüchten – mit einem gefährlichen Drogen-Cocktail im Blut. Die Polizei fand Cannabis, Kokain und Amphetamin.

Köln – Ein 34-Jähriger hat sich in Köln in der Nacht auf Montag, 5. Juli, eine kurze Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Fahrer bretterte durch Köln-Sülz – wie sich zeigte, war er der Polizei in der Vergangenheit schon wiederholt beim Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgefallen. Doch aus seinen Fehlern lernte er offensichtlich nicht. Nach einer kurzen Jagd mit der Polizei konnte er gestoppt werden. Die Beamten nahmen den Fahrer noch vor Ort fest. Wie die Polizei berichtet, stand er sowohl unter Drogen- als auch unter Alkoholeinfluss. Doch das war noch nicht alles.

Köln: VW-Fahrer flüchtet vor Polizei – er hatte Cannabis, Kokain und Amphetamin im Blut

„Der 34-jährige VW-Fahrer hatte seinen Passat gegen 2 Uhr auf der Universitätsstraße beschleunigt und seine Fahrt durch Sülz fortgesetzt, nachdem die Polizisten ihm mehrfach Anhaltezeichen gegeben hatten. Auf der Gyrhofstraße stoppte er den Wagen. Die Beamten fesselten ihn und seinen Beifahrer. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von fast 0,5 Promille und ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis, Amphetamin und Kokain“, so ein Polizeisprecher.

Zudem hinterließ der Fahrer sowohl auf seiner Fluchtroute als auch im Wagen selbst mehrere Tütchen Drogen. Der Staatsanwalt ordnete daraufhin Durchsuchungen in den Wohnungen des Fahrers und des Beifahrers (27) an. Dort stellten die Beamten weitere Drogen sicher.

Köln: Drogenfahrt durch Sülz – VW-Fahrer hatte Kennzeichen vom Opel der Mutter abgeschraubt

Aber nicht nur durch die Drogen und das Fahren ohne Fahrerlaubnis hat sich der VW-Fahrer schuldig gemacht. Denn wie sich herausstellte, hatte der 34-jährige Wiederholungstäter die am Fahrzeug befestigten Kennzeichen zuvor vom Opel seiner Mutter abgeschraubt. „Den nicht zugelassenen Wagen stellten die Uniformierten sicher. Die beiden Kölner müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Den 34-Jährigen erwarten außerdem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung sowie Verstößen gegen die Zulassungsverordnung und das Pflichtversicherungsgesetz“, teilte die Polizei mit.

Filmreife Szenen: Verfolgungsjagd durch Kölner Kita – Polizei schnappt Kriminellen

In Köln-Longerich kam es dagegen kürzlich zu einer Verfolgungsjagd in einer Kölner Kita. Denn eigentlich wollte die Polizei einen 20-jährigen, der im Verdacht stand nach mehreren Baustellendiebstählen als Hehler aufgetreten zu sein, bei einem fingierten Treffen schnappen. Doch der junge Tatverdächtige konnte sich der Festnahme entziehen und sprang bei seiner Flucht schließlich über eine Mauer auf ein Kindergartengelände. Dann rannte er den Angaben zufolge durch einen besetzten Gruppenraum in den Flur, wo er von der Polizei überwältigt werden konnte.

Im Mai lieferte sich zudem ein 14-Jähriger in Dortmund eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der Jugendliche brauste ohne Licht davon und fuhr – verfolgt von der Polizei – auf die Autobahn 45. Dort verlor der Fahrer aber die Kontrolle über den Wagen, der daraufhin quer über die Fahrbahn gegen die Leitplanke krachte. Der Fahrer und zwei 14-jährige Insassen des Fluchtwagens wurden dabei leicht verletzt. (nb)

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