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Köln: Impfzentrum, Corona-Regeln und Inzidenz – was jetzt wichtig wird

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Von: Nina Büchs

Passanten streifen durch die von Weihnachtsbeleuchtung gesäumte Hohe Straße in Köln.
Impfungen, Inzidenz und Regeln: Die aktuelle Corona-Lage in Köln ist angespannt. © Christoph Hardt/Imago

Zusammenfassung: Die Corona-Lage in Köln bleibt angespannt. Mit der neuen Corona-Schutzverordnung vom 3. Dezember werden auch in Köln die strengeren Regeln eingeführt. Diese gelten demnach ab Samstag, 4. Dezember. Ab Samstag gilt dann 2G im Einzelhandel, Clubs und Diskos müssen schließen. Die Basis dafür wurde beim Treffen von Bund und Ländern geschaffen. Weitere Themen waren Impfungen sowie die Entwicklung der Inzidenz nach dem Karnevalsauftakt am 11.11. – die aktuelle Corona-Lage in Köln zum Nachlesen im Ticker.

Corona in Köln: Alle Infos zu Impfungen, Inzidenz und Corona-Regeln

13:34 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

13:30 Uhr: „Das Gro der gemeldeten Fälle zum Karneval fand bei privaten Feiern statt“, sagt Dr. Nießen. Auch in den Kneipen sei es zu Ansteckungen gekommen.

Corona-Regeln in Köln: Neue Corona-Schutzverordnung noch am Freitag

13:27 Uhr: „Wir erwarten heute noch die Coronaschutzverordnung des Landes“, sagt Blome. „Die Clubs sind dann zu schließen, wenn die Inzidenz zehn Tage über 350 ist, am Wochenende werden die Clubs in Köln noch nicht ad hoc geschlossen werden müssen“. Blome hoffe, dass die Weihnachtsmärkte offen bleiben können. Anmerkung: Diese neue Corona-Schutzverordnung sieht vor, dass Clubs und Diskos bereits ab Samstag, 4. Dezember, schließen müssen.

13:22 Uhr: „Für Köln ist es keine Option, diese Phase des Karnevals so zu unterbrechen“, auf die Frage, ob der Kölner Karneval eventuell verschoben werden könnte. Düsseldorf entschied sich zuletzt für diesen Weg.

Corona-Impfungen in Köln: Neues Impfzentrum kommt

13:20 Uhr: Andrea Blome: „Beim Impfzentrum sind wir auf der Suche nach einem neuen Objekt.“

13:09 Uhr: 95 Prozent der Impfungen wurde in den Stadtteilen durchgeführt, so Dr. Miller. Bei den Beschränkungen auf 2G sei auch die Erstimpfquote nach oben gegangen.

13:06 Uhr: Jetzt spricht Dr. Miller zur operativ taktischen Lage. „Auf den Intensivstationen gibt es aktuell 59 Patienten, es gibt aktuell eine hohe Auslastung, 13 Betten seien derzeit frei, das sind vier Prozent“, so Miller. Ab nächster Woche wird es die stationäre Impfstelle an der Lanxess-Arena auch als Walk-Inn geben, für Fußgänger und Radfahrer, sagt Miller weiter.

13:04 Uhr: „Wir sind in Köln bei 75 Prozent vollständig Geimpften, in den letzten zwei Wochen ist erheblich was passiert“, so Nießen. „Wir haben fast 4.000 Erstimpfungen, da gibt es jetzt immer mehr, die sagen, ich lasse mich impfen.“

13:03 Uhr: „Wir sind dankbar, dass die Regierung es geschafft hat, die Maskenpflicht in Schulen wieder einzuführen“, so Nießen. Das werde sicherlich zu einer Senkung der Infektionszahlen in Schulen und Kitas führen. Bei vulnerablen Gruppen wie in Pflegeeinrichtungen gebe es noch einzelne Ungeimpfte, was sehr besorgniserregend sei und auch noch gegensteuert wird, so Nießen.

13:02 Uhr: Die Bundeswehr unterstützt Köln nun bei der Kontaktnachverfolgung, so Dr. Nießen. „Noch ein Grund, warum wir mit der hohen Inzidenz zu tun haben, sind die starken Cluster mit Innenraumbezug“, so Nießen. Es sei auch saisonal bedingt, dass die Inzidenz steige, weil sich die Menschen aktuell häufiger drinnen aufhalten.

13:00 Uhr: Nun spricht Dr. Nießen. „Bei den 6-10-Jährigen ist die Inzidenz bei 710, das ist ein deutliches Signal. Es wird viel getestet, aber wir haben aktuell noch nicht den Impfstoff“, so Nießen.

12: 55 Uhr: „Wir gewöhnen uns an die Toten in Deutschland“, so Rau. „Die Fallsterblichkeit ist zum Glück bei uns in Köln nicht sehr hoch, aber das heißt, dass ein Prozent der Infizierten derzeit sterben.“ Das seien laut Statistik circa 8 Menschen, die in den Folgewochen nach der Infektion sterben werden. Rau bezeichnete dies als dramatische Zahlen.

12:53 Uhr: „Köln kann nicht auf sich sitzen lassen, mit den Großveranstaltungen die Pandemie getrieben zu haben“, so Raum. Es gebe aktuell eine große Gefahr, so Rau. „Wir sind alle aufgefordert – auch wenn Dinge erlaubt sind – so wenige Kontakte wie möglich zu haben“.

Corona in Köln: Welchen Einfluss Karneval am 11.11. hatte

12:50 Uhr: „Aktuell fallen laut einer Statistik zwei Kurven auf, es gibt demnach viele Infektionen bei 5-9-Jährigen und bei den 10- 14-Jährigen“, so Rau. Diese Entwicklung sei erklärbar durch den Impfstatus. Den 11.11. als Infektionstreiber könne er nicht bestätigen. Es gäbe sicherlich einen Zusammenhang, jedoch zeigen die Zahlen des RKI keine großen Auswirkungen.

12:50 Uhr: „Wenn man die Kurve nach dem 11.11. sieht, gehen die Zahlen etwas höher, aber wenn man das mit anderen Städten vergleicht, geht die Kurve auch in München hoch, jedoch haben die dort keinen 11.11.,“ sagt Dr. Harald Rau.

Corona-Regeln in Köln: 2G und Maskenpflicht

12:48 Uhr: „Verstöße gegen die Corona-Regeln werden mit Bußgeldern geahndet“, sagte Blome. Sie bezog sich dabei auf die Einhaltung der Maskenpflicht in Fußgängerzonen wie der Hohe Straße und der Schildergasse. „Vergangene Woche hat deutlich gemacht, dass die Maskenpflicht noch nicht ganz eingehalten wird.“ Wer ohne Maske erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.

12:46 Uhr: Auch Sport und vergleichbare Großveranstaltungen werden eingeschränkt. Blome spricht nun über die Corona-Verschärfungen, die Bund und Länder am Donnerstag beschlossen hatten. Bereits beim heutigen Spiel der Kölner Haie gelte nun die 2G-Regel, eine Beschränkung der Zuschauerkapazität sowie eine Maskenpflicht. „Das Leben soll aufrecht gehalten werden“, so Blome. „Kontaktbeschränkungen und 2G für Veranstaltungen und Einzelhandel sind ein richtiges Signal für Immunisierte. Sie sind aber auch ein Signal an nicht Geimpfte.“

Impfangebote in Köln für unter 18-Jährige: „Impfzentren zu schließen, war falsch“

12:45 Uhr: „Wir wollen die kommenden Weihnachtsferien nutzen, den unter 18-Jährigen auch ein Impfangebot zu machen“, so Blome. „Es wurmt mich schon beträchtlich, dass wir auch schon im Sommer einige junge Menschen im Impfzentrum hätten impfen können“. Sie kritisierte in diesem Zusammenhang die langsame Entscheidung der Stiko. „Mich wurmt es, dass wir in den Sommerferien schon hätten viele junge Menschen in den Impfzentren hätten impfen können.“

12:43 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Stadtdirektorin Blome: „Ich begrüße sehr, dass sich Bund und Länder auf erweiterte Maßnahmen einigen konnten. Das zentrale Thema ist und bleibt das Thema impfen“. Die Entscheidung Impfzentren zu schließen war grundlegend falsch, so Blome. Zur wieder Einrichtung der Zentren sagte Blome: „Ich erwarte dazu eine Finanzierung durch den Bund und das Land“.

12:30 Uhr: Die Pressekonferenz hat noch nicht begonnen, es kommt noch zu Verzögerungen.

Inzidenz in Köln klettert auf 454,1 – kommen strengere Corona-Regeln?

Update vom 3. Dezember, 09:44 Uhr: Bund und Länder haben sich am Donnerstagabend auf Corona-Verschärfungen geeinigt. So sollen unter anderem Clubs und Diskotheken spätestens ab einer Inzidenz von 350 geschlossen werden – das betrifft derzeit also auch die Stadt Köln, die am Freitag eine Inzidenz von 454,1 hat (Stand: 3. Dezember, Quelle: RKI). Zudem soll unabhängig von der Inzidenz eine 2G-Regel für den Einzelhandel gelten. Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Supermärkte sind davon ausgenommen. Die Frage, die sich jetzt stellt: Greift Köln zusätzlich zu strengeren Corona-Regeln? Bleiben die Weihnachtsmärkte offen? Die Pressekonferenz ab 12:30 Uhr wird darauf womöglich Antworten geben.

Inzidenz in Köln bei 433,0 – Stadt informiert über aktuelle Corona-Lage

Erstmeldung vom 3. Dezember: Köln – Die Kölner Krisenstabsleiterin Andrea Blome wird am Freitag, 3. Dezember, in einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage in Köln berichten. Gesprochen wird unter anderem über die Entwicklung der Fallzahlen. Aktuell hat der Inzidenzwert in der Domstadt mit 433,0 einen neuen traurigen Höchstwert erreicht. Außer Frage steht, dass es aufgrund der angespannten Lage bald auch in Köln weitere Corona-Verschärfungen geben wird.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wird bereits am Donnerstagabend über die neuen Corona-Regeln in NRW informieren. Die Stadt Köln hatte am 26. November zudem eine neue Allgemeinverfügung erlassen und unter anderem auf der Schildergasse, der Hohe Straße und auf den Weihnachtsmärkten eine Maskenpflicht eingeführt. Möglich ist, dass die Allgemeinverfügung der Stadt Köln nun noch einmal angepasst wird. Alle Informationen zu möglichen Verschärfungen und zur Corona-Lage in Köln lesen Sie ab Freitag in diesem Ticker.

Coronavirus Köln: Pressekonferenz des Krisenstabs am Freitag um 12:30 Uhr

Die letzte Pressekonferenz zur Corona-Lage in Köln fand im Juni 2021 statt. Damals wurde noch über die Impfaktionen in den sozialen Brennpunkten gesprochen. Nun gibt es wieder einen Anlass für den Krisenstab, eine Pressekonferenz abzuhalten. Denn wie sich nun zeigt, ist die Inzidenz in Köln in wenigen Tagen in die Höhe geschossen und hat andere NRW-Städte und Kommunen hinter sich gelassen. Doch warum ist die Inzidenz dort so stark angestiegen?

Inzidenz in Köln knackt 400er Marke: Höchster Wert in NRW – daran liegt es

Die Stadt teilte dazu mit, dass es zuletzt zu mehreren Corona-Ausbrüchen in Innenräumen kam. So wurden mehrere Infektionen nach privaten Partys gemeldet, ebenfalls kam es bei einem Basketballspiel, in Clubs und in einem Seniorenheim zu Ausbrüchen. 567 Infektionsfälle seien zudem auf den Kölner Karneval am 11.11. zurückzuführen. Angespannt ist die Lage aktuell auch in den Kitas und Schulen. Dort wurden weitere Anstiege von Coronavirus-Infektionen bei Lehrern und Erziehern gemeldet.

Coronavirus: Land beschließt schärfere Corona-Regeln – das ist schon bekannt

In Kürze wird es in NRW aufgrund der aktuellen Lage eine neue Coronaschutzverordnung mit schärferen Corona-Regeln geben. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst will bereits am Donnerstagabend nach dem Bund-Länder-Treffen über die neuen Corona-Verschärfungen in NRW informieren. Durchgesickert ist bereits, dass unter anderem Clubs und Diskotheken schließen müssen. Das steht bereits fest:

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