Betrunk hinterm Steuer

Autofahrer rast mit 180 km/h über Zoobrücke – auf der A3 kracht er in Betonwand

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Der 33-Jährige überschlug sich auf der A3 an der Anschlussstelle Dellbrück (Symbolbild).
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Beim Fluchtversuch vor einer Polizeikontrolle hat sich ein betrunkener Autofahrer in der Nacht zum Donnerstag mit seinem Wagen überschlagen – und hatte Glück.

Köln – Ein betrunkener Autofahrer (33) hat sich in der Nacht auf Donnerstag (4. März) in Köln auf der Flucht vor der Polizeikontrolle mit einem Opel Meriva auf der Bundesautobahn 3 überschlagen. Zunächst war das Fahrzeug einer Streife gegen 3 Uhr auf der Nord-Süd-Fahrt in Höhe der Glockengasse aufgefallen, weil er Schlangenlinien fuhr. Als die Polizisten ihn dann anhalten wollten, gab der Fahrer Vollgas: Mit satten 180 km/h bretterte er über die Zoobrücke und missachtete reihenweise rote Ampeln. Zudem schnitt er beim Überholen andere Autofahrer, ein Schaden entstand allerdings nicht. Im Gegensatz zu einem Vorfall vergangene Woche, als ein 19-Jähriger unter der Zoobrücke einen BMW zu Schrott gefahren hatte.

33-Jähriger fuhr Schlangenlinien und raste mit 180 km/h über die Zoobrücke

An der Anschlussstelle Dellbrück schleuderte der Opel über eine Betonschrammwand und kam wieder auf den Rädern im Grünen zum Stehen. Dem mit mutmaßlich mehr als zwei Promille alkoholisierten 33-Jährigen gelang es, leichtverletzt aus dem Wrack zu klettern. Selbst dann wollte der Betrunkene noch flüchten – doch seinen Fluchtversuch vereitelten die Polizisten. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 Euro dufte der in der Schweiz gemeldete Deutsche wieder gehen. Auch im Januar war es bereits zu einem Fluchtversuch eines Audi-Fahrers auf der Zoobrücke gekommen. (ots/mo)

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