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Nach tödlichem Unfall auf der A3 bei Köln: Weitere Sicherung für 200 Lärmschutzplatten

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Kraftfahrzeuge fahren auf der A 3 an einem abgesperrten Bereich vorbei
Zwischen dem Kreuz Köln-Ost und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück wurde ein Schutzbereich abgesperrt. © Oliver Berg/dpa

Auf der A3 bei Köln werden 200 Lärmschutzplatten zusätzlich gesichert. Im November 2020 war eine Autofahrerin von einer Betonplatte erschlagen worden.

Köln – Acht Monate nach dem tödlichen Lärmschutzwand-Unfall auf dem Kölner Ring haben auf dem Autobahnabschnitt weitere Sicherungsarbeiten an den Schutzwänden begonnen. Bis Anfang September würden auf der A3 rund 200 Lärmschutzplatten zusätzlich gesichert, teilte die Niederlassung Rheinland der Autobahn GmbH am Dienstag mit. Insgesamt 420 Haken würden angebracht, sagte ein Sprecher. Im November 2020 war dort eine Autofahrerin in ihrem Wagen von dem plötzlich herabstürzenden Teil einer Lärmschutzwand erschlagen worden. Danach waren alle Wände überprüft worden. Sieben Platten wurden entfernt, weil nicht genehmigte Winkelkonstruktionen entdeckt wurden.

A3 bei Köln: Schutzbereich zur Autobahn hin abgesperrt

Nach Angaben des Autobahn-Sprechers wurde an den Wänden zur Autobahn hin ein Schutzbereich abgesperrt und dafür die Fahrbahn verengt. Daher gebe es am Rand genug Platz für die Arbeiten. Betroffen ist der knapp zwei Kilometer lange Abschnitt in beiden Richtungen zwischen dem Kreuz Köln-Ost und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück. Im Durchschnitt sind dort täglich 167.000 Fahrzeuge unterwegs.

Ein Unglück wie auf der A3 bei Köln soll sich auf keinen Fall wiederholen. Daher reagierte auch die Stadt Düsseldorf auf gefundene Schäden im Rheinalleetunnel. (dpa/lnw)

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