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Köln: Bootshaus öffnet wieder – doch es gibt besondere Corona-Regeln

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Von: Johanna Werning

Unzählige Feiernde tanzen im Bootshaus, während ein DJ auflegt.
Nach anderthalb Jahren öffnet das Bootshaus wieder (Symbolbild) © Das Bootshaus

Das Bootshaus in Köln feiert nach anderthalb Jahren Corona-Pause die Wiedereröffnung. Doch für die Party gelten besondere Corona-Regeln.

Köln – Lange Zeit war es still auf dem Gelände der Deutzer Werft in Köln. Doch nun gilt die Corona-Zwangspause für Clubs wie das Bootshaus als beendet. Die große Wiedereröffnung soll dabei die Partyherzen höher schlagen lassen. Dafür setzt das Bootshaus auf internationale Unterstützung: Denn den Bootshaus-Auftakt macht der US-amerikanische Trap-DJ Carnage, der für seine Auftritte bei den Festivals Tomorrowland und Ultra Music Festival bekannt ist.

Bootshaus
AdresseAuenweg 173, 51063 Köln

Köln: Bootshaus öffnet – diese Corona-Regeln gelten

Köln: Bootshaus öffnet wieder – Im Club gelten besondere Corona-Regeln

Für den Club in Deutz gelten besondere Corona-Regeln – auch für Geimpfte und Genesene. Denn das sogenannte „3G+“-Prinzip soll das Feiern im Bootshaus sicherer machen. Für den Bootshausbesuch müssen Genesene und Geimpfte zusätzlich zum Immunisierungsnachweis einen negativen Schnelltest vorweisen. Das Ergebnis darf dabei nicht älter als 24 Stunden sein.

Personen, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen nur mit einem negativen PCR-Test ins Bootshaus. Dieser darf dabei nicht älter als 48 Stunden sein. Außerdem müssen vorab Tickets gekauft werden. Damit setzt sich der Club härtere Regeln. Laut Corona-Schutzverordnung können Genesene oder Geimpfte auch ohne Test im Club feiern gehen.

„Damit möchten wir sicherstellen, dass sowohl unsere Gäste als auch Mitarbeiter und Künstler so gut es geht geschützt werden“, so Geschäftsführer Tom Thomas. „Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, die Inzidenzen niedrig zu halten und trotzdem einen weitestgehend normalen Alltag zu erhalten.“

Köln: Bootshaus öffnet wieder – Club erstrahlt im neuen Design

Immerhin hat das Bootshaus lange darauf gewartet, wieder an den Start zu gehen. „Wir alle haben auf den Moment der Wiedereröffnung hingearbeitet und ein unvergleichliches Spektakel versprochen. Genau das liefern wir jetzt ab, mit funktionierendem Hygienekonzept“, so Thomas weiter.

Die Zwischenzeit habe man jedoch genutzt und dem Bootshaus ein „Facelift“ unterzogen: Unter anderem gibt es ein neues, DJ-Pult und neue LED-Wände, „die die Lichtshow auf ein neues Level“ bringen. Außerdem arbeitet das Bootshaus als beliebtester Club Deutschlands derzeit an einem neuen Konzept für einen weiteren, vierten Dancefloor. Wann dieser eröffnet wird, ist noch nicht klar.

Köln: Bootshaus öffnet wieder – diese Veranstaltungen gehen an den Start

Bis dahin stehen die drei Floors und der Außenbereich für die Partygäste zur Verfügung. Die ersten Veranstaltungen stehen bereits fest – und kommen bei Bootshausfans offenbar gut an. Wie das Bootshaus mitteilt, sind schon einige Partys komplett ausgebucht: Andere sind bereits zu 75 Prozent ausgebucht (Stand 30. August).

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