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Kölner (17) mit spitzem Gegenstand schwer verletzt – Polizei fahndet nach Angreifer

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Von: Nina Büchs

Ein Streifenwagen der Landespolizei NRW mit Blaulicht und leuchtender Anzeigetafel in der Frontscheibe Wuppertal.

Die Polizei fahndet nun nach dem flüchtigen Angreifer. (Symbolbild) © Tim Oelbermann/ Imago

Ein 17-jähriger Kölner hat sich in Holweide mit anderen Jugendlichen zu einer Aussprache verabredet. Doch anstatt einer Versöhnung kam es zu einer blutigen Auseinandersetzung.

Köln – Ein junger Kölner (17) ist bei einer körperlichen Auseinandersetzung im Stadtteil Holweide in Köln schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde er mit einem spitzen Gegenstand angegriffen. Das ist bislang über den Vorfall bekannt.

Köln: Nach Streit in Videochat – Jugendliche stechen auf jungen Kölner (17) ein und verletzen ihn schwer

Aus den Angaben der Polizei geht hervor, dass sich der 17-jährige Kölner am Freitagabend, 7. Mai, nach einem Streit bei einem anonymen Videochat mit zwei anderen Jugendlichen gegen 22:30 Uhr zu einer Aussprache verabredet hatte. Zu einer versöhnlichen Aussprache kam es jedoch nicht. Denn anstatt zu reden, soll sein etwa 15-jähriger blonden Kontrahent auf den jungen Kölner eingeschlagen und anschließend mit einem spitzen Gegenstand zugestochen haben.

Der gewalttätige Jugendliche floh anschließend mit seinen vier Begleitern vom Tatort an der Herman-Stehr-Straße. Dem Schwerverletzten kamen Rettungskräfte zu Hilfe, die ihn in eine Klinik brachten.

Hier hat sich die Tat ereignet:

Blutiger Streit in Köln-Holweide: Junger Kölner schwer verletzt – Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat nun eine Fahndung nach dem Jugendlichen eingeleitet. Wer Hinweise zur Identität oder dem Aufenthaltsort des Angreifers geben kann wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de an die Polizei zu wenden. Zudem werden die etwa 14 bis 17 Jahre alten und schwarz bekleideten Begleiter als Zeugen gesucht, so die Polizei.

Im gleichen Stadtbezirk kam es auch im März zu einer brutalen Attacke. Dort wurde ein 33-Jähriger bei einem Messerangriff in einer „offiziell geschlossenen Gaststätte“ schwer verletzt. Der Mann musste in einer Klinik notoperiert werden. Noch im selben Monat konnte die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen.

Kriminalität in NRW: Statistik zeigt Rückgang von Straftaten im Jahr 2020

Immer wieder ermittelt die Polizei bei Fällen von gefährlicher Körperverletzung, versuchtem Totschlag oder sogar Mord. Dennoch zeigt die Kriminalstatistik, dass die registrierten Fälle im Corona-Jahr 2020 leicht gesunken sind. So gingen Mord, Totschlag, Wohnungseinbrüche und die Straßenkriminalität zurück, wie NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) in Düsseldorf bekannt gab. Übrigens hatte die Gesamtzahl der Straftaten bereits 2019 ein 30-Jahres-Tief erreicht. (nb)

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