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Köln: Mazda-Fahrer flüchtet vor Polizei – bei Festnahme bespuckt er Einsatzkräfte

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Eine Polizeikraft steht vor einem Einsatzfahrzeug und hält eine Polizeikelle in der Hand.
Bei einer Polizeikontrolle bespuckt ein Mazda-Fahrer die Beamten (Symbolbild) © Simon Adomat/Imago

Ein mutmaßlich alkoholisierten und unter Drogeneinfluss stehenden Mazda-Fahrer flieht am Samstag vor der Kölner Polizei. Bei der Kontrolle bespuckt er die Einsatzkräfte.

Köln – Die Flucht eines mutmaßlich alkoholisierten und unter Drogeneinfluss stehenden Mazda-Fahrers (46) vor der Polizei endete am Samstagabend (26. Juni) an einem Begrenzungspfosten in Höhe des Embergwegs in Köln-Dünnwald. Bei der anschließenden Kontrolle leistete der 46-Jährige aus Köln erheblichen Widerstand. Auch bei Corona-Kontrollen sind die Beamten zuletzt auf enormen Widerstand gestoßen. Während am Rheinufer Einsatzfahrzeuge bespuckt worden sind, sind am Aachener Weiher mehrere Einsatzkräfte mit Flaschen beworfen worden.

Köln: Mazda-Fahrer flüchtet vor Polizei – bei Festnahme bespuckt er Einsatzkräfte

Er bespuckte die Beamten und versuchte, sich durch mehrere gezielten Kopfstöße der Kontrolle zu entziehen. Erst nach Einsatz von Pfefferspray gelang es, die Situation zu beruhigen. Die Polizisten nahmen den mit Handfesseln fixierten 46-Jährigen fest und ordneten die Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt an. Den Führerschein des Mannes beschlagnahmten die Beamten noch am Einsatzort. Anfang März fuhr ein Ford-Fahrer gegen eine Straßenlaterne und verletzte sich schwer. Vorab lieferte er sich mit der Polizei eine Verfolgungsfahrt von Köln nach Düsseldorf. Der 24-Jährige soll unter Drogeneinfluss gefahren sein.

Köln: Mazda-Fahrer rast mit 120 Km/h – Schlangenlinien und Gefährdung des Straßenverkehrs

Kurz vor Mitternacht hatte ein Streifenteam der Wache Mülheim die Verfolgung des Schlangenlinien-fahrenden Mazdas auf dem Dünnwalder Kommunalweg in Höhe der Düsseldorfer Straße aufgenommen. Trotz der Anhaltezeichen beschleunigte der 46-Jährige seinen Mazda auf über 120 km/h und setzte seine Fahrt in Richtung Höhenhaus fort. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann dabei mehrfach in den Gegenverkehr, wo ihm entgegenkommende Autofahrer ausweichen mussten.

Neben einer Anzeige wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs muss sich der Kölner zusätzlich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, teilt die Polizei weiter mit.

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