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Ohne Helm, dafür betrunken: Mann fährt mit Mofa über A57

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Mofa-Fahrer in Action auf seinem Gefährt, daneben eine befahrene Autobahn (Montage).
Keine gute Idee: Ein Kölner (33) ist mit seinem Mofa auf die Autobahn 56 gefahren und hat dort für einen Unfall gesorgt (Symbolbild, IDZRW-Montage). © Robert Michael/dpa & Hendrik Schmidt/dpa

Ein alkoholisierter Kölner ist am Dienstagabend (14. Juni) mit seinem Mofa über die A57 gebrettert. Dabei touchierte er ein Taxi aus Düsseldorf.

Köln – Da hat wohl jemand zu tief ins Glas geschaut: Am Dienstagabend (14. Juni) hat ein alkoholisierter Kölner (33) auf der Bundesautobahn A57 in Höhe Köln-Bilderstöckchen (Stadtbezirk Nippes) mit seinem Kleinkraftrad beim Fahrstreifenwechsel ein parallel fahrendes Taxi eines 58-jährigen Mannes aus Düsseldorf touchiert.

Bei dem anschließenden Sturz gegen 18:30 Uhr zog er sich schwere Verletzungen zu und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Kleinkrafträder kommen auf eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h, auf der Autobahn werden allerdings mindestens 60 km/h vorausgesetzt.

Köln: Mann brettert mit Mofa über die A57 – und stößt mit Taxi zusammen

Laut Zeugenaussagen war der 33-Jährige, der keinen Helm trug und in Richtung Neuss unterwegs war, zuvor Schlangenlinien gefahren, hatte mehrfach die Fahrstreifen gewechselt und dabei sein Mobiltelefon bedient. Nach einem Atemalkoholtest von rund 1,8 Promille ordneten die Polizisten die Entnahme eine Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein des Piaggio-Fahrers. Erst am 12. Juni war ein Motorradfahrer auf der A1 bei Münster nach einem Unfall ums Leben gekommen. (ots/mo) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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