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Köln: Bombenentschärfung in Weidenpesch erfolgreich – Sperrung aufgehoben

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Von: Benjamin Stroka

Bombenentschärfung: In Köln-Weidenpesch wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Rund 1500 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.

Update, 17:48 Uhr: Entwarnung in Köln-Weidenpesch: Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen wurden somit aufgehoben. Die 1500 Anwohner können wieder zurück in ihre Wohnungen.

Update, 17:08 Uhr: In Köln-Weidenpesch steht die Bombenentschärfung unmittelbar bevor. Die Evakuierung ist abgeschlossen. Für 17 Uhr wurde die Sperrung des Luftraums beantragt. Auch die KVB fährt jetzt nicht mehr zwischen Mollwitz- und Wilhelm-Sollmann-Straße.

Update, 16:46 Uhr: Nach dem Bombenfund in Köln-Weidenpesch geht das Warten auf die Entschärfung des Blindgängers weiter. Mittlerweile läuft der zweite Klingeldurchgang. Erst wenn dieser erfolgreich abgeschlossen ist und die Krankentransporte, bislang wurden 17 angemeldet, abgeschlossen sind, kann die Freigabe zur Entschärfung gegeben werden.

Weiterhin ist dafür keine genaue Uhrzeit geplant. „Wenn alles gut läuft, wird mit der Entschärfung am frühen Abend gerechnet“, so die Stadt Köln. In der Anlaufstelle an der Schreckenskammer Alm auf der Galopprennbahn befinden sich derweil rund 50 Personen.

Bombenfund in Köln: Evakuierung sorgt für Stau in Weidenpesch

Update, 16:31 Uhr: In Köln-Weidenpesch läuft weiterhin die Evakuierung nach einem Bombenfund an der Scheibenstraße. Eine Information, wann es zur Entschärfung des Blindgängers kommen könnte, gibt es weiterhin nicht. Währenddessen kommt es im Bereich durch den aufkommenden Berufsverkehr und gesperrte Straßen inzwischen zu größeren Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr staut sich auf der Neusser Straße stadtauswärts bis zur Kreuzung Scheibenstraße. Auch auf der Jesuitengasse und der Kapuzinerstraße geht es nach Angaben von verkehr.nrw aktuell nur im Stop & Go voran.

Bombenfund in Köln: Evakuierung gestartet

Update, 14:19 Uhr: Die Evakuierung vor der Bombenentschärfung in Köln-Weidenpesch läuft. Wie die Stadt mitteilt, hat inzwischen der erste Klingelrundgang begonnen. „Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen.“ Nach diesem ersten Klingelrundgang folgt noch ein zweiter, bei dem das Ordnungsamt sicherstellt, dass wirklich alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben. Erst wenn das geschehen ist und die Krankentransporte abgeschlossen sind, kann die Freigabe zur Entschärfung erteilt werden. Wann das der Fall sein wird, steht noch nicht fest.

Im Zuge der Evakuierung werden auch mehrere Straßen gesperrt. „Der gesamte Bereich sollte daher großräumig umfahren werden“, betont die Stadt. An folgenden Stellen werden laut Stadt Köln in nächster Zeit Straßensperren eingerichtet:

Die KVB-Linie 12 sowie die KVB-Linie 15 fahren ebenfalls durch den Gefahrenbereich. Sie sollen dort noch „so lange wie möglich fahren“. Im Laufe des Tages wird aber der KVB-Verkehr zwischen den Haltestellen „Mollwitzstraße“ und „Wilhelm-Sollmann-Straße eingestellt. Wann das passieren wird, steht ebenfalls noch nicht genau fest.

Erstmeldung:

Bombenfund in Köln: Bombenentschärfung in Weidenpesch noch heute

Köln – Bei Sondierungsarbeiten wurde in Köln-Weidenpesch an der Scheibenstraße 13a eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder, teilt die Stadt Köln mit.

Der Blindgänger muss noch heute durch den Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Vor der Bombenentschärfung kommt es zur Evakuierung. Rund 1500 Menschen müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Auch die Warn-App NINA hat inzwischen ausgelöst.

Bombenfund in Köln: Bombenentschärfung und Evakuierung in Weidenpesch

Luftaufnahme von Köln-Weidenpesch und der Gefahrenbereich, der evakuiert werden muss.
Der Bombenfund wurde nördlich der Galopprennbahn in Weidenpesch gemacht (IDZRW-Montage). © Udo Gottschalk/Imago & Stadt Köln

„Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung“, so die Stadt Köln weiter. Der Gefahrenbereich wurde mit einem Radius von 300 Metern um den Fundort des Blindgängers festgelegt. In diesem Bereich muss evakuiert werden. Das betrifft etwa 1500 Menschen. Zudem wird es auch zu Straßensperrungen in dem Bereich kommen. Offen ist noch, wann genau die Bombe entschärft wird.

Der Fundort der Bombe liegt nördlich der Galopprennbahn in Weidenpesch. Diese ist allerdings nicht von der Evakuierung betroffen, sondern liegt außerhalb des Gefahrenbereichs. Daher wurde die Anlaufstelle für Betroffene in der „Schreckenskammer Alm“ auf dem Gelände der Galopprennbahn (Rennbahnstraße 152) eingerichtet. Wer positiv auf Corona getestet wurde, kann einen Gelenkbus der KVB vor der Schreckenskammer als Betreuungsstelle nutzen. „Allen wird geraten, einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Bei positiv getesteten Menschen sollte eine FFP2-Maske getragen werden“, teilt die Stadt mit.

Bombenfund in Köln: Evakuierung nahe Neusser Straße in Weidenpesch

Zu einem großen Teil im Evakuierungsradius liegt hingegen die Bezirkssportanlage Weidenpesch. Diese muss entsprechend geräumt werden. Gleichzeitig liegt ein Großteil des Wohngebiets an der Neusser Straße (zwischen Scheibenstraße und Wilhelm-Sollmann-Straße) im Gefahrenbereich. Dort müssen viele Menschen ihre Häuser verlassen. Auch Filialen von Rewe und Lidl befinden sich im Radius.

Zudem muss auch die Hauptzentrale der Kölner Feuerwehr geräumt werden. „Wache und Leitstelle werden das Gelände kurz vor der Entschärfung verlassen, der Notruf 112 bleibt durch die Notleitstelle durchgängig erreichbar und auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwache 5 ist gewährleistet“, teilt die Feuerwehr Köln über Twitter mit.

Bombenfund in Köln-Weidenpesch: Ist die KVB betroffen?

Die KVB-Haltestelle „Scheibenstraße“ liegt mitten im Gefahrenbereich. Daher wird es dort im Laufe des Tages voraussichtlich Einschränkungen für die KVB-Linie 12 und die KVB-Linie 15 geben. In welchem Ausmaß, hat die KVB bislang noch nicht mitgeteilt.

Bereits am Mittwoch gab es einen Bombenfund in NRW. In Bochum musste ein Blindgänger entschärft werden. Dort waren rund 5500 Menschen von der Evakuierung betroffen. (bs)

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