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Köln: Audifahrer raste auf Flucht davon – auch Schüsse hielten ihn nicht auf – Wagen gefunden

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Von: Stefanie Knupp

Ein helles Auto rast an der Kamera bei Dunkelheit vorbei
Hätte dieser Wagen das Licht aus, würde er ein großes Risiko für andere Autofahrer darstellen (Symbolbild). © Frank Rumpenhorst/dpa

Ein Audifahrer entzog sich in Köln einer Polizeikontrolle und fuhr beinahe Beamte an, dabei fielen auch Schüsse. Nun wurde der Wagen in Bergisch Gladbach sichergestellt.

Update vom 10. Februar, 16:35 Uhr: Der nach der Flucht vor einer Polizeikontrolle gesuchte Audi A6 wurde am Mittwochmorgen, dem 10. Februar nun in Bergisch Gladbach sichergestellt. Derzeit prüfen die Ermittler, ob der 27-jährige Fahrzeughalter den Audi am 26. Januar selbst gefahren und diesen in Köln-Bilderstöckchen auf die Polizisten gelenkt hatte. Bei dem Vorfall hatte ein Beamter daraufhin mehrmals auf das Auto geschossen. Die Spurensicherung am Fahrzeug erfolgt durch die Polizei in Bonn.

Köln: Audifahrer rast auf Flucht vor Polizei ohne Licht in Richtung Autobahn

Erstmeldung vom 27. Januar:

Köln – Auf der Escher Straße im Kölner Stadtteil Bilderstöckchen wollte die Polizei am Dienstagabend gegen 22 Uhr eine Kontrolle durchführen. Der Fahrer eines schwarzen Audi A6 Avant aber blieb nicht stehen, sondern soll auf zwei Polizeibeamte zugefahren sein. Sie konnten sich durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen.

Nach ersten Ermittlungen soll ein Polizist mehrere Schüsse auf den Audi abgegeben haben, berichtete die Polizei am Mittwoch. Selbst das ignorierte der Fahrer und raste davon. Auf der Flucht durch Köln über die Zoobrücke in Richtung A4 schaltete der Fahrer bei einer Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern das Licht aus.

Köln: Polizei muss Verfolgung abbrechen – Risiko zu groß

Die Streifenwagenbesatzung brach die Verfolgung wegen der „unkalkulierbaren Risiken“ in Höhe der Anschlussstelle Bergisch Gladbach ab. Durch die hohe Geschwindigkeit hätten andere Verkehrsteilnehmer oder die Insassen selbst gefährdet werden können. Bei einem weniger waghalsigen Manöver, wie kürzlich in Köln-Mülheim, blieben die Beamten dran.

Die Polizei fahndet jetzt nach dem Fahrzeug, das mit drei jungen Männern besetzt gewesen sein soll. Fast zeitgleich kam es auch auf der A3 bei Solingen zu einer Verfolgungsjagd, bei der Schüsse abgegeben wurden. Die Polizei Köln hatte es schon am Dienstagmorgen mit zwei Männern zu tun, die sich und andere in große Gefahr brachten. Auf der A1 kam es kurz hinter dem Kreuz Leverkusen zu einer Prügelei – auf der Überholspur. (sk/ots/dpa)

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