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Köln: Taxi landet im Rhein – doch keiner weiß, wo es jetzt ist

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Von: Oliver Schmitz

Ein Schiff fährt unter der Deutzer Brücke hindurch.
In Köln ist ein Autofahrer in den Rhein gefahren (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

An der Zoobrücke in Köln ist ein Taxifahrer in den Rhein gefahren. Seitdem ist das Auto verschollen. Am Freitag soll noch ein letztes mal gesucht werden.

Update vom 9. Dezember, 16:14 Uhr: Die Suche nach dem verschollenen Taxi im Kölner Rhein geht weiter – „bislang aber erfolglos“, erklärt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein auf Nachfrage von 24RHEIN. Gesucht wurde von Bastei bis zur Mülheimer Brücke.

„Morgen früh wird die Suche fortgesetzt“, erklärt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein am Donnerstag. „Wie und wann eine eventuelle Bergung erfolgt, kann erst entschieden werden, wenn der Pkw gefunden ist.“ Denn „örtliche Faktoren – insbesondere die Wassertiefe – spielen dafür eine entscheidende Rolle.“

Aber was passiert, wenn das Taxi bei der morgigen Suche nicht gefunden wird? Dann bleibt das Auto offenbar im Rhein. Denn nach dem VW Passat wird nur noch am Freitag gesucht. „Wenn morgen nichts gefunden wird, wird die Suche abgebrochen“, so das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein.

Köln: Taxi landet im Rhein – und ist weiterhin verschollen

Erstmeldung vom 8. Dezember: Köln – Am Mittwochabend (8. Dezember) mussten Rettungskräfte in Köln zu einem Einsatz in Riehl (Nippes) ausrücken. Ein VW Passat war am Niederländer Ufer bei der Zoobrücke in den Rhein gefahren, wie die Polizei gegenüber 24RHEIN erklärte. Der 68-jährige Taxifahrer konnte sich selbst retten und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht. Doch das Auto ist seitdem verschollen. Die Bergung des Wagens musste am Mittwoch abgebrochen werden. Zwar ging die Suche am Donnerstag weiter – jedoch bisher ohne Erfolg.

Köln: VW fährt in den Rhein – Taxifahrer (68) unverletzt

Gegen 17:10 Uhr war der Mann am Mittwoch auf Höhe der Frohngasse mit seinem Taxi über eine Rampe im Rhein gelandet. Eine Frau hatte anschließend die Feuerwehr alarmiert, erklärte ein Sprecher. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich der Fahrer bereits selbst aus dem VW Passat befreit und war mit einer Rettungsleine ans Ufer gezogen worden.

Die Hintergründe sind aktuell noch unklar: „Genaueres wissen wir noch nicht. Ob es sich zum Beispiel um einen internistischen Vorfall oder sogar Suizidversuch handelte“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Möglich ist auch, dass der Fahrer Gas und Bremse verwechselt hat. Der 68-Jährige soll bei dem Vorfall nicht verletzt worden sein. Es saßen auch keine weiteren Personen im Taxi.

Köln: Feuerwehr findet Auto nicht und beendet Suche – wie geht es jetzt weiter?

Das Auto ist laut Angaben der Feuerwehr anschließend untergegangen und abgetrieben. Der Schiffsverkehr in der Domstadt wurde zeitweise eingestellt. Erste Bergungsversuche mit Unterstützung der Wasserschutzpolizei und einem Sonargerät verliefen ohne Erfolg. Deshalb wurde der Einsatz gegen 19 Uhr vorerst beendet und der Fall wurde an die Wasser- und Schifffahrtsamt Rhein übergeben.

Am Abend meldete ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamt, dass die Wasserstraße für den Schiffsverkehr wieder befahrbar sei. Das Auto befinde sich weit genug weg von der Fahrrinne. Wo genau das Taxi jedoch ist, ist ungewiss. Auch die Frage, wie das Auto geborgen werden soll, ist noch nicht klar. Aktuell wird weiter nach dem Taxi gesucht. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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