Bau von Elektromotoren ab 2021

Gute Nachrichten für Automobilstandort Köln – 200 neue Jobs im Ford-Werk geplant

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Im Ford-Werk am Standort Köln werden bald Elektroautos produziert. Auch 200 neue Jobs sollen dort entstehen.
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Sensation in Köln: Am Standort Köln-Niehl des Automobilherstellers Ford sollen ab 2021 Elektromotoren produziert werden. Zudem werden über 200 neue Jobs entstehen.

  • Köln: Der Automobilzulieferer Marelli zieht in das Ford-Werk in Köln Niehl ein
  • Am Standort des Kölner Ford-Werks sollen ab 2021 auch Elektromotoren produziert werden
  • Außerdem sollen über 200 neue Jobs geschaffen werden

Köln – Tolle Aussichten für den Automobilstandort Köln. Trotz der durch das Coronavirus ausgelösten, wirtschaftlichen Krise, die sich auch auf viele Autobauer auswirkt, wird es in der rheinischen Metropole neue Investitionen und Jobs im Automobilsektor geben. So sollen ab 2021 im Köner Ford-Werk mehr als 200 neue Stellen geschaffen werden.

Gute Nachrichten für Köln: 200 neue Stellen in Ford-Werk geplant

Dass es im Ford-Werk in Köln bald neue Jobs geben wird, bestätigte der Automobilzulieferer Marelli, der das Kölner Ford-Werk beziehen und dort neue Elektromotoren bauen wird, in einer Pressemitteilung. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk (SR) ohne Angabe von Quellen berichtet, dass Ford eine Milliardeninvestition in Köln plant und sein Werk umbauen lässt.

Marelli: Großes Lob für Köln als Standort in der Automobilindustrie

„Wir haben Köln als Standort im Herzen Europas gewählt, da es hier hochqualifizierte Mitarbeiter mit Erfahrung in der Automobilindustrie gibt und sich die Region zu einem Zentrum für E-Mobilität entwickelt“, so Joachim Fetzer, CEO des Geschäftsbereiches Elektroantriebe von „Marelli“. Ab 2021 soll nun in dem neuen Ford-Werk in Köln auf 18.000 Quadratmetern eine Produktionslinie für Elektromotoren entstehen.

Elektorfahrzeuge in Köln: Zusammenarbeit mit Marelli von Ford noch nicht bestätigt

Auf die Frage, ob Marelli mit dem Automobilhersteller „Ford“ zusammenarbeiten will, äußerte sich Fetzer im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Demnach wolle das japanisch-italienische Unternehmen „Marelli“ mit allen Fahrzeugherstellern weltweit zusammenarbeiten, unter anderem will er die E-Motoren auch für Porsche und Audi produzieren. Ford sei ebenso ein „möglicher“ Kunde“. Ford selbst hat dazu bislang allerdings noch nicht Stellung genommen. Dem SR zufolge soll es allerdings am Standort Köln schon die Zusage für die Produktion eines neuen Elektrofahrzeugs geben: So soll der neue PKW auf der Plattform des ID3 von VW gebaut werden. Damit erhält die rheinische Domstadt als erster Ford-Standort in Europa den Zuschlag für ein Elektroauto.

Gute Nachrichten für Köln: Produktion von Elektromotoren und neue Jobs in der Autoindustrie

Dass in der rheinischen Metropole nun neue Jobs im Automobilsektor geplant sind und im Ford-Werk neue Elektromotoren entstehen, sind für den Automobilstandort Köln sehr gute Nachrichten. Erst im Oktober wurde bekannt, dass die nordrhein-westfälische Autoindustrie im zweiten Quartal 2020 starke Einbrüche bei der Produktion verzeichnen musste. Von April bis Juni wurden landesweit 47 Prozent weniger Kraftwagen und Zubehör als im zweiten Vierteljahr 2019 hergestellt. (nb mit dpa)

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