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Neuzugang im Kölner Zoo: Vier Waschbären-Brüder mit besonderen Namen

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Von: Lea Creutzfeldt

Zwei Waschbären stehen in einem Teich im Kölner Zoo.
Die zwei Waschbären nehmen ein Bad in ihrer Anlage im Kölner Zoo. © Hans Feller/Kölner Zoo

Der Kölner Zoo hat Zuwachs bekommen: Bereits Ende Mai sind die vier Waschbären-Brüder in Köln angekommen – und sie haben auch schon passende Namen.

Köln – Kaum sind sie da, sorgen sie schon für Aufsehen: Vier Waschbären haben im Kölner Zoo ein neues Zuhause gefunden. Denn bereits in den ersten Tagen in der Waschbären-Anlage haben die Brüder neue Wege gefunden, ihr Gehege über die großzügige Bepflanzung des Bereichs zu verlassen. Dabei machen sie ihrem Namen alle Ehre: Joe, William, Jack und Averell wurden nach den Daltons benannt. Jene Verbrecherbande aus der Comic-Reihe Lucky Luke, die den historischen Dalton-Brüdern nachempfunden sind.

Der Waschbär
Wissenschaftlicher NameProcyon lotor
Lebenserwartung2 - 3 Jahre (in der Wildnis)
Höhe23 -30 Zentimeter (Schulterhöhe)
Länge40 - 70 Zentimeter (Vom Kopf bis zum Hinterteil)
Gewicht3,5 - 9 Kilo (Erwachsener)
Stellung in der NahrungsketteAllesfresser

Waschbären neu im Kölner Zoo – geboren wurden sie in der Wildnis

Zwei spielende Waschbären in ihrer Anlage im Kölner Zoo.
Die jungen Waschbären-Männer auf ihrer Anlage im Kölner Zoo. © Hans Feller/Kölner Zoo

Die vier Waschbären-Brüder sind im vergangenen Jahr in Hattingen im Ennepe-Ruhr-Kreis geboren. Die Tiere sind in der Wildnis zur Welt gekommen. Eine Auffangstation hatte sie zunächst aufgenommen und später an den Kölner Zoo vermittelt. Aufgrund einer EU-Verordnung dürfen Waschbären nicht mehr in Zoos und in Privathand gezüchtet werden, da sie in der Natur keine natürlichen Feinde haben und sich sehr gut vermehren. Sie gelten somit als invasive Art.

Wo haben Waschbären ihren Namen her?

Ihren Namen verdanken die Waschbären ihrem Verhalten – und nicht etwa ihrer Reinlichkeit. Die Tiere ertasten ihr Futter für gewöhnlich in kleinen Bächen oder anderen Wasserstellen bevor sie es fressen. Sie „waschen“ ihre Nahrung damit also. In ihrem Gehege im Kölner Zoo gibt es deswegen auch einen kleinen Bachlauf. So können Besucher in Köln die Waschbären bei ihrem natürlichen Verhalten beobachten.

Kölner Zoo: Das müssen Besucher aktuell beachten

Der Kölner Zoo ist aktuell geöffnet. Allerdings müssen Besucher einige Corona-Regeln beachten. Ein Corona-Test wird nicht benötigt. Dabei können Besucher nicht nur die Waschbären sehen, denn in den vergangenen Wochen gab es zahlreichen Nachwuchs im Kölner Zoo – unter anderem bei den Lemuren. Auch bei den Seelöwen gibt es Nachwuchs im Zoo.

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