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Kurzarbeit bei Ford in Köln – wegen Lieferengpässen

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Ein Ford Fiesta am Band im Werk Köln, daneben das Firmenschild der Fordwerke in Köln, im Vordergrund ist die KVB-Station zu sehen.
Die Produktion des Fiesta bei Ford in Köln ruht für mehr als eine Woche. (Montage) © photothek/Imago & Martin Schroeder/Imago

Köln-News – Kurzarbeit bei Ford in Köln: Aufgrund von Lieferengpässen wird die Fiesta-Produktion heruntergefahren. Für die Mitarbeiter bedeutet das Kurzarbeit.

Köln – Wegen Lieferengpässen fährt der Autobauer Ford in Köln wieder seine Produktion herunter. Für die kommende Woche sei Kurzarbeit beantragt worden, und die Fiesta-Werksarbeiten ruhten dann, sagte eine Ford-Sprecherin am Freitag. Gründe nannte sie nicht.

Ford
CEO:Jim Farley (1. Okt. 2020–)
Gründer:Henry Ford
Gründung:16. Juni 1903, Detroit, Michigan, Vereinigte Staaten

Ford in Köln: Kurzarbeit – weil Bauteile fehlen

Die Gründe könnten mit dem Ukraine-Krieg zusammenhängen. Nach Angaben der Bild liege der Engpass an Bauteilen, die ein Zulieferer in der Ukraine herstellt und nun wegen des Krieges vorerst nicht wie bestellt liefern kann. Unter anderem geht es um Kabelbäume. Außerdem sind weiterhin Halbleiter aus Asien ein knappes Gut. Es ist nicht das erste mal, dass die Bänder still stehen: Im Winter 2021 musste Ford mehrfach seine Produktion in Köln aussetzen. Auch im Herbst wurde die Fiesta-Produktion in Köln gestoppt, da wichtige Bauteile gefehlt hatten.

Kurzarbeit bei Ford in Köln: Fiesta-Produktion betroffen

In dieser Woche war die in der Fiesta-Produktion tätige Belegschaft drei Tage in Kurzarbeit. So soll es in der kompletten kommenden Woche weitergehen. Danach sind zwei Wochen Osterferien, und das Werk produziert ohnehin keine Fiestas – das war schon vorher festgelegt worden. Am 25. April könnte die Fiesta-Herstellung wieder hochgefahren werden.

Ford-Europazentrale in Köln

Köln ist die Europazentrale des US-Autobauers. Neben der Autoproduktion ist der Standort auch als Entwicklungzentrale wichtig. Im Werk in Köln-Niehl wird der Ford Fiesta hergestellt. Neben der Fiesta-Fertigung ist dort auch die Motoren-, Getriebe- sowie die Schmiede- und Gussteile-Produktion angesiedelt. Ein Drittel der 14.800 Kölner Ford-Mitarbeiter sind in der Produktion des Kleinwagens Fiesta tätig.

Die Herstellung des Fiesta wird auf lange Sicht ohnehin auslaufen, da Ford in Köln komplett auf Elektroautos umstellen will. Dafür investiert der Konzern in den kommenden Jahren 2 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) in den Standort. (dpa/mlu) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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