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„Goldiger Nachwuchs“ für den Kölner Zoo: Kleine Löwenäffchen geboren

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Von: Mick Oberbusch

Zwei goldgelbe Löwenäffchen
Die goldgelben Löwenäffchen im Kölner Zoo haben Anfang September süßen Nachwuchs bekommen. © Hans Feller/Kölner Zoo

Der Kölner Zoo darf sich über Zuwachs im Südamerikahaus freuen. Das dort lebende Löwenäffchen-Paar „Apu“ und „Nala“ hat süßen Nachwuchs bekommen.

Köln – Das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ im Kölner Zoo, in dem allerlei Tiere aus Südamerika zuhause sind, hat am 3. September dieses Jahres im wahrsten Sinne des Wortes goldigen Nachwuchs erhalten. Wie der Tierpark in Riehl selbst erklärt, hat das dort lebende, goldgelbe Löwenäffchen-Paar „Apu“ und „Nala“ zwei Nachkommen auf die Welt gebracht. Und diese dürften dank ihres leuchtenden Fells und den großen Augen schon bald zu den absoluten Lieblingen der Zoobesucherinnen und -besucher gehören.

Goldgelbe Löwenäffchen im Kölner Zoo geboren – alle Infos zu Größe, Gattung und Lebensraum

Die goldgelben Löwenäffchen gehören zur Gattung der Krallenaffen, sie haben Krallen and Händen und Füßen, einzig der Daumen und die Zehen haben Nägel. Auf dem Speiseplan der Primaten, die sich untereinander mit zwitschernden Lauten verständigen, stehen in der Regel Früchte und Baumsäfte, allerdings auch kleine Wirbeltiere, die sie mit ihren verlängerten Eckzähnen fangen und töten. So viel Gewalt traut man den kleinen Rackern auf den ersten Blick gar nicht zu.

Dass die Löwenäffchen im Kölner Zoo nun von jedermann besucht werden können, war vor einigen Jahren noch nicht selbstverständlich. Denn wie der Tierpark erklärt, stand die Affenart in den 1970er Jahren bereits kurz vor der Ausrottung. Dann jedoch wurde 1974 das Projekt „Countdown 2025“ gestartet, im Zuge dessen in den 80er Jahren wieder die ersten Nachzuchten gelber Löwenäffchen aus Zoos ausgewildert wurden. 2014 wurde der Bestand dann wieder auf insgesamt 3.700 Tiere geschätzt.

Kölner Zoo sanierte Südamerika-Haus für 12 Millionen Euro – neue Heimat für die Löwenäffchen

Im „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ dürften sich die beiden Zoo-Neuzugänge sofort pudelwohl fühlen, schließlich wurde das Gebäude, das seit Jahren als Heimat von Tieren aus Süd- und Mittelamerika gilt, in den vergangenen fast zweieinhalb Jahren für rund 12 Millionen Euro kernsaniert. „Für die Sanierung des historischen Hauses von 1899 setzte der Zoo Mittel der Stadt Köln, der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie Eigenmittel ein“, erklärt der Kölner Zoo weiter. (mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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