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Nach KVB-Unfall: Radfahrer gestorben – „Ermittlungen dauern an“

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Von: Oliver Schmitz

Am frühen Morgen fährt eine Straßenbahn der KVB über die Gleise in Köln.
Der Fahrradfahrer ist von einer KVB-Bahn der Linie 16 erfasst worden. (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa

In Nippes kam es am Freitag zu einem Unfall zwischen einem Radfahrer und einer Bahn der KVB-Linie 16. Der Mann ist nun an den Folgen der Verletzungen gestorben.

Update von Donnerstag, 29. Dezember, 18:13 Uhr: Sechs Tage sind seit dem schweren Unfall zwischen Radfahrer und KVB-Bahn vergangen. Nun teilt die Polizei Köln mit, dass der 69-jährige Fahrradfahrer am Mittwoch im Krankenhaus gestorben ist. „Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an“, teilt ein Polizeisprecher mit.

Klar ist: Der Mann ist am 23. Dezember auf der Amsterdamer Straße mit einer Stadtbahn der KVB-Linie 16 zusammengestoßen und im Kopfbereich „lebensgefährlich verletzt“ worden. Laut Zeugenaussagen soll der 69-Jährige über eine rote Ampel gefahren sein.

Fuhr wohl über Rot: Fahrradfahrer von KVB-Bahn erfasst und schwer verletzt

Erstmeldung vom 23. Dezember: Köln – Am Freitagnachmittag (23. Dezember) ist es zu einem schweren Unfall zwischen einer KVB-Bahn und einem Fahrradfahrer in Köln gekommen. Beim Überqueren von Schienen an der Haltestelle Amsterdamer Straße/Gürtel ist der Mann von dem Fahrzeug der KVB-Linie 16 erfasst und im Kopfbereich „lebensgefährlich verletzt“ worden, teilte eine Polizei-Sprecherin gegenüber 24RHEIN mit. Laut Zeugenaussagen soll der 69-Jährige über eine rote Ampel gefahren sein.

Fahrradfahrer nach KVB-Unfall ansprechbar – Sperrungen wieder aufgehoben

Der Unfall hatte sich in Köln-Nippes gegen 13:40 Uhr ereignet, als die KVB-Bahn in Richtung Kölner Innenstadt an der Haltestelle einfahren wollte. Trotz des Überquerungsverbots fuhr der Radfahrer über den Bahnsteig und wurde schließlich getroffen. Der 69-Jährige wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht, war laut Polizeiangaben aber nach dem Unfall ansprechbar. Nach einem schweren Unfall an einer KVB-Bushaltestelle schwebte ein Mann ebenfalls in Lebensgefahr.

Die Straßen- und Bahn-Sperrungen wurden gegen 15 Uhr wieder aufgehoben. „Aktuell ist alles frei“, sagt die Polizei-Sprecherin. Laut der KVB fahren die Bahnen an der Amsterdamer Straße am Freitagnachmittag noch in „unregelmäßigen Zeitabständen“. Fahrgäste müssen als noch mit Verspätungen rechnen. Nach einem KVB-Unfall am Rudolfplatz hatte es Ende November Störungen bei den KVB-Linien 1 und 7 gegeben. (os mit ots) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wurde am 23. Dezember um 16:09 Uhr inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Details zum Unfallhergang ergänzt.

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