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Kölner Zoo: So sieht die neue Dschungelerlebniswelt aus

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Ein Weißkopfsaki sitzt auf einem Geländer.
In die neue Dschungelerlebniswelt ziehen auch viele Tiere, wie der Weißkopfsaki ein. © Kölner Zoo

Der Kölner Zoo hat seine Dschungelerlebniswelt im ehemaligen „Südamerikahaus“ eröffnet. Besucher können exotische Tiere und seltene Pflanzen aus nächster Nähe bestaunen.

Köln – „Auge in Auge mit Faultieren, Affen und Vögeln“ – das ermöglicht nun die neue Dschungelerlebniswelt im Kölner Zoo. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde Ende September endlich das umgebaute „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ im Kölner Zoo eröffnet. Und das verspricht den Besucherinnen und Besuchern ganz neue Möglichkeiten.

Kölner Zoo: Eröffnung der Dschungelerlebniswelt – „Auge in Auge“ mit Tieren und Pflanzen

Der Innenbereich der Dschungelerlebniswelt im Kölner Zoo mit Pflanzen und Holzwegen.
Der Kölner Zoo eröffnet seine Dschungelerlebniswelt im „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ © Kölner Zoo

„Das ‚Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus‘ setzt weit über Köln hinaus Maßstäbe in puncto Zooerlebnis. Das Haus verbindet ein spektakuläres Besuchserlebnis mit optimaler Tierhaltung“, so Bürgermeister Dr. Ralf Heinen bei der Eröffnung. Denn in der Dschungelerlebniswelt sind die Besucherinnen und Besucher nicht nur „Auge im Auge“ mit den Tieren. Sie wandern selbst durch die tropische Dschungelwelt Südamerikas. Links und rechts der Wege finden sich Kakaobäume, Kaffeesträucher und seltene Ananaspflanzen.

„Bei Innenarchitektur, Strukturierung und Bepflanzung hatte man das ehrgeizige Ziel, die Besucher möglichst nah an die Tiere heranzubringen – ohne diese in ihrem natürlichen Verhalten zu stören“, erklärt der Zoo. Unter anderem können Faultiere, Goldene Löwenäffchen, Kugelgürteltiere, Rotthandtamerine und Weißkopfsaki beobachten werden.

Kölner Zoo eröffnet neue Dschungelerlebniswelt – Corona-Regeln

Hinweis: Seit Ende September ist das ehemalige „Südamerikahaus“ als Dschungelerlebniswelt geöffnet. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es derzeit aber noch eine Besucherobergrenze für das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“. Dadurch kann es laut Zoo zu Wartezeiten vor dem Haus kommen. Der Kölner Zoo kann ansonsten auch ohne negativen Test oder Immunisierung besucht werden. In Innenräumen muss eine medizinische Maske getragen werden. In den Außenbereichen besteht keine Maskenpflicht.

Köln: Dschungelerlebniswelt – aufwendiger Bau im Kölner Zoo

Doch der Bau der Dschungelerlebniswelt war alles andere leicht. Rund zweieinhalb Jahre wurde gebaut. Die Kosten für die Kernsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes belaufen sich auf rund 12 Millionen Euro. Nur mit Unterstützung der Stadt, Fördermitteln der NRW-Stiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sei die Umsetzung möglich gewesen. „Die besondere Herausforderung bestand darin, den Charakter des baufälligen Hauses möglichst originalgetreu zu bewahren – und gleichzeitig bei Tierhaltung, Technik und Besuchserlebnis modernsten Anforderungen gerecht zu werden“, betont der Zoo.

Kölner Zoo: Dschungelerlebniswelt im Überblick

Das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ wurde bereits 1899 als Vogelhaus in Köln-Nippes erbaut. Dabei wurde es in seinen Formen einer russisch-orthodoxen Kirche nachempfunden. Das gelb-weiße Gebäude „besteht aus einem Mittelschiff mit Apsis, zwei Seitenschiffen und vier flankierenden Ecktürmen auf quadratischen Grundrissen“. Im Zweiten Weltkrieg wurde es komplett zerstört. Nach dem Aufbau war es als „Südamerikahaus“ das Zuhause der Affen. Nun beginnt als Dschungelerlebniswelt das neue Kapitel für das „unverzichtbare und prägende“ Gebäude im Kölner Zoo. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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