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Moschusochsen im Kölner Zoo: 2 Jungtiere von 2 Müttern – und einem Vater

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Von: Jan Aimene

Kleiner Moschusochse im Kölner Zoo galoppiert durch das Gehege

Kleiner Moschusochse verspielt im Gehege des Kölner Zoos © Werner Scheurer

Der Kölner Zoo freut sich über Nachwuchs: Dort sind zwei Moschusochsen auf die Welt gekommen.

Köln – Neuer Nachwuchs sorgt für eine willkommene Abwechslung im Kölner Zoo: Dort sind zwei Moschusochsen zur Welt gekommen. In Köln Nippes nah am Rhein gelegen, liegt der Zoo. Durch den Haupteingang hindurch, an den Flamingos und Giraffen vorbei, findet man auf der Westseite des Kölner Zoos das Außengehege der Moschusochsen. Sechs Tiere leben auf der Anlage, zwei von ihnen erst seit kurzem. Die verspielten kleinen Jungtiere sind beide männlich und halten sich noch bei allem an ihre Mütter.

Die Tiere sind nur einen Tag nacheinander geboren worden von den Moschusochsen-Mamas „Lya“ und „Lotte“. „Lya“ bekam ihr Junges am 12. Mai und „Lotte“ am 13. Mai 2021, nur drei Tage vor der Wiedereröffnung des Zoos. Der Vater der Jungtiere ist der Ochse „Odin“. Mittlerweile sind die Mütter mitsamt Jungen wieder bei dem Rest der Gruppe im Gehege. Sie erkunden in der Obhut der Erwachsenen das Gehege und tollen trotz des bescheidenen Wetters unbeirrt herum. Die beiden Moschusochsen haben bisher noch keine Namen.

Das sind Moschusochsen

Gewicht180 – 410 kg (erwachsene Tiere)
Höhe1,1 – 1,5m
Lebenserwartung in der Wildnis12 – 20 Jahre
Geschwindigkeit60 km/h
ErhaltungszustandUngefährdet
Länge (männlich)2 – 2,5m
Länge (weiblich)1,4 – 2m

Moschusochsen im Kölner Zoo: Was Sie über die zotteligen Bewohner wissen müssen

Zwei kleine Moschusochsen stehen bei ihren Müttern im Gehege des Kölner Zoos

Die neugeborenen Moschusochsen des Kölner Zoos bei ihren Müttern © Werner Scheurer

Die Jungtiere der Moschusochsen werden auch mal so groß wie ihre Eltern. In der Natur leben ihre großen zotteligen Artgenossen in niederschlagsarmen Tundren der Arktis. Ihren Namen verdanken sie dem intensiven Moschusgeruch, den sie nur während der Brunstzeit im Hochsommer abgeben. Sie scheiden eine nach Moschus riechende Substanz mit dem Urin aus. Die Männchen tragen heftige Kämpfe um die Weibchen in den Herden aus. Dabei rennen sie im Galopp aufeinander zu und rammen sich gegenseitig mit der Stirnpartie. Auch stechen die Rivalen sich teils mit ihren Hörnern gegenseitig in die Seiten, was manchmal sogar zu tödlichen Verletzungen führen kann.

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