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Kölner Zoo zeigt süßen Nachwuchs: Seltener Ringelschwanzmungo geboren

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Von: Johanna Werning

Der Ringelschwanzmungo „Batemy“ im Zoogehege.
Bei den Ringelschwanzmungos im Kölner Zoo gibt es Nachwuchs © Werner Scheurer/Kölner Zoo

Der Kölner Zoo stellt neuen Nachwuchs vor: Ringelschwanzmungo „Batemy“ verzaubert nun die Zoobesucher in Köln. Dabei ist das Raubtier ein echtes „Leichtgewicht“.

Köln – Der kleine „Batemy“ macht derzeit das Ringelschwanzmungo-Gehege im Kölner Zoo unsicher – und verzückt im Handumdrehen die Zoobesucher. Der kleine und ziemlich flauschige Ringelschwanzmungo-Nachwuchs ist dabei äußerst selten: Neben dem Zoo in Köln halten in Deutschland nur die zoologischen Gärten in Berlin, Heidelberg und Saarbrücken die Raubtiere. Umso schöner, dass die 8-jährige „Tiffi“ und ihr Partner „Ron“ dem Zoo in Köln bereits zum dritten Mal Nachwuchs schenken.

Nachwuchs im Kölner Zoo: Ringelschwanzmungo „Batemy“ macht Gehege unsicher

Mit „Batemy“ haben die beiden Ringelschwanzmungos im Kölner Zoo ihr drittes Junges bekommen. Die Tragzeit betrug rund 75 Tage. Geboren wurde der kleine Frechdachs bereits im Februar. Nun sorgt er in seinem Gehege am Giraffenhaus für Aufsehen.

Ringelschwanzmungo
Ordnung:Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung:Katzenartige (Feliformia)
Familie:Madagassische Raubtiere (Eupleridae)
Unterfamilie:Madagaskar-Mangusten (Galidiinae)
Gattung:Galidia
Art:Ringelschwanzmungo

Nachwuchs im Kölner Zoo: Ringelschwanzmungo vom Aussterben bedroht

Während Mutter „Tiffi“ 2013 aus dem Zoo Saarbrücken an den Kölner Rhein zog, kommt Vater „Ron“ aus Madagaskar. Das ist auch die Heimat der kleinen Raubtiere. Dort leben sie sowohl in Regenwäldern als auch in trockeneren Laubwäldern. „Mit bis zu 950 Gramm sind sie wahre Leichtgewichte“, erklärt der Kölner Zoo. Dabei sind die Ringelschwanzmungos aufgrund des Klimawandels stark bedroht. „Dürren und Waldbrände einerseits, Monsune und Überschwemmungen andererseits setzen dem bitterarmen Land und seiner einzigartigen Flora und Fauna zunehmend stärker zu.“

Umso mehr freut sich der Kölner Zoo über die Geburt des kleinen Ringelschwanzmungos „Batemy“. Der kleine Räuber wird bis zu 38 Zentimeter. Ihren Namen tragen die Ringelschwanzmungos aufgrund ihres geringelten Schwanzes. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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