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„Für mich das schönste Tier“: Kölner Zoo muss Okapi einschläfern

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Von: Sofia Popovidi

Ein Okapi läuft im Gehege.
Die Okapi Kuh „Kisenga“ kam bereits 1997 nach Köln (Symbolbild). © Mariann Rea/imago

Im Kölner Zoo wurde die Okapi-Kuh „Kisenga“ eingeschläfert. Das hohe Alter macht ihr zu schaffen. „Kisenga“ hatte viele Fans, die sich nun verabschieden.

Köln – Traurige Nachrichten aus dem Kölner Zoo: In einem Facebookbeitrag verabschiedete sich der Zoo von Okapi-Kuh „Kisenga“, die am Mittwoch, 4. Januar 2023, eingeschläfert werden musste. „Ihr ausgesprochen hohes Alter machte „Kisanga“ immer mehr zu schaffen“, heißt es in dem Post. Mit ihren 28 Jahren war die Okapi-Dame das älteste in Europa lebende Okapi. Nach Köln-Nippes kam „Kisenga“ bereits 1997, mit zwei Jahren.

Kölner Zoo
Adresse:Riehler Straße 173, 50735 Köln
Öffnungszeiten:Montags bis sonntags, von 9 bis 16:30 Uhr

Okapi „Kisenga“ muss eingeschläfert werden – „Für mich das schönste Tier im Kölner Zoo“

OkapiAuch Waldgiraffe genannt
Höhe:1,5 bis 1,7 Meter (Schulterhöhe)
Gewicht:200 – 350 Kilogramm
Erhaltungszustand:Stark gefährdet (Abnehmend)
Herkunft:Kommt in der Natur einzig in der Demokratischen Republik Kongo vor

Mit dem hohen Alter kamen auch viele Probleme für die Okapi-Kuh: durch die schlechten Zähne konnte sie ihr Futter nicht mehr richtig zerkauen und nahm dadurch immer weiter ab. „Zuletzt entwickelte sie außerdem Arthrosen im linken Vorderbein, wodurch sie sich immer weniger und nur noch mühsam bewegte“, erklärt der Kölner Zoo weiter in dem Facebookpost. Durch diese gesundheitlichen Probleme haben sich Tierpfleger, Biologen und Veterinäre des Zoos schweren Herzens dazu entschlossen, das Tier einzuschläfern und von ihrem Leid zu befreien.

Unter dem Abschiedspost sammelten sich in nur wenigen Stunden über 60 Kommentare von Zoo-Besuchern, die ebenfalls ihre Trauer äußern. „Für mich das schönste Tier im Kölner Zoo. Mach et jot, Kisanga“, schreibt eine Nutzerin. Eine andere kommentiert rührend: „Komm gut über die Regenbogenbrücke.“

Die Okapi-Gruppe im Kölner Zoo umfasst vier weitere Tiere. Erst im Sommer kam dort mit „Kijana“ ein weiteres Jungtier zur Welt.

Von Trauer zu Freude: Am selben Tag erreichte den Zoo jedoch eine sehr erfreuliche Nachricht. Eine Amerikanerin schenkt dem Kölner Zoo 26 Millionen Euro, weil Kölner ihrem Mann das Leben retteten. (spo/ots) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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