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„Stadt wird wieder voller sein“: Wie sich die Polizei auf Silvester in Köln vorbereitet

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Von: Johanna Werning

Die Polizei geht davon aus, dass es an Silvester 2022 voll in Köln wird. Darum bereitet man sich auf den Einsatz gut vor – mit besonderen Maßnahmen.

Köln – Endlich wieder mit Feuerwerk und ohne strenge Corona-Regeln ins neue Jahr starten – darauf dürfte sich sicherlich der ein oder andere freuen. Die Polizei Köln geht darum davon aus, dass es in diesem Jahr in der Silvesternacht wieder voller werden dürfte. Und darauf bereit man sich vor, so Polizeioberrat Jürgen Mehlem, der den Einsatz aus der Polizeiinspektion 1 leiten wird. Das Vorhaben: „Wir schützen die, die friedlich feiern wollen. Und das werden vor allem die merken, die sich nicht an die Regeln halten.“

„Wird wieder voller sein“: Polizei Köln bereitet sich auf Silvester 2022 vor

Ein Feuerwerk über Köln. Im Vordergrund zwei Polizisten.
An Silvester 2022 sind in Köln mehrere Hundert Polizisten im Einsatz (IDZRW-Montage). © Panthermedia/Imago & Future Image/Imago

„Die Stadt wird wieder voller sein als in den letzten zwei Jahren. Während die Regelungen der Pandemie das Feiern in den Silvesternächten 2020 und 2021 noch sehr beschränkt hatten, werden die Menschen dieses Jahr ohne größere Einschränkungen ins neue Jahr starten können“, sagt Polizeioberrat Mehlem. „Wir erwarten wieder mehr Menschen auf den Straßen und haben uns dementsprechend auf den Jahreswechsel vorbereitet.“

Mehrere hundert Polizisten werden an Silvester in Köln darum im Einsatz sein. „Zusätzliches Personal auf den Wachen sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei stehen für polizeiliche Einsätze zur Verfügung“, sagt Mehlem.

Außerdem werde die Polizei das Ordnungsamt der Stadt Köln unterstützen, damit das Sicherheitskonzept für Silvester 2022 in Köln kontrolliert und eingehalten werden kann, heißt es weiter. Unter anderem gilt die „feuerwerksfreie Zone“ rund um den Kölner Dom. In Teilen der Kölner Innenstadt dürfen zusätzlich keine Böller, Raketen oder anderes Feuerwerk gezündet werden – auch Wunderkerzen sind verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld rechnen. Die Stadt Köln hat eine interaktive Übersichtskarte erstellt.

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Strenges Sicherheitskonzept für Silvester: Das gilt am 31. Dezember in Köln

► Feuerwerksfreie Zone: In Teilen der Kölner Innenstadt dürfen Böller, Raketen oder anderes Feuerwerk nicht gezündet oder mitgeführt werden – dazu gehören auch Wunderkerzen. Wer sich nicht daran hält, muss mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld rechnen.

► Sperrungen: Im gesamten Stadtgebiet gibt es Straßen- und Brückensperrungen. Außerdem gilt ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen.

► Kontrollen: Mehrere Hundert Polizisten werden in der Neujahrsnacht in Köln im Einsatz sein, auch das Ordnungsamt ist vor Ort. Zwischen 18 Uhr und 6 Uhr wird eine polizeiliche Anhalt- und Sichtkontrollen für den gesamten linksrheinischen Innenstadtbereich angeordnet. Dadurch kann die Polizei auch ohne konkrete Verdachtsmomente Personen anhalten, befragen und kontrollieren.

KVB: Die KVB will den Betrieb in der Silvesternacht verstärken. Für KVB-Räder und E-Scooter gelten in der Kölner Innenstadt Sperrzonen, um Unfälle zu vermeiden.

Kontrollen an Silvester: Polizei Köln ordnet besondere Sicherheitsmaßnahme an

Doch damit nicht genug: „Wie auch schon am Karnevalsauftakt hat Polizeipräsident Falk Schnabel ab 18 Uhr bis um 6 Uhr am Neujahrsmorgen polizeiliche Anhalt- und Sichtkontrollen für den gesamten linksrheinischen Innenstadtbereich angeordnet“, teilt die Polizei mit. Dadurch kann die Polizei auch ohne konkrete Verdachtsmomente Personen anhalten, befragen und kontrollieren.

Im Fokus der Polizei stehen insbesondere die Party-Hotspots wie das sogenannte Kwartier Latäng rund um die Zülpicher Straße und die Altstadt sowie das Domumfeld und der Rheinboulevard – hier gelten bereits ab Samstagabend strenge Regeln. Darüber hinaus werden Polizistinnen und Polizisten am Görlinger Zentrum in Bocklemünd (Stadtbezirk Köln-Ehrenfeld) verstärkt Präsenz zeigen, heißt es weiter. (jw mit ots)

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