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Flughafen Köln/Bonn: Drei Fahndungserfolge in zwei Tagen

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Die Polizei legt einem Mann Handschellen an.
Die Bundespolizei hat am Flughafen Köln/Bonn drei Männer innerhalb von zwei Tagen festgenommen. (Symbolbild). © Bundespolizei

Die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn hat innerhalb von zwei Tagen drei per Fahndung gesuchte Männer festgenommen.

Köln – Zwischen Dienstagmittag (31. August) und Mittwochabend (1. September) konnten Beamten der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn gleich drei Fahndungserfolge verbuchen. Dies ist schon der zweite Fahndungserfolg in den vergangenen Wochen. Bereits Anfang August konnte die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn sechs Haftbefehle innerhalb von sechs Tagen vollstrecken.

Fahndungserfolg am Flughafen Köln/Bonn: Mann war im Ausland untergetaucht

Der erste Fall am Dienstag, dem 31. August, war ein 47-jähriger Mann, den die Beamten im Rahmen einer Ausreise nach Ankara gegen 14:30 Uhr kontrollierten. Hierbei stellte sich heraus, dass der türkische Staatsangehörige durch das Amtsgericht Altötting mit Untersuchungshaftbefehl gesucht wird, da er seinen gemeldeten Wohnsitz in Deutschland verlassen hatte und zwischenzeitlich im Ausland untergetaucht war. Gesucht wurde der 47-Jährige wegen Diebstahl und fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs.

Flughafen Köln/Bonn: Fahndungsausschreibung zur Sicherungshaft festgestellt

Am darauffolgenden Tag um 14:30 Uhr kam dann der nächste Fahndungstreffer. Die Beamten am Flughafen führten eine Fahndungsabfrage bei einem 26-jährigen Deutschen durch. Das Ergebnis: ein Sicherungshaftbefehl des Amtsgerichtes Bonn wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Der Mann war im November 2019 zunächst zu einer 5-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, doch da er einer Geldauflage seit über einem Jahr nicht nachkam, wurde am 15. Dezember 2020 eine Fahndungsausschreibung zur Sicherungshaft ausgestellt.

Flughafen Köln/Bonn: Fahndungsabgleich bei 21-Jährigem ergab drei Einträge

Noch am selben Tag gegen 18:30 führte die Polizei eine Kontrolle durch, bei der der Fahndungsabgleich gleich drei Einträge ergab. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth hatte gegen einen 21-jährigen Rumänen eine Ersatzfreiheitsstrafe über 86 Tage verhängt. Der Mann hatte einen Strafbefehl wegen Betruges über 1308 Euro nicht beglichen. Ebenfalls wegen Betrug kamen noch zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaft Schwerin hinzu. Außerdem stellten die Beamten eine weitere Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Bamberg wegen Computerbetrugs fest.

Die drei gesuchten Männer wurden an die zuständige Polizei in Köln übergeben. (lc) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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