Starke Rauchentwicklung

Gremberghoven: Karnevalswagen brennen in Tunnelanlage unter Bahnhof

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Die Feuerwehr löschte brennende Karnevalswagen in Gremberghoven (Symbolbild).
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Mehrere abgestellte Karnevalswagen sind in einer Tunnelanlage im Kölner Stadtteil Gremberghoven in Brand geraten. Das führte zu einer starken Rauchentwicklung.

Köln – Am Samstagabend (15. Mai) rückte die Feuerwehr Köln zum Bahnhofsgelände in Gremberghoven aus. Gegen 18:30 Uhr hatten mehrere Anwohner hatten eine starke Rauchentwicklung zwischen der Gilgaustraße und Schwarzer Weg gemeldet. Auch die Notfallleitstelle Duisburg gab eine Meldung ab. Das teilte die Feuerwehr Köln in einer Mitteilung mit.

Da zunächst nicht klar war, wo genau der Rauch herkam, wurde die Gleisanlage per Hubschrauber abgesucht. Da der betroffene Tunnelzug auf der einen Seite zugemauert und auf der anderen durch Tore verschlossen war, mussten sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt verschaffen.

Köln-Gremberghoven: Karnevalswagen in Brand geraten

700 Meter vom Eingang entfernt entdeckten die Einsatzkräfte dann den Brandherd: Mehrere abgestellte Karnevalswagen waren in Brand geraten. Unter Atemschutz rückten mehrere Trupps in den Tunnel vor, um das Feuer zu löschen. Schlauchleitungen mussten über eine weite Strecke verlegt werden, um das Löschwasser zum Einsatzort zu befördern. Gegen 23:05 Uhr war das Feuer schließlich gelöscht. Wie die Feuerwehr am späten Samstagabend berichtet, sei die Brandursache noch unklar.

80 Einsatzkräften und 23 Fahrzeuge mehrerer Feuer- und Rettungswachen waren am Samstag in Gremberghoven im Einsatz. Vor Ort wurden auch Schadstoffmessungen durchgeführt, um eine mögliche Gefahr für die Anwohner durch den starken Rauch auszuschließen.

Zuletzt hatte es die Kölner Feuerwehr unter anderem mit einem brennenden Reetdachhaus in Hahnwald zu tun, das lichterloh in Flammen stand. Ende April verletzte sich ein Feuerwehrmann in Kalk, als er durch das Dach einer brennenden Lagerhalle stürzte. (sk)

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