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Illegale Techno-Party mitten im Wald bei Köln-Porz – Polizei stößt zufällig auf Feiernde

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Von: Nina Büchs

Zwei Polizisten in Uniform stehen sich gegenüber (Symbolbild).
Polizisten haben in einem Wald bei Köln-Porz eine illegale Techno-Party aufgelöst. © Friso Gentsch/dpa

Aufgrund steigender Corona-Fallzahlen sind Partys verboten. 25 Jugendliche haben in Köln trotzdem eine Techno-Party veranstaltet – und müssen jetzt mit Konsequenzen rechnen.

Köln – Die Stadt Köln ist in Alarmbereitschaft: Weiterhin gibt es in der Stadt Neuinfizierte, zuletzt wurde sogar die Coronavirus-Mutation aus Großbritannien bei der Untersuchung positiver Corona-Tests in der Uniklinik nachgewiesen. Dass Partys und Veranstaltungen daher verboten sind, ist für viele eine Selbstverständlichkeit. Nicht so für das junge Partyvolk. 25 junge Leute wollten auf das Feiern offenbar nicht so einfach verzichten – und veranstalteten daher eine illegale Techno-Party in einem Waldstück bei Porz.

Köln: Polizisten lösen illegale Techno-Party auf – saftiges Bußgeld droht

Die Streifenpolizisten stießen in der Nacht zum Sonntag, dem 17. Januar, auf 25 feiernde Menschen in einem Waldstück bei Porz/Gremberghoven. Die Gäste liefen daraufhin in verschiedene Richtungen davon. Vier Veranstalter der Party, die zwischen 20 und 23 Jahre alt waren, konnten jedoch vor Ort gestellt werden. Sie hatten in dem Waldstück eine professionelle Musikanlage aufgebaut und die Gäste mittels eines Messenger-Dienstes zu der illegalen Techno-Party eingeladen. Wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung müssen Sie sich nun in einem Ordnungswidrigkeitsverfahren verantworten. Tatsächlich müssen Veranstalter, die trotz des Corona-Lockdowns eine Party veranstalten, mit hohen Geldbußen rechnen. Während Gäste, die an den Veranstaltungen teilnehmen, 250 Euro Strafe drohen, müssen die Veranstalter sogar bis zu 500 Euro blechen.

Köln: Party im Wald veranstaltet – so stieß die Polizei auf die feiernde Meute

Nach Angaben der Polizei stieß diese nur durch Zufall auf die feiernde Meute. Eigentlich waren die Beamten in der Nacht zum Sonntag, dem 17. Januar, wegen eines Einbruchalarms auf ein Firmengelände in die Nähe des Waldstücks gerufen worden. Dieser stellte sich schließlich als Fehlalarm heraus. Während des Einsatzes wurden an zwei Polizeiwagen, die am Josef-Linden-Weg abgestellt worden waren, zudem die Außenspiegel abgebrochen. Die Ermittlungen zu den Tätern sowie zu den Gästen, die bei dem Einsatz geflüchtet sind, dauern derzeit noch an. Ob der Fehlalarm im Zusammenhang mit der Party steht, ist nicht bekannt.

Auch im Ort Hürth, etwa 20 Kilometer von Waldstück bei Porz entfernt, veranstalteten junge Erwachsene vor etwa einem Monat ebenfalls eine illegale Techno-Party. Die Veranstalter nutzten dafür ein leeres Schwimmbad. Auch dort wurde die Party von der Polizei aufgelöst.(nb)

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