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Nach Schüssen in Köln-Höhenberg: SEK durchsucht mehrere Wohnungen im Raum Köln

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Von: Nina Büchs

Ein SEK-Beamter steht vor einer Ziegelsteinwand.
In Köln-Porz und in Hürth durchsuchte das SEK am Freitag, dem 18. Dezember, mehrere Wohnungen (Symbolbild) © Andreas Arnold/dpa

SEK-Einsatz am Freitagmorgen: In Köln-Porz und in Hürth haben Spezialkräfte mehrere Wohnungen durchsucht. Hintergrund war ein bewaffneter Familienstreit im November.

Köln – Alarm im Stadtteil Porz in Köln. Das SEK durchsuchte dort und auch in Hürth am Freitagmorgen, dem 18. Dezember, mehrere Wohnungen.

SEK-Einsatz in Köln: Das ist der Hintergrund der Durchsuchungen in Porz und Hürth

Hintergrund der Durchsuchungen soll ein bewaffneter Streit innerhalb einer aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden Großfamilie gewesen sein, gab die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt. Am 20. November sollen drei der Beschuldigten mehrere Schüsse auf ein Haus auf der Frankfurter Straße in Köln-Höhenberg abgefeuert haben. Verletzt wurde dabei niemand. Wie die Polizei berichtet, waren dem Streit Bedrohungen in sozialen Netzwerken vorausgegangen. Dabei haben die Beschuldigten unter anderem Fotos von verschiedenen Schusswaffen gepostet.

Durchsuchungen in Köln und Hürth: Polizei stellt Beweismaterial sicher

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Körperverletzung, Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Dabei stehen laut der Polizei vier Männer im Alter von 26 bis 43 Jahren im Fokus der Ermittlungen. Bei den Durchsuchungen am Morgen habe es keine Festnahmen gegeben. Zu sichergestellten Beweismitteln will sich die Polizei später äußern.

Auch ein paar Tage zuvor stürmte das SEK eine Kölner Wohnung

Ein anderer SEK-Einsatz ereignete sich ein paar Tage zuvor in einer Wohnung in Neustadt-Nord. Dort nahmen sie einen 21-Jährigen fest, der im Verdacht stand, mit illegalen Drogen gehandelt zu haben. Gegen den jungen Mann lagen außerdem zwei Haftbefehle, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, schwerem Raub und Freiheitsberaubung vor. Der Kölner wurde vorerst in Untersuchungshaft geschickt. (nb mit dpa)

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