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Köln: 36-Jähriger tot auf Bahnstrecke gefunden – keine Hinweise auf Fremdverschulden

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Von: Oliver Schmitz

Gleisbett zwischen Kölner Hauptbahnhof und S-Bahn Haltestelle Hansaring in Köln.
Die zeitweise Strecken-Sperrung hat Auswirkungen auf den Bahn-Verkehr in ganz NRW. (Symbolbild) © C.Hardt/Future Image/Imago

In Köln wurde auf der Bahnstrecke zwischen Hbf und Ehrenfeld eine Leiche entdeckt. Dabei soll es sich um einen 36 Jahre alten Mann handeln. Die Ermittlungen laufen.

Köln – In Köln wurde am Dienstagabend (30. November) eine Leiche auf der Bahnstrecke zwischen Köln Hbf und Köln-Ehrenfeld gefunden. Dabei soll es sich um einen 36 Jahre alten Mann handeln, wie die Polizei am Mittwoch gegenüber 24RHEIN erklärt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Was ist bekannt?

Köln: Mann liegt tot auf Bahnstrecke – keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Leiche des 36-Jährigen wurde am Dienstagabend auf der betroffenen Bahnstrecke gefunden. Zur Todesursache konnte bislang noch nicht viel gesagt werden. Am Freitag teilte ein Polizeisprecher gegenüber 24RHEIN mit, dass es bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gäbe. Es könne sich demnach um einen Unfall oder um einen Suizid* handeln. Die Leiche soll nun kommende Woche obduziert werden.

Leichenfund in Köln führt zu Bahn-Störung in ganz NRW – diese Zug-Linien waren betroffen

Der betroffene Streckenabschnitt zwischen dem Hauptbahnhof Köln und Ehrenfeld war für einen Notarzteinsatz über eine Stunde gesperrt worden. Gegen 19:45 Uhr ist die Sperrung aber wieder aufgehoben worden. Im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen kam es in der Folge zu etlichen Verspätungen und Teilausfällen bei mehreren Bahnlinien.

Wegen der Strecken-Sperrung in Köln waren die Züge der betroffenen Regional- und S-Bahnen teils umgeleitet worden. Viele fielen auch aus. Es wurde zeitweise ein Ersatzverkehr angeboten. Die Strecke für die S-Bahnen zwischen Köln Hbf und Köln-Ehrenfeld war bereits etwas früher gegen 19:26 Uhr wieder freigegeben worden.

Auch nach der Öffnung der Strecke mussten Zug-Reisende noch stundenlang mit Verspätungen und Ausfällen klarkommen. Erst am späten Abend normalisierte sich der Bahn-Verkehr wieder. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW und Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

*Hinweis zu Berichterstattung nach Suizid: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.

Dieser Text wurde am 3. Dezember aktualisiert. Neuerung: Keine Hinweise auf Fremdverschulden.

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