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Bombenfund in Köln-Raderberg: Entschärfung erfolgreich – Sperrungen werden aufgehoben

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Von: Benjamin Stroka

Blick auf die Einfahrt zum Großmarkt und der Evakuierungsradius der Bombe in Köln (Montage).
Der Blindgänger in Köln-Raderberg wurde in der Nähe des Großmarktes gefunden (ZRW-Montage). © Screenshot Google Streetview & Stadt Köln

In Köln-Raderberg wurde am Mittwochnachmittag eine Fliegerbombe gefunden. Die Bombenentschärfung fand noch in der Nacht statt.

Update, 1:20 Uhr: Endlich Entwarnung für die Anwohner in Köln-Raderberg. Der Kampfmittelräumdienst hat die Fliegerbombe an der Marktstraße erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen werden jetzt wieder aufgehoben. Die Anwohner dürfen in ihre Wohnungen und Häuser zurück.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Entschärfung läuft

Update, 0:54 Uhr: Noch keine Entwarnung in Köln-Raderberg. Nach rund einer halben Stunde läuft die Bombenentschärfung weiterhin. Wir melden, sobald die Bombe entschärft wurde.

Bombenentschärfung in Köln-Raderberg beginnt

Update, 0:27 Uhr: Die Bombenentschärfung in Köln-Raderberg hat begonnen. Um 0:17 Uhr wurde offiziell die Freigabe zur Entschärfung erteilt. Der Kampfmittelräumdienst hat mit der Arbeit begonnen. Betroffene der Evakuierung müssen sich jetzt noch gedulden, bis es Entwarnung gibt und die Bombe entschärft wurde.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Evakuierung beendet – Bombenentschärfung beginnt in Kürze

Update vom 16. Juni, 0:22 Uhr: Endlich ist auch der zweite Klingeldurchgang in Köln-Raderberg beendet. Die Freigabe zur Bombenentschärfung soll in Kürze erteilt werden. Zuvor hatten mehrere Personen in einem Studentenwohnheim die Evakuierung aufgehalten. Sie weigerten sich, das Gebäude zu verlassen. Die Polizei musste eingreifen, um die Studenten aus dem Wohnheim und dem Evakuierungsbereich zu bringen. „Ihre Personalien wurden aufgenommen, sie erwartet ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren mit einem drohenden Bußgeld von bis zu 1000 Euro“, teilt die Stadt Köln mit.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Studenten wollen Wohnheim nicht verlassen – Polizeieinsatz

Update, 23:55 Uhr: Erneut gibt es Probleme bei der Evakuierung nach dem Bombenfund in Köln-Raderberg. Mehrere Personen in einem Studentenwohnheim weigern sich laut Aussagen der Stadt, die Türen zu öffnen und das Gebäude zu verlassen. Inzwischen ist auch die Polizei vor Ort im Einsatz, um das Ordnungsamt zu unterstützen. Somit ist auch der zweite Klingeldurchgang noch nicht beendet. Das wird wohl erst der Fall sein, wenn die Studenten den Evakuierungsbereich verlassen haben. Die Sperrung des Luftraums wurde indes bereits um 23:15 Uhr beantragt.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Zweiter Klingeldurchgang läuft

Update, 23:11 Uhr: Die von der Evakuierung betroffenen Anwohner in Köln-Raderberg müssen sich weiterhin in Geduld üben. Während der zweite Klingeldurchgang läuft, gibt es weiterhin keine genaue Uhrzeit für die geplante Entschärfung. Eine Freigabe kann aber ohnehin erst erteilt werden, wenn der zweite Klingeldurchgang und damit die Evakuierung komplett abgeschlossen sind. Für die Entschärfung wird später auch kurzzeitig der Luftraum gesperrt.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Probleme bei der Evakuierung

Update, 22:23 Uhr: Endlich ist der erste Klingeldurchgang in Köln-Raderberg beendet. Der zweite Klingeldurchgang soll in Kürze beginnen, teilt die Stadt Köln mit. Die Evakuierung verzögert sich aktuell aber erheblich. Problem sind laut Stadt Fußgänger und Radfahrer, die weiterhin in den abgesperrten Bereich eindringen. Außerdem weigern sich offenbar mehrere Anwohner, ihre Wohnungen zu verlassen. „Die Stadt Köln bittet alle betroffenen Bürger*innen um Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung: Je zügiger alle Menschen den Evakuierungsbereich verlassen und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge leisten, desto schneller kann die Freigabe zur Entschärfung erteilt werden“, appelliert die Stadt. Eine geplante Uhrzeit für die Entschärfung gibt es weiterhin nicht.

Wer aktuell Waren zum Großmarkt liefert, muss sich ebenfalls gedulden. Die Anlieferung ist während der Evakuierung und der danach folgenden Bombenentschärfung nicht möglich. „Bitte stellen Sie Ihre Fahrzeuge an geeigneten Stellen ab, bis die Sperrungen aufgehoben sind“, rät eine Stadtsprecherin.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Evakuierung verzögert sich

Update, 21:28 Uhr: In Köln-Raderberg läuft weiterhin die Evakuierung vor der Bombenentschärfung. Und die Evakuierung könnte länger dauern, als zunächst angenommen. So soll sich laut Radio Köln ein Gelenkbus der KVB auf der Bonner Straße festgefahren haben. Außerdem leben im von der Evakuierung betroffenen Gefahrenbereich viele ältere Menschen. Beides sorgt aktuell offenbar für Verzögerungen. Informationen über den Start des zweiten Klingelrundgangs gibt es von der Stadt derweil noch nicht.

Bombenentschärfung in Köln-Raderberg: KVB-Linien müssen Umleitung fahren

Update, 19:56 Uhr: Auch die KVB ist von der Evakuierung nach dem Bombenfund in Raderberg betroffen. Das betrifft die Buslinien 132 und 133. Diese müssen eine Umleitung fahren. Dadurch können mehre Haltestellen nicht angefahren werden. Die Infos im Überblick:

Bombenfund in Köln-Raderberg: Umleitungen für Straßensperren

Update, 19:53 Uhr: Die Stadt empfiehlt, den gesamten Bereich um die Marktstraße großräumig zu umfahren. Diese Umleitungen werden empfohlen:

Bombenentschärfung in Köln-Raderberg: Erster Klingeldurchgang läuft

Update, 19:49 Uhr: Aktuell werden die Straßensperren rund um den Bombenfund aufgebaut. Die Evakuierung läuft inzwischen seit mehr als 45 Minuten. „Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen“, teilt die Stadt Köln mit. Zurzeit läuft noch der erste Klingeldurchgang. Wenn dieser beendet wurde, folgt noch ein zweiter Klingeldurchgang. Erst wenn alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben und zudem alle Krankentransporte abgeschlossen wurden, kann die Freigabe zur Bombenentschärfung erteilt werden. Noch ist nicht abzusehen, wann das sein wird.

Für Betroffene ist seit 19:30 Uhr in der Sporthalle am Südstadion (Klaus-Ulonska-Weg, 50969 Köln-Zollstock) eine Betreuungsstelle eingerichtet. Zudem ist das Bürgertelefon der Stadt unter 0221/221-0 zu erreichen.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Evakuierung gestartet

Update, 19:18 Uhr: Die Evakuierung in Köln-Raderberg läuft. Der erste Klingeldurchgang wurde um kurz vor 19 Uhr gestartet, wie Radio Köln berichtet. Aktuell gibt es bereits Verkehrsprobleme auf der Bonner Straße. Es staut sich laut verkehr.nrw vor allem zwischen Schönhauser Straße und dem Kreisverkehr an der Koblenzer Straße stadteinwärts.

Bombenfund in Köln: Fliegerbombe am Großmarkt wird noch heute entschärft

Erstmeldung vom 15. Juni, 18:10 Uhr:

Köln – Bombenfund in Köln-Raderberg: An der Marktstraße, ganz in der Nähe des Großmarktes, wurde bei Bauarbeiten am Mittwochnachmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Es handelt sich um eine Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. „Die Fliegerbombe muss noch heute entschärft werden“, teilt die Stadt Köln mit. Von der Evakuierung sind rund 2700 Menschen betroffen. Wann die Bombenentschärfung genau beginnen kann, steht noch nicht fest.

Bombenfund in Köln-Raderberg: Evakuierungsbereich festgelegt

Für den Evakuierungsbereich wurde ein Radius von 300 Metern um den Fundort der Bombe festgelegt. Auch die Warn-App NINA hat bereits ausgelöst. Der Kampfmittelräumdienst und das Ordnungsamt sind bereits vor Ort. Die Stadt Köln richtet eine Anlaufstelle in der Sporthalle am Südstadion (Klaus-Ulonska-Weg) ein. Auch hier steht noch nicht genau fest, wann die Anlaufstelle öffnet. Es wird mit zum Teil erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet. Unter anderem ist ein Teil der Bonner Straße betroffen. Auch der komplette Großmarkt liegt im Gefahrenbereich.

Der Evakuierungsradius zur Bombe in Köln-Raderberg.
Der Evakuierungsradius zur Bombe in Köln-Raderberg. © Stadt Köln

Aber auch viele Geschäfte könnten betroffen sein. Entscheidend ist hier, wann genau die Evakuierung beginnt. Im Gefahrenbereich liegen aber neben mehreren Cafés und Restaurants unter anderem ein Lidl, ein Aldi, ein Tedi sowie ein Fitnessstudio von McFit. Zudem befindet sich an der Kreuzung Bonner und Schönhauser Straße eine große Filiale von Rewe. Durch die Großbaustelle für die Nord-Süd-Stadtbahn gibt es ohnehin seit Wochen Sperrungen und Verkehrsprobleme im Bereich Bonner Straße. Jetzt also auch noch eine Bombenentschärfung.

Bombenentschärfung am Großmarkt in Köln: Mehrere Straßen müssen gesperrt werden

Aus Sicherheitsgründen müssen im Laufe des Abends auch mehrere Straßen im Gefahrenbereich gesperrt werden. Wo die Sperrungen genau eingerichtet werden, steht noch nicht fest. Aber unter anderem folgende Straßen liegen ganz oder zum Teil im Evakuierungsbereich, der durch den Kampfmittelräumdienst festgelegt wurde:

Der Blindgänger in Raderberg ist bereits die zweite Fliegerbombe in Köln im Juni. Schon am 3. Juni wurde in Rodenkirchen eine Bombe entschärft. Dort waren sogar 3500 Menschen betroffen. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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