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Köln: Großeinsatz der Feuerwehr – Reetdachhaus in Hahnwald brannte lichterloh

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Von: Benjamin Stroka

Das Symbolbild zeigt Löscharbeiten an einem brennenden Reetdachhaus im Juli 2015 in Hamburg.
Das Symbolbild zeigt Löscharbeiten an einem brennenden Reetdachhaus im Juli 2015 in Hamburg. © Daniel Bockwoldt/dpa

Die Feuerwehr Köln musste am Ostersonntag gleich zu zwei Großeinsätzen ausrücken. Besonders aufwendig waren die Löscharbeiten an einem Reetdachhaus in Hahnwald.

Köln – Im Kölner Nobelviertel Hahnwald sorgte am Ostersonntag (4. April) ein brennendes Reetdachhaus für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Wie ein Sprecher der Einsatzkräfte mitteilte, wurde die Feuerwehr gegen 15:45 Uhr alarmiert. In dem zweigeschossigen Einfamilienhaus brannte der von Reet bedeckte Dachstuhl lichterloh.

Brennendes Haus in Hahnwald: Feuerwehr mit 160 Einsatzkräften und 50 Fahrzeugen vor Ort

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr in dem Haus. Dennoch brannte der Dachstuhl so stark, dass zusätzliche Wehrleute und Löschfahrzeuge angefordert werden mussten. Allein acht Feuerwehrtrupps löschten das Haus von außen, zum Teil über Drehleitern. Mehrere Wehrleute waren zudem mit Schutzmasken im Haus tätig. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, waren rund 160 Wehrleute mit 50 Fahrzeugen im Einsatz.

Zweiter Großeinsatz der Feuerwehr: Brand in der Verbrennungsanlage in Niehl

Doch der Brand in Hahnwald war nicht der einzige Großeinsatz am Ostersonntag in Köln. Am frühen Abend brach zudem ein Feuer in der Restmüllverbrennungsanlage im Stadtteil Niehl aus. Dort brannte es in einer Vorschaltanlage. Auch hier war die Feuerwehr mit insgesamt 70 Wehrleuten, unterstützt von Ehrenamtlern der freiwilligen Feuerwehr, im Einsatz. Verletzt wurde bei beiden Einsätzen niemand. Erst im März musste die Feuerwehr Köln einen Brand in einem Hochhaus in Chorweiler stoppen. (bs)

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