Auch Drogen wurden gefunden

Köln: 200 Personen feiern illegale Party in Wald bei Rodenkirchen

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Polizisten suchen nun nach den Gästen, die an der Party beteiligt waren. (Symbolbild)
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Ein dreister Vorfall hat am Wochenende in Köln für Aufregung gesorgt. Etwa 200 Menschen feierten in Rodenkirchen eine illegale Party.

Köln – Immer wieder gibt es Meldungen über illegale Corona-Partys. So sorgte Ende April zum Beispiel eine Mediziner-Party in Köln für Aufruhr. Trotz hoher Inzidenzwerte und Ausgangssperre hatten sich die Mediziner in einer Hütte zum gemeinsamen Feiern versammelt. Der Vorfall schlug hohe Wellen. Vor etwa einer Woche entschuldigten sie sich offiziell für ihr verantwortungsloses Handeln. In der Nacht auf Sonntag, 30. Mai, folgte nun die nächste Party. Wie die Polizei mitteilt, haben sich etwa 200 Personen in einem Waldgebiet in Rodenkirchen versammelt und dort an einer professionell organisierten Party teilgenommen.

Köln-Rodenkirchen: 200 Personen feiern illegale Corona-Party – Polizei entdeckt auch Drogen

„In der Nacht auf Sonntag informierten Anwohner die Polizei Köln über eine illegale Party mit lauter Musik in einem Waldgebiet in der Nähe des Forstbotanischen Gartens in Köln-Rodenkirchen. Etwa 200 Personen hatten an der professionell organisierten Party teilgenommen und waren beim Eintreffen der Einsatzkräfte gegen 1.30 Uhr geflüchtet“, so die Polizei.

Dennoch gelang es der Polizei, noch zwei Verantwortliche im Alter von 27 und 32 Jahren zu stellen, die sich um die Beseitigung des Mülls, den Abbau der Musikanlage und den Abtransport von Fahrzeugen gekümmert hatten. Auch zurückgelassene Wertgegenstände wie Taschen und Bekleidung stellten die Polizisten sicher. Darunter fanden die Einsatzkräfte auch einen Rucksack, in dem Marihuana und Amphetamine enthalten waren, heißt es weiter. Die Ermittlungen dauern an.

Illegale Corona-Party in Riehl und in Brühl aufgelöst – saftiges Bußgeld droht

In Köln sinkt die Inzidenz derzeit wieder, ab Montag gelten in der Domstadt weitere Lockerungen. Mit Aktionen wie illegalen Partys, bei denen die Ansteckungsgefahr sehr groß ist, könnten die Inzidenzzahlen jedoch wieder steigen. Auch die Lockerungen könnten dann auf dem Spiel stehen. In der Corona-Schutzverordnung ist festgelegt, dass private Partys deshalb verboten sind. Veranstalter und Gäste müssen bei Verstößen mit hohen Bußgeldern rechnen.

Eine illegale Party gab es kürzlich auch in Köln-Riehl und in Brühl. Dort feierten etwa 30 Personen in einem Industriegebiet eine Techno-Party. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte auch Betäubungsmittel. (nb)

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