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Köln: Bombe in Sürth erfolgreich entschärft – darum war ein lauter Knall zu hören

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Von: Nina Büchs

Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdiensts der Bezirksregierung Düsseldorf mit der entschärften Bombe, die am 5. Februar in Sürth entschärft wurde.
Stefan Höreth, Christoph Wassenberg und Markus Schmitz vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Düsseldorf konnten die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln-Sürth erfolgreich entschärfen. © Stadt Köln

In Köln-Sürth wurde am Freitag, dem 5. Februar, eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Dabei war einige Meter weit ein Knall zu hören. So kam es zu dem Geräusch.

Update vom 5. Februar, 15:55 Uhr: Nun ist klar, was den hörbaren Knall verursacht hat. Wie die Stadt berichtet, hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst zum Herausdrehen des Zünders eine sogenannte Raketenklemme benutzt. Der im Zünder befindliche „Detonator“ konnte wegen verschiedener Anhaftungen nicht „leise“ entschärft werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst musste bei der Entschärfung außerdem 250 Gramm Sprengstoff verwenden, was zu dem Knallgeräusch führte. Gefahr bestand dabei jedoch nicht.

Köln: Nach einem Knall war alles vorbei – Bombe in Sürth erfolgreich entschärft

Update vom 5. Februar, 15:25 Uhr: Die Bombe wurde um 14:51 Uhr erfolgreich entschärft. Der Gefahrenbereich und die Straßensperrungen sind derzeit noch nicht freigegeben. Die KVB kann ihren Betrieb wieder aufnehmen. Im Evakuierungsbereich und der näheren Umgebung kann es noch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Während der Entschärfung gab es einen lauten Knall. Dazu folgen in Kürze weitere Informationen.

Köln: Bombe in Sürth entdeckt – Entschärfung verzögert sich, weil ein Fußgänger Evakuierung ignoriert

Update vom 5. Februar, 14:30 Uhr: Da ein Fußgänger die Aufforderung zur Evakuierung ignorierte, verzögert sich die Entschärfung der Weltkriegsbombe nun. Er und seine Frau hatten sich beim Klingelrundgang nicht bemerkbar gemacht und das Läuten einfach ignoriert. Der Ordnungsdienst begleitete den Fußgänger nun gemeinsam mit seiner Frau, die noch zu Hause gewesen ist, aus dem Gefahrenbereich. Die Entschärfung kann nur dann erfolgen, wenn alle Personen aus dem Gefahrenbereich gebracht wurden. 

Köln: Weltkriegsbombe in Sürth entdeckt – Entschärfung startet – Luftraum gesperrt

Update vom 5. Februar, 13:50 Uhr: Die Einsatzleitung des Ordnungsdienstes hat um 13:43 Uhr die Freigabe zur Entschärfung der Bombe erteilt, so die Stadt. Die Entschärfung beginnt jetzt. Der Luftraum wurde ab 13.30 Uhr gesperrt. Alle 24 Krankentransporte wurden durchgeführt. Zudem wurde eine an Corona infizierte Person und fünf Kontaktpersonen evakuiert und isoliert untergebracht. Die KVB hat im Gefahrenbereich den Linienverkehr der Stadtbahnlinien 16 und 17 sowie der Buslinien 130, 131 und 134 vorübergehend eingestellt. In der Anlaufstelle in Rodenkirchen sind aktuell nun 159 Personen untergebracht.

Köln: Weltkriegsbombe in Sürth entdeckt – 110 Personen in Gesamtschule Rodenkirchen untergebracht

Update vom 5. Februar, 12:40 Uhr: Inzwischen wurde der zweite Klingeldurchgang gestartet. Die Stadt teilte mit, dass von den insgesamt 24 angefragten Krankentransporten rund die Hälfte bereits in Anspruch genommen wurde. Bisher verlief der Einsatz reibungslos. In der Anlaufstelle in der Gesamtschule Rodenkirchen haben sich rund 110 Personen eingefunden. Nach dem jetzigen Stand ist kein dritter Klingeldurchgang nötig. Ein Zeitpunkt für die Entschärfung der Weltkriegsbombe steht derzeit noch nicht fest. Eine interaktive Karte zeigt, welche Bereiche nun gesperrt sind.

Köln: Weltkriegsbombe in Sürth entdeckt – KVB-Linien halten nicht mehr in Gefahrenzone

Update vom 5. Februar, 10:10 Uhr: Von der Bombenentschärfung betroffen sind auch die KVB-Stadtbahnlinien 16 und 17 sowie die Buslinien 130,131 und 134. Seit 9 Uhr fährt die KVB die Haltestellen, die im Gefahrenbereich liegen, nicht mehr an. Die KVB-Linien passieren den Evakuierungsbereich nun ohne Halt. Die Stadt rief außerdem dazu auf, die Straßensperrungen großräumig zu umfahren. Der Gefahrenbereich wurde geringfügig erweitert. Die neue Karte zeigt, welche Straßen von der Sperrung betroffen sind:

Die Karte zeigt den Bereich, der vom Ordnungsamt und dem Kampfmittelräumdienst in Sürth abgesperrt wird.
In Köln-Sürth findet am Freitag, dem 5. Januar eine Bombenentschärfung statt. Die Karte zeigt, welcher Bereich evakuiert wird. © Stadt Köln

Bombenentschärfung in Sürth: Erster Klingelrundgang hat begonnen – das ist der Ablauf

Update vom 5. Februar, 10:00 Uhr: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und das Ordnungsamt sind nun vor Ort, gegen 9 Uhr hat der erste Klingelrundgang begonnen. Alle Personen wurden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. In einem zweiten Klingelrundgang stellt das Ordnungsamt anschließend sicher, dass sich alle Bewohner außerhalb der Gefahrenzone befinden. Erst dann gibt das Ordnungsamt die Freigabe zur Entschärfung. Ein genauer Zeitpunkt dafür stehe jedoch noch nicht fest, so die Stadt.

Bombe in Kölb gefunden: Entschärfung ab 9.30 Uhr geplant – Katwarn löst aus

Update vom 5. Februar, 09:25 Uhr: Für den Bereich der Bergstraße wurde soeben eine Katwarn-Meldung ausgegeben. Katwarn ist ein Warn- und Informationssystem, das in Deutschland unter anderem bei Gefahrensituationen eingesetzt wird. Die Feuerwehr Köln informiert in der Meldung über den Fund einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. „Meiden Sie das betroffene Gebiet. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte“, ist in der Meldung zu lesen, die gegen 9:20 Uhr wohl viele Kölner auf ihre Handys bekommen haben. Zudem wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Köln: Weltkriegsbombe in Sürth entdeckt – Entschärfung ab 9.30 Uhr geplant – KVB-Linien 16 und 17 betroffen

Update vom 5. Februar, 09:05 Uhr: Von der für 9.30 Uhr geplanten Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Sürth sind auch die Linien 16 und 17 der KVB betroffen. Aufgrund des Bombenfunds in der Bergstraße gibt es laut KVB aktuell keinen Fahrtgastwechsel an den Haltestellen Siegstraße – Michaelshoven – Sürth Bahnhof. Heißt: Die Linien fahren aktuell an diesen Stationen durch, ohne zu halten.

Zudem fahren die Buslinien 130, 131 und 134 nicht den üblichen Linienweg.

Die Stadt Köln hat auf Twitter eine Karte des Gefahrenbereichs veröffentlicht, der heute aufgrund einer Bombenentschärfung abgesperrt wird. Die Entschärfung ist für 9.30 Uhr geplant.

Köln: Weltkriegsbombe in Sürth entdeckt – mehr als 5.000 Menschen von Evakuierung betroff

Update vom 4. Februar, 18:20 Uhr: Für Anwohnerinnen und Anwohner, die von der Evakuierung in Sürth betroffen sind, wird am Freitag eine coronakonforme Anlaufstelle in der Gesamtschule Rodenkirchen in der Sürther Straße 191 eingerichtet. Die Anlaufstelle wird voraussichtlich ab 9:30 Uhr öffnen. Ein Überblick, was Anwohner nun beachten sollten:

Im Gebäude besteht eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske oder FFP2-Maske). Gehbehinderte oder anderweitig körperlich beeinträchtigte sowie quarantänepflichtige Personen melden dies bitte beim Klingelrundgang den Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes. Für einen Transport zur Anlaufstelle wird dann gesorgt.

Nach Angaben der Stadt lebt im Gefahrenbereich eine niedrige zweistellige Zahl quarantänepflichtiger Personen, die entweder positiv auf Coronavirus getestet wurden oder Kontakt mit diesen hatten. Sie werden separat untergebracht und dringend aufgefordert, nicht auf eigene Faust ihre Wohnung und damit die Quarantäne zu verlassen. Dies kann eine Strafe von bis zu 25.000 Euro nach sich ziehen.

Köln: Weltkriegsbombe in Sürth entdeckt – mehrere KVB-Linien von Evakuierung betroffen

Update vom 4. Februar, 16:40 Uhr: Rund 5.500 Menschen sind von der Evakuierung betroffen. Auch der Verkehr wird durch die Evakuierung beeinträchtigt, so die Stadt. So wird sich die Bombenentschärfung auf die KVB-Stadtlinien 16 und 17, sowie die Buslinien 130, 131 und 134 auswirken. Ob die Linien umgeleitet werden und welche Ersatz-Haltestellen es gibt, ist bislang nicht bekannt. Zudem gab die Stadt an, dass der gesamte Bereich der Gefahrenzone morgen großräumig umfahren werden sollte. Auch der Luftraum wird für den Zeitraum der Entschärfung kurzfristig gesperrt.

Köln: Weltkriegsbombe in Sürth entdeckt – Corona stellt Evakuierung vor besondere Aufgaben

Erstmeldung vom 4. Februar: Köln – Immer wieder kommt es in Köln zu Bombenfunden aus dem Zweiten Weltkrieg. So nun auch in Sürth, im Süden von Köln. Die Bombe soll am Freitag, dem 5. Februar entschärft werden. Das müssen Anwohner nun wissen.

Köln: Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt

Nach Angaben der Stadt wurde die englische Zehn-Zentner-Bombe (entspricht 1000 Kilogramm) aus dem Zweiten Weltkrieg am Donnerstagvormittag, dem 4. Februar, bei Bauarbeiten im Bereich der Bergstraße in Köln-Sürth entdeckt. Die Bombe verfügt über einen Heckaufschlagzünder und muss entschärft werden. Anwohner, Unternehmen, Kitas und Schulen werden in einem Anwohnerschreiben über die Entschärfung informiert. Darin enthalten sind weitere Informationen zur Evakuierung.

Bombenfund in Sürth: Gefahrenbereich wird voraussichtlich um neun Uhr vormittags geräumt

Der Gefahrenbereich soll dann am Freitag, dem 5. Februar, gegen neun Uhr vormittags abgesperrt und evakuiert werden. Der vorläufige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf einen Radius von bis zu 500 Metern festgelegt. Welcher Bereich dann endgültig abgesperrt wird, wird erst noch entschieden. Auch wie viele Personen von der Evakuierung betroffen sind, steht bislang noch nicht fest.

Bombenentschärfung: Stadt prüft, wie viele Menschen mit Corona-Infektion dort gemeldet sind

„Aktuell prüfen Ordnungsamt, Feuerwehr und Gesundheitsamt, wie viele Corona-positive und quarantänepflichtige Personen im vorläufigen Gefahrenbereich gemeldet sind“, so die Stadt. Zudem soll geklärt werden, wo eine Corona-konforme Anlaufstelle eingerichtet werden kann. Die Stadt Köln will später darüber informieren. Ob durch die Bombenentschärfung auch bei der KVB mit Verkehrsstörungen gerechnet werden muss, ist bislang noch nicht klar.

Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg: Kinder stießen beim Spielen auf Handgranaten

Immer wieder kommt es vor, dass Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden. Aber nicht nur in der Stadt, sondern auch im Umland wurden entsprechende Funde gemeldet. Erst kürzlich entdeckten spielende Kinder in einem Wald bei Overath Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Zum Glück passierte den Kindern nichts. In einem Wald in Langenfeld, südöstlich von Düsseldorf stieß ein Schatzsucher mit seinem Metalldetektor auf zwei Stabbrandbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Er hielt seinen Fund zunächst für Altmetall. Auch der Schatzsucher wurde nicht verletzt. (nb)

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